
Griechenland stationiert 25 Teukros II-Anti-Drohnen-Systeme in Gefängnissen nach Abfangen in Larissa
Die griechischen Behörden werden 25 militärisch entwickelte Teukros II-Anti-Drohnen-Einheiten in landesweiten Gefängnissen installieren, nachdem Wächter in Larissa ein Gerät heruntergeholt haben, das Telefone und SIM-Karten lieferte.
Abfangen im Gefängnis Larissa
Außenwächter des Gefängnisses Larissa entdeckten am Nachmittag des 20. August 2026 ein unbemanntes Luftfahrzeug, das eine verdächtige Ladung trug, als es sich den Gefangenenhöfen näherte. Das Sicherheitspersonal des Gefängnisses aktivierte in sofortiger Abstimmung mit den Außenwächtern das spezialisierte Anti-Drohnen-Abwehrsystem der Anlage. Die elektronische Gegenmaßnahme deaktivierte das Fluggerät, sodass es direkt in einen Gefängnishof stürzte. Justizvollzugsbeamte bargen sowohl die deaktivierte Drohne als auch das angebrachte Paket vom Boden, bevor Insassen Zugang zur Lieferung erhalten konnten. Die Unterdirektion für Strafverfolgung und Ermittlungen Larissa übernahm die physischen Beweise und leitete eine Voruntersuchung ein, um die Betreiber der Drohne zu identifizieren und die beabsichtigten Empfänger innerhalb der Einrichtung zu ermitteln.
Beschlagnahmtes Schmuggelgut-Inventar
Eine formelle Bestandsaufnahme durch die Behörden ergab, dass das abgefangene Paket eine umfangreiche Sammlung elektronischer und telekommunikationstechnischer Hardware enthielt. Die Beamten beschlagnahmten 12 Mobiltelefone, vier WLAN-Router für mobile Internetverbindungen, drei USB-Datenspeicher und 21 SIM-Karten, die in frühen regionalen Berichten zunächst als 20 Karten gemeldet worden waren. Die Sendung enthielt außerdem 18 Ladekabel, 12 Netzteile, 10 kabelgebundene Telefonköpfe und zwei drahtlose Bluetooth-Kopfhörer mit zwei Ersatzteilen. Gefängnisbeamte merkten an, dass die Zusammenstellung dazu bestimmt war, unbefugte Kommunikationsnetze unter den Insassen aufzubauen.
- SIM-Karten
- 21 Stück
- Ladekabel
- 18 Stück
- Mobiltelefone
- 12 Stück
- Netzteile
- 12 Stück
- Kabelgebundene Kopfhörer
- 10 Stück
- WLAN-Router
- 4 Stück
- USB-Speichersticks
- 3 Stück
- Bluetooth-Kopfhörer
- 2 Stück
Ausbau des Teukros-Abwehrnetzwerks
Nach dem erfolgreichen Abfangen in Larissa gaben die griechischen Behörden bekannt, dass das Generalsekretariat für Kriminalpolitik 25 zusätzliche Teukros II-Anti-Drohnen-Systeme zum Schutz von Justizvollzugsanstalten im ganzen Land erhalten wird. Das vom Zentrum für Forschung, technologische Entwicklung und Innovation (KETAK) im Generalstab der griechischen Streitkräfte (HNDGS) entwickelte Teukros II stellt eine aktualisierte operative Iteration des derzeit in griechischen Gefängnissen eingesetzten Abwehrsystems dar. Die Beschaffung setzt die institutionelle Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Nationale Verteidigung und dem Ministerium für Bürgerschutz fort, um militärische Technologiefähigkeiten auf breitere innere Sicherheitsoperationen auszuweiten.
Der erfolgreiche operative Einsatz der Systeme zeigt das Potenzial der Nutzung von Technologien, die von HNDGS/KETAK entwickelt wurden, um moderne Sicherheitsherausforderungen zu bewältigen, sowie den Beitrag der Streitkräfte durch ihr Fachwissen und ihre innovativen Fähigkeiten bei der Unterstützung von Behörden im gesamten Staatsapparat.
Präzedenzfälle und institutionelle Koordination
Das Abfangen in Larissa fügt sich in ein Muster von Luftschmuggelversuchen ein, die im Laufe des Jahres 2026 in griechischen Justizvollzugsanstalten abgefangen wurden. Bereits installierte Anti-Drohnen-Anlagen fingen am 28. Februar 2026 ein unbemanntes Luftfahrzeug mit illegalen Lieferungen im Gefängnis Drama und am 1. März 2026 im Gefängnis Larissa ab. Während offizielle Verteidigungserklärungen die Neutralisierung am 20. August der von KETAK entwickelten Teukros-Plattform zuschrieben, berichtete Naftemporiki unter Berufung auf Informationen, dass die Aktion einem vom Hellenischen Verteidigungsinnovationszentrum (ELKAK) entwickelten Centaur-System zuzuschreiben sei. Das Generalsekretariat für Kriminalpolitik erklärte, dass kriminelle Organisationen zunehmend auf unbemannte Luftfahrzeuge zurückgreifen, was den Einsatz elektronischer Gegenmaßnahmen erforderlich mache, um unbefugten Luftzugang zu griechischen Gefängnissen zu blockieren.
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