Diplomatie · New York

Gerapetritis: Griechenland wird illegale Seegrenzziehungen nicht hinnehmen

Nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär António Guterres in New York erklärte Außenminister Giorgos Gerapetritis, Griechenland werde illegale Seegrenzziehungen nicht akzeptieren. Am selben Tag telefonierte er mit dem ägyptischen Außenminister Badr Abdelatty.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von H Kαθημερινή, NewsIT, Ειδήσεις und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

New York · Vereinigte Staaten

Seerechtszonen bei den Vereinten Nationen

Am Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, traf Außenminister Giorgos Gerapetritis UN-Generalsekretär António Guterres im UN-Hauptquartier in New York. In seinen unmittelbar anschließenden Äußerungen sagte er, Griechenland werde keine Rechtswidrigkeit in Bezug auf Seerechtszonen akzeptieren, und die Gespräche hätten die maritime Sicherheit mit besonderem Bezug auf illegale Grenzziehungen behandelt. Er betonte, dass Nachbarstaaten mit gemeinsamen Seegrenzen die Regeln des Völkerrechts respektieren müssten, und wies darauf hin, dass die meisten UN-Mitgliedstaaten dem Seerechtsrahmen beigetreten seien. Eine Reaktion der türkischen Regierung auf diese Äußerungen findet sich in den vorliegenden Artikeln nicht.

„Seerechtszonen sind kein Feld für Versteigerungen. Sie sind ein Feld, auf dem das Völkerrecht durchgesetzt werden muss.“

Giorgos Gerapetritis, Griechischer Außenminister

Gerapetritis betonte zudem, die Meere und Ozeane seien weder das Privileg noch das Grundstück irgendjemandes, und Griechenland befürworte die Beilegung von Streitigkeiten zwischen Nachbarländern auf dem Weg des Völkerrechts und des Dialogs, ohne aggressive Handlungen hinzunehmen, die dieses Recht verletzen. Griechische Medien deuteten die Äußerungen als Botschaft an die Türkei.

Ägypten und das türkisch-libysche Memorandum

Auf die Frage nach den Telefonkontakten mit seinem ägyptischen Amtskollegen und nach Berichten über türkische Vorstöße in Richtung Ägypten beschrieb Gerapetritis das Verhältnis zwischen Athen und Kairo als strategisch und brüderlich, das sich in allen Bereichen entwickle. Er wies darauf hin, dass der Ständige Vertreter Ägyptens bei den Vereinten Nationen in New York an seiner Seite stand, als Griechenland seine Erklärung zum türkisch-libyschen Memorandum abgab, das er als illegal und haltlos bezeichnete. Beide Länder, so sagte er, teilten die feste gemeinsame Überzeugung von der universellen Geltung des Völkerrechts.

Er warnte, ohne diese Geltung werde sich eine höchst schädliche Lage für die Anrainerstaaten des Mittelmeers und anderer Meere sowie für den Welthandel, die Ernährungssicherheit, die Energiesicherheit und den Schutz der Ozeane ergeben. Seine Antworten gab er auf Fragen von Journalisten nach dem Treffen mit Guterres.

Telefonat mit dem ägyptischen Außenminister

Am selben Tag telefonierte Gerapetritis mit dem ägyptischen Außenminister Badr Abdelatty. Nach Angaben des griechischen Außenministeriums, das das Gespräch in einem Beitrag auf X bekannt gab, stand die Unterhaltung im Zeichen der strategischen Partnerschaft zwischen Griechenland und Ägypten, und beide Minister bestätigten die starken und langjährigen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Sie tauschten sich über regionale Entwicklungen sowie über Sicherheit und Stabilität im östlichen Mittelmeer aus. Die Minister erörterten zudem die Arbeitsweise der Vereinten Nationen während der derzeitigen griechischen Präsidentschaft im UN-Sicherheitsrat.

Weitere Krisen und Zypern

Im Gespräch mit Guterres sagte Gerapetritis, beide hätten gemeinsam festgestellt, dass die Menschheit mit Blick auf den Weltfrieden und den Wohlstand an ihrem kritischsten Punkt seit dem Zweiten Weltkrieg stehe. Sie hätten die Ukraine, den Nahen Osten und Afrika erörtert. Er forderte mutige Entscheidungen, um Krisen zu entschärfen, Kriege zu beenden und einen Ausweg aus der Energie- und Ernährungskrise zu schaffen. Er betonte, die UN müssten an der Spitze der Bemühungen um Frieden stehen, und die friedliche Beilegung von Streitigkeiten bleibe die wichtigste Errungenschaft seit dem Krieg. Zudem drang er darauf, den Schwung zu nutzen, um auf Grundlage der Beschlüsse des Sicherheitsrats substanzielle Gespräche über Zypern wieder aufzunehmen.

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