
Sehr hohe Waldbrandgefahr in sechs griechischen Regionen heute bei starkem Wind
Die griechische Zivilschutzbehörde hat für Sonntag, den 5. Juli, eine sehr hohe Waldbrandwarnung (Stufe 4) für sechs Regionen, darunter Attika und Kreta, herausgegeben, da starke Nordwinde bis zu 8 Beaufort erwartet werden.
Warnung herausgegeben
Das griechische Generalsekretariat für Zivilschutz, das zum Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz gehört, hat für Sonntag, den 5. Juli 2026, eine sehr hohe Waldbrandwarnung (Stufe 4) herausgegeben. Die Warnung basiert auf der Brandrisiko-Vorhersagekarte, erstreckt sich über weite Teile des Landes und fordert die Bürger auf, äußerste Vorsicht walten zu lassen.
Betroffene Regionen
Die Regionen mit der höchsten Warnstufe sind Attika, Peloponnes (Regionseinheit Korinth), Mittelgriechenland (Regionseinheit Euböa), Nördliche Ägäis (Chios, Samos, Ikaria), Südliche Ägäis (Kykladen) und Kreta. Auch für viele andere Teile des Landes wird eine hohe Gefahr (Stufe 3) vorhergesagt.
Wetterbedingungen
Der Griechische Nationale Wetterdienst (EMY) sagt starke Nordwinde in der Ägäis voraus, die lokal während der Mittags- und Nachmittagsstunden bis zu 8 Beaufort erreichen können. Diese Bedingungen, zusammen mit trockener Vegetation, erhöhen die Gefahr von Brandentstehung und schneller Ausbreitung erheblich.
- Zivilschutz gibt sehr hohe Waldbrandwarnung für Sonntag heraus
- Sehr hohe Waldbrandgefahr erwartet; starke Nordwinde bis zu 8 Beaufort vorhergesagt
Sicherheitsempfehlungen
Das Ministerium rät den Bewohnern in oder in der Nähe von Waldgebieten außerdem, ihre Umgebung von trockener Vegetation und brennbaren Materialien freizuhalten, Äste und Kiefernnadeln zu entfernen und sicherzustellen, dass die Vegetation keine Gebäude berührt. Das Abbrennen von Feldern ist während der Brandsaison strengstens verboten.Am Wochenende, wenn Reise- und Outdoor-Aktivitäten zunehmen, sollten keine Handlungen vorgenommen werden, die einen Brand verursachen könnten. Grillen im Freien in der Nähe von Wäldern oder trockener Vegetation, Arbeiten, die Funken erzeugen, wie die Verwendung eines Winkelschleifers oder Schweißen, das Verbrennen von Abfällen oder sogar das Wegwerfen einer brennenden Zigarette können unter den vorherrschenden Bedingungen zu einem Großbrand führen.
Maßnahmen zur Brandbekämpfung
Alle relevanten staatlichen Dienste, Regionalbehörden und Gemeinden in den Hochrisikogebieten wurden in erhöhte Bereitschaft versetzt, um sofort auf jeden Brandausbruch reagieren zu können. Bürger, die einen Brand entdecken, werden aufgefordert, sofort die Feuerwehr unter 199 zu rufen und unverzüglich den Anweisungen der Behörden und den Notfallmeldungen über 112 zu folgen.


