Sicherheit · Athen und Lissabon
Griechenland unterzeichnet Vertrag über drei KC-390-Transportflugzeuge mit Portugal
Das griechische Verteidigungsministerium hat am Montag, 2. November 2026, einen Vertrag über drei Transportflugzeuge vom Typ Embraer KC-390 Millennium unterzeichnet. Der Kauf verschafft der Luftwaffe zudem die geplante Fähigkeit, ihre Kampfjets im Flug zu betanken.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von H Kαθημερινή, NewsIT, ΣΚΑΪ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Verteidigungsministerium unterzeichnete am 2. November 2026 einen Vertrag über drei KC-390 Millennium, mit einer Option auf drei weitere Maschinen und ersten Auslieferungen im Jahr 2027.
Dendias zufolge soll die Fähigkeit zunächst Rafale und Mirage dienen und etwa ein Jahr später den F-16; OnAlert berichtet von einem speziellen Bausatz für die Tankerrolle.
Ein am 22. Oktober 2026 veröffentlichter Beschluss des portugiesischen Ministerrats sieht bis zu rund 590 Millionen Euro zuzüglich Mehrwertsteuer für die Flugzeuge und damit verbundene Leistungen vor.
- Mai 2026Embraer unterzeichnet eine Absichtserklärung mit der Greek Aerospace Industry (EAB) zur KC-390-Wartung in Griechenland
- 22.10.Beschluss des portugiesischen Ministerrats veröffentlicht, der bis zu rund 590 Millionen Euro zuzüglich Mehrwertsteuer vorsieht
- 2.11.Das griechische Verteidigungsministerium unterzeichnet den Vertrag über drei KC-390 Millennium
- 2027Erste KC-390 Millennium soll an die griechische Luftwaffe ausgeliefert werden
Vertrag über drei Flugzeuge unterzeichnet
Das griechische Verteidigungsministerium hat am Montag, 2. November 2026, einen Vertrag über drei Transportflugzeuge vom Typ Embraer KC-390 Millennium unterzeichnet. Der Kauf erfolgt über ein zwischenstaatliches Abkommen mit Portugal, und der Vertrag enthält eine Option auf drei weitere Maschinen. Die Auslieferungen sollen 2027 beginnen. Die Unterzeichnung fand im griechischen Verteidigungsministerium in Anwesenheit des portugiesischen Verteidigungsministers Nuno Melo statt.
Verteidigungsminister Nikos Dendias sagte, das Abkommen verleihe den engen Beziehungen zwischen beiden Ländern erstmals konkreten verteidigungspolitischen Inhalt. Er bezeichnete den Deal als zwei Premieren für die Luftwaffe: die Beschaffung strahlgetriebener Transportflugzeuge und die Fähigkeit, Kampfjets in der Luft zu betanken.
Kampfjets in der Luft betanken
Dendias sagte, die Luftbetankungsfähigkeit werde zunächst für die Rafale und die Mirage zum Einsatz kommen, etwa ein Jahr später dann für die F-16. Laut OnAlert erhalten die Flugzeuge einen speziellen Bausatz, der sie als fliegende Tanker für Rafale und Mirage einsetzbar macht. In einer zweiten Phase sollen die Millennium-Maschinen zudem ein spezielles Betankungspaket für die F-16 erhalten.
„Ich kann gar nicht genug betonen, welch enormen Vorteil diese Luftbetankungsfähigkeit unseren Kampfflugzeugen verschafft.“
Dendias argumentierte, ohne Tankerunterstützung sei die Einsatzdauer eines Kampfjets durch den mitgeführten Treibstoff begrenzt. Mit der Betankung im Flug werde die Ausdauer des Piloten zur eigentlichen Grenze. Zur Veranschaulichung des strategischen Werts verwies er auf die türkische Invasion in Zypern 1974. Nach seiner Darstellung hätte die Invasion nicht stattfinden können und der Brückenkopf hätte nicht gehalten werden können, hätte Griechenland damals Tankflugzeuge für seine Kampfjets gehabt.
Portugal, Kosten und Industrie
Ein am 22. Oktober 2026 veröffentlichter Beschluss des portugiesischen Ministerrats sieht bis zu rund 590 Millionen Euro zuzüglich Mehrwertsteuer für die drei Flugzeuge und damit verbundene Leistungen vor. Portugals Verteidigungsminister Nuno Melo bezeichnete das Abkommen als Gelegenheit, die Zusammenarbeit bei der Flugzeugwartung, der Ausbildung, dem Austausch von Know-how und der Entwicklung neuer Fähigkeiten zu vertiefen. Er sagte zudem, beide Länder hätten über eine gemeinsame Arbeit an einer schwimmenden Plattform für den Transport unbemannter Flugzeuge sowie über die Koproduktion von Drohnen und anderen Verteidigungssystemen gesprochen.
- Fest bestellt
- 3 Flugzeuge
- Option
- 3 Flugzeuge
Daten aus dem Artikeltext
Embraer hatte im Mai 2026 eine Absichtserklärung mit der Greek Aerospace Industry (EAB) unterzeichnet, um in Griechenland Kapazitäten für Wartung, Instandsetzung und technische Unterstützung der KC-390 aufzubauen. In seiner Erklärung zum Vertrag erklärte Embraer, die griechische Entscheidung spiegele das Vertrauen führender NATO-Mitgliedstaaten wider. Das Unternehmen fügte hinzu, die KC-390 sei auch von Brasilien, Südkorea, Usbekistan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kolumbien beschafft worden.
Wie es weitergeht
Nach Angaben von Embraer soll die griechische Luftwaffe ihre erste KC-390 Millennium im Jahr 2027 erhalten. Griechenland wird damit das siebte europäische Land, das sich für dieses Flugzeug entscheidet, nach Portugal, Ungarn, den Niederlanden, Österreich, Tschechien und Schweden. Die drei optionalen Maschinen sind noch nicht bestellt, und die Luftbetankungsfähigkeit soll zuerst Rafale und Mirage erreichen, die F-16 etwa ein Jahr später.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- H KαθημερινήDendias: Das Abkommen mit Portugal über die neuen KC-390-Flugzeuge ändert die operativen DatenΔένδιας: Η συμφωνία με την Πορτογαλία για τα νέα αεροσκάφη KC-390 αλλάζει τα επιχειρησιακά δεδομένα · Original auf Griechisch
- NewsITGriechische Luftwaffe: Erwirbt 3+3 neue Transportflugzeuge vom Typ KC-390 MillenniumΠολεμική Αεροπορία: Αποκτά 3+3 νέα μεταγωγικά αεροπλάνα KC-390 Millenium · Original auf Griechisch
- ΣΚΑΪGriechenland - Portugal: Die KC-390, der 590-Millionen-Euro-Deal und die VerteidigungszusammenarbeitΕλλάδα - Πορτογαλία: Τα KC-390, η συμφωνία των 590 εκατ. ευρώ και η αμυντική συνεργασία · Original auf Griechisch
- NEWS 24/7Dendias: Das Abkommen mit Portugal über die KC-390 bietet erstmals die Fähigkeit zur LuftbetankungΔένδιας: Η συμφωνία με την Πορτογαλία για τα KC-390 δίνει για πρώτη φορά δυνατότητα εναέριου ανεφοδιασμού · Original auf Griechisch
- Nikos Dendias
- Griechischer Verteidigungsminister, der das Abkommen mit Portugal unterzeichnete
- Nuno Melo
- Portugiesischer Verteidigungsminister, der der Unterzeichnung in Athen beiwohnte
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