Makroökonomie · Washington und New York

Ehemaliger Fed-Chef Alan Greenspan im Alter von 100 Jahren gestorben – Erbe von Wachstum und Saat der Krise von 2008

Alan Greenspan, der langjährige Vorsitzende der US-Notenbank, der die US-Wirtschaft durch ein Jahrzehnt des Wohlstands steuerte und zu einem Promi-Notenbanker wurde, starb am Montag im Alter von 100 Jahren an den Folgen der Parkinson-Krankheit, wie seine Frau Andrea Mitchell bestätigte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Reuters, Corriere della Sera, Bloomberg Business und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Marion S. Trikosko, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 1975
Wie es dazu kam
  1. 31.01.Tritt nach 18½ Jahren als Fed-Chef zurück
  2. 15.09.Lehman Brothers bricht zusammen und löst die globale Finanzkrise aus
  3. 22.06.Stirbt zu Hause an den Folgen der Parkinson-Krankheit

Ein Gigant der Zentralbankpolitik geht

Alan Greenspan, der von August 1987 bis Januar 2006 an der Spitze der Federal Reserve stand, starb am Montag im Alter von 100 Jahren in seinem Haus. Seine Frau, die NBC News-Chefkorrespondentin für Washington, Andrea Mitchell, nannte Komplikationen der Parkinson-Krankheit als Ursache. Greenspans Tod schließt das Kapitel einer Karriere, die ihn zeitweise zu einem der gefeiertsten Wirtschaftspolitiker der amerikanischen Geschichte machte.

Der Maestro und die Boomjahre

Greenspan übernahm die Leitung der Fed nur zwei Monate vor dem Schwarzen Montag 1987 und erntete früh Lob für seine besonnene Reaktion. Anschließend leitete er die zweitlängste Expansionsphase der US-Geschichte: ein ununterbrochenes Jahrzehnt des Wachstums von März 1991 bis März 2001. Seine weise Einschätzung, dass der Produktivitätsschub Mitte der 1990er Jahre die Inflation bremsen würde, wurde zum Prüfstein für Notenbanker. Der spätere Fed-Chef Jerome Powell bezeichnete diese Entscheidung als Beispiel dafür, wie Urteilsvermögen technische Modelle übertreffen kann. Während seiner Amtszeit verdoppelten sich die Aktienkurse mehr als, was ihm Spitznamen wie ‚Maestro‘ und ‚Orakel‘ einbrachte.

„Wenn ich Ihnen besonders klar erscheine, haben Sie mich wahrscheinlich nicht gehört.“

Alan Greenspan, Langjähriger Vorsitzender

Krisenmanagement und der Greenspan-Put

Über die lange Expansion hinaus navigierte Greenspan durch eine Reihe von Schocks: die Rezession von 1990–91, die asiatische und russische Finanzansteckung von 1997–98, das Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000 und die wirtschaftlichen Folgen der Anschläge vom 11. September 2001. Dabei baute er sich einen Ruf als einflussreicher Akteur in Washington auf. Seine Bereitschaft, die Zinsen niedrig zu halten, und sein laissez-faire-Regulierungsansatz, der auf der von seiner intellektuellen Mentorin Ayn Rand geprägten Philosophie beruhte, führten jedoch zum sogenannten ‚Greenspan-Put‘ – der Überzeugung, dass die Fed immer eingreifen würde, um die Vermögensmärkte zu stützen.

Der Niedergang und ein getrübtes Vermächtnis

Kaum war Greenspan 2006 in den Ruhestand getreten, begannen die amerikanischen Immobilienpreise zu fallen. Der Zusammenbruch des Subprime-Hypothekenmarktes löste eine globale Finanzkrise aus, die das Bankensystem an den Rand des Abgrunds brachte und die schlimmste Rezession seit den 1930er Jahren auslöste. Kritiker machten zu großen Teilen Greenspans Politik des billigen Geldes und sein Vertrauen in schwach regulierte Finanzmärkte dafür verantwortlich. Greenspan selbst sagte später vor einem offiziellen Untersuchungsausschuss zur Krise:

„Zu 70 % hatte ich recht, aber zu 30 % hatte ich unrecht.“

Alan Greenspan, Langjähriger Vorsitzender

Ein umstrittener Ruf und ein modernes Echo

Der frühere hochrangige Fed-Beamte Stephen Oliner äußerte sich zurückhaltender.

„Ich denke, die Vergötterung, die kurz vor der Finanzkrise einsetzte, war nie wirklich verdient, und ich denke, die Schelte, die er nach seinem Rücktritt einstecken musste, war auch nie wirklich verdient.“

Stephen Oliner, Ehemaliger hochrangiger Fed-Beamter
Greenspans marktwirtschaftliche Ideen finden heute neue Bewunderer, darunter der neu ernannte Fed-Chef Kevin Warsh, der auf künstliche Intelligenz als eine Kraft verweist, die niedrige Zinsen selbst bei sprunghaft steigender Nachfrage rechtfertigen könnte.

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Quellen und Kontext

Washington, New York · Vereinigte Staaten

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