Sicherheit · Warschau
Baggerfahrer stößt auf Granate aus dem Zweiten Weltkrieg unter Warschaus Aleja Solidarności – Verkehrschaos in der Innenstadt
Ein Baggerfahrer hat am Dienstagmorgen bei der Renovierung von Straßenbahngleisen auf der Warschauer Aleja Solidarności eine mutmaßliche Granate aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt. Polizei und Pioniere rückten an, die Hauptverkehrsader wurde gesperrt. Das Geschoss mit einer geschätzten Länge von 60–70 cm wurde zwischen dem Plac Bankowy und dem ehemaligen Kino Femina gefunden – eine Strecke, die täglich von Tausenden Fahrgästen genutzt wird.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Super Express, Nasz Dziennik, Życie Warszawy und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am 4. August 2026 gegen 7:00–8:00 Uhr legten Arbeiter bei der Renovierung der Straßenbahnlinie auf der Al. Solidarnośći in Warschau eine nicht explodierte Granate frei, vermutlich eine Artilleriegranate aus dem Zweiten Weltkrieg mit einer Länge von etwa 60–70 cm und einem Durchmesser von 30 cm, so die Warschauer Polizei.
Die Granate wurde zwischen dem Plac Bankowy und dem ehemaligen Kino Femina, beim Gebäude Al. Solidarnośći 101, auf einer Baustelle unter der Adresse 95/99, von einem Baggerfahrer während der Gleiserneuerungsarbeiten gefunden.
Polizei und ein Sprengstoffermittler der Bergbaupyrotechnik sicherten den Bereich. Anwohner wurden angewiesen, sich von Fenstern fernzuhalten und ihre Wohnungen nicht zu verlassen. Eine Militärpioniereinheit wurde gerufen, um das Objekt zu begutachten und zu entfernen.
Die Aleja Solidarnośći wurde in beide Richtungen zwischen der Al. Jana Pawła II und dem Plac Bankowy vollständig gesperrt. Die Warschauer Verkehrsbetriebe leiteten die Linien 190 und Z26 über die Al. Jana Pawła II, die Świętokrzyska und die Marszałkowska um, was zu Verzögerungen führte.
Bis zum Mittag war keine Evakuierung angeordnet worden, und es war noch nicht bekannt, ob eine während der Bergung und des Abtransports erforderlich sein würde. Eine Entscheidung über eine umfassendere Evakuierung wurde nach einer vollständigen Bewertung durch die Pioniere erwartet, so Polizeisprecher Jakub Pacyniak.
- 4.08.Ein Baggerfahrer, der die Straßenbahngleise erneuert, stößt auf das Objekt, die Meldung erreicht die Polizei.
- 4.08.Polizei und ein Sprengstoffermittler der Bergbaupyrotechnik sichern den Bereich; Anwohner werden aufgefordert, Fenster zu meiden und in den Wohnungen zu bleiben.
- 4.08.Die Aleja Solidarności wird in beide Richtungen zwischen Jana Pawła II und Plac Bankowy gesperrt; die Buslinien 190 und Z26 werden umgeleitet.
- 4.08.Eine Pioniereinheit der Armee trifft ein; Entscheidung über Evakuierung und Bergung steht nach vollständiger Bewertung aus.
Eine routinemäßige Infrastrukturmodernisierung auf einer der verkehrsreichsten Straßen Warschaus wurde am Dienstagmorgen abrupt gestoppt, als ein Baggerfahrer eine nicht explodierte Granate freilegte, was einen massiven Polizei- und Militäreinsatz auslöste. Es wird angenommen, dass das Objekt, das direkt unter den Straßenbahngleisen gefunden wurde, aus dem Zweiten Weltkrieg stammt.
Die Entdeckung
Bauarbeiter, die an einem Modernisierungsprojekt der Straßenbahngleise entlang der Aleja Solidarnośći arbeiteten, stießen auf die Granate. Der Fund wurde der Polizei kurz vor 7:00 Uhr am 4. August von einem Baggerfahrer gemeldet, dessen Maschine während der Ausgrabungen an dem Objekt hängen geblieben war.
„Die Meldung über ein bei Gleiserneuerungsarbeiten ausgegrabenes Objekt ging vor 7:00 Uhr ein. Beamte der bergbaupyrotechnischen Aufklärungseinheit vor Ort haben vorläufig bestätigt, dass die gefährliche nicht explodierte Granate wahrscheinlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammt.“
Die Baustelle ist unter der Adresse Aleja Solidarnośći 95/99 registriert; die Granate selbst lag am Gebäude Nummer 101, nahe der Ecke zur ulica Orla, zwischen dem Plac Bankowy und dem ehemaligen Kino Femina. Erste Schätzungen der Polizei beschreiben das Objekt als Artilleriegranate mit einer Länge von etwa 60 bis 70 Zentimetern und einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern. Es war zunächst nicht klar, ob es sich um einen vollständigen Sprengkörper oder nur um eine Hülle handelte.
Notfallmaßnahmen
Die Polizei sperrte den Bereich sofort ab und rief eine militärische Pioniereinheit. Der Bezirkspolizeisprecher gab dringende Hinweise an die Bewohner nahegelegener Gebäude heraus, sich von Fenstern fernzuhalten und nicht nach draußen zu gehen. Die Berichterstattung aus Warschau über den Einsatz meldete keine Bereitstellung von Bussen für eine Evakuierung.
„Auf der Baustelle unter der Adresse Al. Solidarnośći 95/99 wurde eine nicht explodierte Granate gefunden. Pioniere sind vor Ort. Es wurden Empfehlungen für die Anwohner ausgesprochen, unter anderem, nicht in die Nähe der Fenster zu gehen und nicht nach draußen zu gehen. Der Verkehr in dem Bereich war für die Dauer der Bergung der Granate blockiert.“
Bis zum Mittag war keine Evakuierung angeordnet worden, und es war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt, ob eine solche während der Bergung und des Abtransports der Granate erforderlich sein würde. Die endgültige Entscheidung über eine eventuelle Ausweitung des Sicherheitsbereichs wurde den Pionieren nach ihrer detaillierten Inspektion des Sprengkörpers überlassen.
Verkehrschaos im Stadtzentrum
Der Fund legte einen kritischen Abschnitt der Aleja Solidarnośći, der Grenze zwischen den Bezirken Wola und Śródmieście, lahm. Die Straße wurde in beide Richtungen zwischen der aleja Jana Pawła II und dem Plac Bankowy gesperrt, wodurch Hunderte von Fahrzeugen umgeleitet wurden. Der öffentliche Nahverkehr war stark beeinträchtigt. Die Warschauer Verkehrsbetriebe bestätigten, dass die Buslinien 190 und Z26 über ein Netz von Nebenstraßen umgeleitet wurden, darunter die aleja Jana Pawła II, der ONZ-Kreisel, die Świętokrzyska, die Marszałkowska und der Plac Bankowy, was während des morgendlichen Berufsverkehrs zu erheblichen Verzögerungen führte.
Tramwaje Warszawskie erklärte, dass die Bauarbeiten nicht wieder aufgenommen würden und die Straße erst wieder geöffnet werde, wenn der Einsatz der Pioniere vollständig abgeschlossen sei.
Eine Stadt, die auf Geschichte gebaut ist
Die Entdeckung nicht explodierter Granaten in Warschau ist eine wiederkehrende Folge der nahezu vollständigen Zerstörung der Stadt während des Zweiten Weltkriegs. Moderne Bauprojekte, insbesondere tiefe Ausschachtungen für die öffentliche Verkehrsinfrastruktur, fördern routinemäßig vergrabene Granaten, Bomben und andere militärische Überreste aus dieser Zeit zutage. In diesem Fall lag das Objekt etwa acht Jahrzehnte lang ungestört direkt unter einer Straßenbahnlinie, die täglich von Tausenden Fahrgästen genutzt wird. Die Beurteilung durch die Pioniere wird die nächste Phase der Entsorgung bestimmen und ob eine vorübergehende Evakuierung des dicht besiedelten Stadtzentrumsviertels erforderlich sein wird.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Jakub Pacyniak
- Sprecher der Polizei des Bezirks Śródmieście (Innenstadt), bestätigte den Fund und gab Sicherheitshinweise für Anwohner heraus.
- Monika Kaczyńska
- Pressesprecherin der Warschauer Polizei, bestätigte, dass die Granate vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammt.
- Edyta Adamus
- Vertreterin der Warschauer Polizei, die die erste Einschätzung gegenüber Interia bestätigte.
- Orte
- Warschau
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