Die Ölexporte der Golfstaaten mit Ausnahme Irans lagen in der Woche bis zum 18. Oktober 2026 im Schnitt bei mehr als 24 Millionen Barrel pro Tag, gegenüber 23,3 Millionen vor dem Krieg.
Etwa 14 Millionen Barrel pro Tag wurden durch die Straße von Hormus und die Umladepunkte im Golf von Oman bewegt, rund 82 % des Vorkriegsvolumens.
Kpler-Daten zufolge umgingen im September etwa 40 % des nicht-iranischen Rohöls, das den Golf verließ, Hormus – gegenüber 17 % vor dem Krieg.
Brent erreichte am 20. Oktober 108 Dollar pro Barrel gegenüber etwa 70 Dollar im Februar, und höhere Frachtkosten werden an die Zapfsäulenpreise weitergegeben.
Die Ölexporte der Golfstaaten mit Ausnahme Irans erreichten in der Woche bis zum 18. Oktober 2026 mehr als 24 Millionen Barrel pro Tag, wie aus Schifffahrtsdaten von Kpler hervorgeht, über die das Wall Street Journal berichtet. Vor dem Krieg lag der Wochendurchschnitt bei 23,3 Millionen Barrel pro Tag. Der Anstieg bedeutet jedoch nicht, dass die Schifffahrt wieder normal läuft. Nur etwa 14 Millionen Barrel pro Tag wurden durch die Straße von Hormus selbst und die Umladepunkte im Golf von Oman bewegt, rund 82 % des Vorkriegsvolumens. Die Umleitung füllt die Differenz, sodass die Gesamtexporte trotz der anhaltenden Angriffe auf die Meerenge über ihr früheres Niveau steigen können.
Daten aus dem Artikeltext
Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate leiten Rohöl über Pipelines zu Häfen am Roten Meer oder außerhalb der Meerenge. Die von den Quellen zitierten Kpler-Daten zeigen, dass im September etwa 40 % des nicht-iranischen Rohöls, das den Golf verließ, Hormus umging – gegenüber 17 % vor dem Krieg. Die saudischen Lieferungen über das Rote Meer stiegen von 750.000 auf 4,3 Millionen Barrel pro Tag, und die Exporte der VAE über den Terminal Fujairah verdoppelten sich. Die Tanker fahren nun kurze Pendelstrecken: Ein Schiff lädt im Golf, durchquert die Meerenge und übergibt seine Ladung vor Oman an ein anderes Schiff, bevor es zurückkehrt. Laut dem WSJ bietet die amerikanische Luftüberwachung entlang der omanischen Küste derzeit einen gewissen Schutz, und Kpler zufolge wurden mehr als 70 % des Öls, das im August Hormus passierte, vor Oman oder in Fujairah umgeladen.
Daten aus dem Artikeltext
Händler können beim Weiterverkauf irakischen Öls etwa 20 Dollar mehr pro Barrel verdienen als vor dem Krieg, schätzt Kplers Homayoun Falakshahi – das entspricht rund 40 Millionen Dollar pro Supertanker-Ladung. Nach seiner Rechnung würden drei erfolgreiche Fahrten den Kauf eines älteren Tankers bezahlen, der rund 100 Millionen Dollar kostet. Auch die Besatzungen werden besser bezahlt, und einigen wurden für Fahrten in den Golf Prämien in Höhe des Zwei- bis Dreifachen ihres üblichen Monatslohns angeboten. Eine chinesische Heuerstelle bot bis zu 25.000 Dollar für eine Rundreise, die normalerweise ein bis zwei Wochen dauert. Ältere Tanker, die zuvor venezolanisches oder russisches Rohöl transportierten, wurden in den Golfdienst überführt, und manche Schiffe fahren nur kurze Strecken durch den gefährlichsten Abschnitt.
Brent-Rohöl wurde am 20. Oktober zu 108 Dollar pro Barrel gehandelt, gegenüber etwa 70 Dollar im Februar, wie Courrier international unter Berufung auf das WSJ berichtet. BFMTV meldete unter Berufung auf Kpler, dass Mitte März, als die Meerenge weitgehend lahmgelegt war, die Exporte von acht Produzenten im Nahen Osten auf 9,71 Millionen Barrel pro Tag einbrachen – ein Rückgang um 61 %. Das nicht-iranische Rohöl fiel innerhalb von 10 Tagen nach Beginn des Konflikts um 72 % auf 4,5 Millionen Barrel pro Tag Anfang März, bevor es sich im September auf 16,5 Millionen erholte. Laut den Quellen ist Brent im Berichtszeitraum um 50 % gestiegen, und höhere Frachtkosten werden an die Kraftstoffpreise weitergegeben.
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Die Ölexporte der Golfstaaten mit Ausnahme Irans sind in der Woche bis zum 18. Oktober über ihr Vorkriegsniveau gestiegen – über Pipelines und Schiff-zu-Schiff-Umladungen –, während die Straße von Hormus selbst nur noch etwa 82 % ihres früheren Volumens befördert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Berliner Zeitung, Libertatea, Courrier international und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Live-Kurs, bis zu 15 Minuten verzögert. Brent-Öl im Bereich Märkte