Regierung · Barcelona
Barcelona belebt das seit langem blockierte Glòries-Projekt mit 120 Sozialwohnungen und Gemeinschaftseinrichtungen wieder
Nach 25 Jahren unterzeichnen Barcelonas Bürgermeister Jaume Collboni und das Konsortium der Zona Franca ein Protokoll zur Finanzierung des neu konzipierten Torre Ona: Statt eines einzelnen Turms entstehen mehrere Gebäude mit 120 Mietwohnungen, Büros und Nachbarschaftseinrichtungen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, europa press, 20 minutos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ursprünglich um das Jahr 2000 als 72 Meter hoher Torre Ona konzipiert, wird das Grundstück an der Diagonal 254 nun als mehrere Gebäude mit einem gesicherten Finanzierungspaket von 90 Millionen Euro vom Konsortium der Zona Franca neu gestaltet.
Der Komplex wird 10.000 m² für 120 geschützte Mietwohnungen sowie 20.000 m² öffentliche Büros und 5.000 m² für Gemeinschaftseinrichtungen wie Bibliothek, Sportzentrum und Auditorium umfassen.
Das Consorci de la Zona Franca übernimmt die geschätzten 90 Millionen Euro vorab; Barcelona erstattet den Betrag schrittweise, sodass die kommunalen Ausgaben für andere Projekte frei bleiben.
Eine öffentliche Ausschreibung wird im Herbst 2026 gestartet, um den Entwurf auszuwählen; die Ausführungspläne sollen im Laufe des Jahres 2027 erstellt werden.
Die Arbeiten sollen zwischen Ende 2028 und Anfang 2029 beginnen, beginnend mit dem Wohnungsbau, um den Bedarf der Stadtteile Clot und Camp de l’Arpa zu decken.
- 12.06.Collboni und Navarro unterzeichnen Protokoll; Zona Franca sagt 90 Millionen Euro zu
- 1.10.Internationaler Architekturwettbewerb gestartet
- 31.12.Ausführungsplanung abgeschlossen
- 31.12.Baubeginn geplant, mit Priorität für den sozialen Wohnungsbau
Finanzierung zuerst, dann Gestaltung
Barcelonas Bürgermeister Jaume Collboni und der Präsident des Consorci de la Zona Franca de Barcelona (CZFB), Pere Navarro, haben ein Protokoll unterzeichnet, um ein seit Jahren blockiertes Grundstück an den Glòries zu erschließen, in der Nähe des Torre Glòries (ehemals Agbar) an der Avinguda Diagonal. Das ursprüngliche Torre-Ona-Projekt, das um das Jahr 2000 als 72 Meter hoher Turm konzipiert wurde, kam nie über erste Modelle hinaus. Der neue Ansatz stellt bewusst die Finanzierung sicher, bevor ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben wird – eine Reihenfolge, die die Stadt bei früheren Ankündigungen nach eigenen Angaben nicht eingehalten hatte.
„Wir wollten nicht erneut Projekte ankündigen, die seit Jahren im Stadtteil und in der Stadt diskutiert werden, ohne dass ihre Finanzierung gesichert ist.“
Das CZFB übernimmt die geschätzten Baukosten von 90 Millionen Euro, die Stadt erstattet dem Konsortium die Summe im Laufe der Zeit zurück. Diese Regelung vermeidet es, den Betrag aus dem Jahresbudget Barcelonas zu entnehmen, das bereits über 4.000 Millionen Euro liegt. „Der Bürgermeister drängt uns immer, und das muss er auch tun“, scherzte Navarro während der Präsentation.
Vom Einzelturm zum multifunktionalen Komplex
Das 5.600 Quadratmeter große Grundstück wird eine Mindestbebauungsfläche von 35.000 Quadratmetern erhalten. Die Aufteilung sieht 10.000 Quadratmeter für geschützten Mietwohnungsbau (120 Wohnungen), 20.000 Quadratmeter für öffentliche Büros und 5.000 Quadratmeter für Gemeinschaftseinrichtungen vor. Collboni betonte, dass es mehr als ein Gebäude geben werde, mit separaten Baukörpern für jede Nutzung, und sich damit vom ursprünglichen Einzelturm-Design entferne.
„Es wird nützlich und architektonisch einzigartig sein.“
Die genaue Form wird in einem internationalen Architekturwettbewerb entschieden, den das CZFB im Herbst 2026 auszuschreiben plant.
Zeitplan nach einem Vierteljahrhundert Wartezeit
Das am 12. Juni 2026 unterzeichnete Protokoll sieht folgenden Ablauf vor: Die öffentliche Ausschreibung für den architektonischen Entwurf wird in diesem Herbst eröffnet; die Auftragsvergabe und die Erstellung der Ausführungspläne sind für 2027 vorgesehen; der Baubeginn wird zwischen Ende 2028 und Anfang 2029 erwartet, wobei der soziale Wohnungsbau Vorrang hat.
Gewinn für die Nachbarschaft
Die Gemeinschaftseinrichtungen werden den nahegelegenen Stadtteilen Clot und Camp de l’Arpa zugutekommen. Der aktuelle Vorschlag umfasst eine Bibliothek, ein Sportzentrum und ein Auditorium, wobei die endgültige Zusammenstellung in Absprache mit den Anwohnern und Vereinen festgelegt wird. Der Bürgermeister stellte das Projekt als Bereicherung des Alltagslebens in einem Gebiet dar, das bereits als neuer urbaner Knotenpunkt rund um den Glòries-Platz fungiert, und griff damit die Idee des Planers Ignasi de Solà-Morales auf, dass städtisches Gefüge einen Ort zum Zentrum macht.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaVanguardiaCollboni i el Consorci de la Zona Franca infonen vida al projecte Ona de Glòries amb 120 pisos públics
- europa pressCollboni y Navarro (CZFB) desencallan la torre pública de Glòries...
- 20 minutosGlòries ganará una nueva zona de oficinas, equipamientos para vecinos y 120 pisos protegidos en el espacio de la Torre Ona
- El PeriódicoCollboni y la Zona Franca unen fuerzas para desatascar, con 120 pisos públicos, el proyecto Ona de Glòries
- Jaume Collboni
- Bürgermeister von Barcelona, kündigte das wiederbelebte Glòries-Projekt an
- Pere Navarro
- Staatsbeauftragter im Consorci de la Zona Franca de Barcelona
- Orte
- Barcelona
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