Diplomatie · Bürgenstock
USA-Iran-Verhandlungen in der Schweiz eröffnet mit Waffenstillstandsforderungen und geschlossener Straße von Hormus
Die ersten formellen Verhandlungen zwischen Delegationen der USA und des Iran seit der Unterzeichnung eines 60-tägigen Waffenstillstandsabkommens begannen am Sonntag in Bürgenstock, Schweiz, während Teheran die Straße von Hormus schloss und einen sofortigen Stopp der israelischen Operationen im Libanon forderte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NewsIT, H Kαθημερινή, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Iran erklärt, dass keine endgültige Einigung ohne einen vollständigen Stopp der israelischen Militäroperationen im Libanon möglich ist, und beschuldigt Israel, die im Rahmen der Absichtserklärung vereinbarte Waffenruhe zu verletzen.
Die Revolutionsgarden blockierten die Meerenge am Samstag und erklärten, sie werde nicht wieder geöffnet, bis der Waffenstillstand im Libanon durchgesetzt und iranische Ölverkäufe erlaubt seien.
Der iranische Präsident Peseschkian bestätigte, dass 6 Milliarden Dollar, die in Katar gehalten werden, im Rahmen des Prozesses an den Iran zurückgegeben werden, und stellte dies als frühen Erfolg des vorläufigen Abkommens dar.
Die letzte Woche unterzeichnete Absichtserklärung setzt eine Zweimonatsfrist für den Abschluss eines endgültigen Abkommens über das Atomprogramm, Sanktionserleichterungen und eine dauerhafte Einstellung der Feindseligkeiten.
Der iranische Chefverhandler Ghalibaf bestand darauf, dass das Treffen in Bürgenstock der Überprüfung der US-Verpflichtung zur Umsetzung der Absichtserklärung diene, nicht dem Beginn detaillierter technischer Verhandlungen.
Der US-Präsident sagte, während oder nach dem 60-tägigen Waffenstillstand würden keine Mautgebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus erhoben, es sei denn, das Abkommen scheitere; in diesem Fall könnten die USA Gebühren erheben, um ihre militärische Rolle in der Region zu kompensieren.
- 20.06.Revolutionsgarden schließen Straße von Hormus unter Berufung auf israelische Verstöße im Libanon
- 21.06.Vizepräsident Vance kommt mit US-Delegation auf dem Luftwaffenstützpunkt Emmen an
- 21.06.Bilaterale Treffen: Iran hält Vorbereitungsgespräche mit Pakistan und Katar ab
- 21.06.Viereckige Gespräche beginnen im Bürgenstock Resort
Von der Absichtserklärung zur Konfrontation
Die Vereinigten Staaten und der Iran unterzeichneten letzte Woche eine Absichtserklärung, die einen 60-tägigen Waffenstillstandsrahmen festlegte. Das Abkommen verpflichtete Washington zur Aufhebung der Blockade iranischer Häfen, während Teheran die freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus und die Einstellung der Militäroperationen im Libanon versprach. Am Samstag jedoch schlossen die Revolutionsgarden des Iran die Meerenge und beschuldigten Israel, den Waffenstillstand zu verletzen und die USA, ihn nicht durchzusetzen. Das US-Militär entgegnete, die Schifffahrt laufe normal und der Iran „kontrolliere“ die Wasserstraße nicht.
„Es werden KEINE MAUTGEBÜHREN für die Straße von Hormus für 60 Tage während der Waffenstillstandsperiode erhoben und es werden KEINE MAUTGEBÜHREN nach Ablauf der 60-tägigen Frist erhoben. Es sei denn, sie werden von und für die Vereinigten Staaten von Amerika erhoben, falls der Deal nicht zustande kommt, für erbrachte Dienstleistungen als Schutzengel der Länder des Nahen Ostens zum Zwecke des Ausgleichs von Kosten sowohl in der Vergangenheit, Gegenwart als auch Zukunft.“
Die erste Sitzung in Bürgenstock
Vizepräsident J.D. Vance landete zusammen mit seiner Frau Usha kurz vor 6 Uhr Ortszeit auf dem Luftwaffenstützpunkt Emmen bei Luzern. Die US-Delegation, zu der auch der Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner gehörten, führte Vorbereitungstreffen mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif und Armeechef Asim Munir. Das Team des Iran, angeführt von Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi, traf sich zunächst mit dem Schweizer Außenminister, bevor bilaterale Sitzungen mit den katarischen und pakistanischen Vermittlern stattfanden. Die formellen viereckigen Gespräche mit allen vier Delegationen am Tisch begannen gegen 14:30 Uhr griechischer Zeit.
„Unser Treffen in der Schweiz zielt nicht darauf ab, technische Gespräche zu beginnen. Wir gehen dorthin, um sicherzustellen, dass die Amerikaner mit der Umsetzung der Absichtserklärung beginnen. Sobald diese umgesetzt ist, können wir mit den technischen Gesprächen fortfahren.“
Was der Iran will
Teheran ging mit einer klaren Liste von Forderungen in den Kurort. Die unmittelbare Priorität ist ein dauerhafter Waffenstillstand im Libanon. Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei erklärte, dass „das zionistische Regime weiterhin seine Verpflichtungen gegenüber dem Libanon verletzt“ und dass dies das Hauptthema sei. Der Iran fordert außerdem die Freigabe von 6 Milliarden US-Dollar eingefrorener Vermögenswerte in Katar, die Aufhebung von Sanktionen, die Ölexporte blockieren, sowie konkrete Schritte zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Präsident Massud Peseschkian stellte die Absichtserklärung als Sieg dar und wies darauf hin, dass Trump „alles als die Rechte des Volkes und der Nation anerkannt“ habe und die 6 Milliarden Dollar an den Iran zurückgegeben würden.
Die nukleare Seite
Das 60-Tage-Fenster umfasst auch die Nuklearakte. Peseschkian betonte, der Iran wolle keine Atombombe, eine Position, die der verstorbene Oberste Führer Ali Chamenei seiner Aussage nach seit langem angeordnet habe, und die USA hätten den Iran lediglich gebeten, dies „niederzuschreiben und zu unterzeichnen“, was sie getan hätten. Während die technischen Details noch ausgehandelt werden müssen, versuchte der Präsident, das Abkommen als Bestätigung der roten Linien des Iran und nicht als Zugeständnis darzustellen. Ob diese Darstellung Bestand hat, sobald detaillierte Inspektionen und Grenzen besprochen werden, ist eine offene Frage, aber vorerst erlaubt sie beiden Seiten, einen frühen Fortschritt zu beanspruchen.
Breitere Bedeutung
Die Gespräche sind der erste Versuch einer umfassenden Einigung seit der Eskalation des Krieges im Libanon und die Straße von Hormus zu einem Brennpunkt wurde. Da etwa 20 % des weltweiten Öl- und Gashandels durch die Meerenge fließen, hat ihre Schließung, selbst wenn sie von den USA bestritten wird, die Märkte verunsichert. Israel erklärte unterdessen, es habe Anweisungen erhalten, die Angriffe im Libanon einzustellen und werde nur „defensiv innerhalb der Sicherheitszone“ handeln, behalte sich jedoch das Recht vor, auf Hisbollah-Angriffe zu reagieren. Das viereckige Format, bei dem Pakistan und Katar den Prozess steuern, soll den direkten Kanal zwischen den USA und dem Iran abschirmen und testen, ob die Absichtserklärung vor Ablauf der 60-Tage-Frist in ein dauerhaftes Abkommen umgewandelt werden kann.
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Quellen und Kontext
- NewsITΗΠΑ - Ιράν: Σε εξέλιξη οι συνομιλίες στην Ελβετία για το τέλος του πολέμου στη Μέση Ανατολή
- H KαθημερινήΤριμερείς συνομιλίες Ιράν-ΗΠΑ-Κατάρ στην Ελβετία
- NEWS 24/7Ξεκίνησαν οι συνομιλίες ΗΠΑ και Ιράν στην Ελβετία - Τα τέσσερα κρίσιμα σημεία
- in.grΙράν: Καμία συμφωνία με τις ΗΠΑ δεν είναι δυνατή χωρίς ειρήνη στον Λίβανο - Ξεκίνησαν οι συνομιλίες
- J.D. Vance
- Vizepräsident der USA, Leiter der amerikanischen Delegation
- Steve Witkoff
- US-Sondergesandter, Mitglied des US-Verhandlungsteams
- Jared Kushner
- Schwiegersohn von Präsident Trump, Teil der US-Delegation
- Mohammad Bagher Ghalibaf
- Sprecher des iranischen Parlaments, Leiter der iranischen Delegation
- Abbas Araghchi
- Iranischer Außenminister
- Esmaeil Baghaei
- Sprecher des iranischen Außenministeriums
- Masoud Pezeshkian
- Präsident des Iran
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten
- Benjamin Netanyahu
- Premierminister von Israel
- Shehbaz Sharif
- Premierminister von Pakistan, fungierte als Vermittler
- Asim Munir
- Pakistanischer Armeechef, beteiligt an vorbereitenden Vermittlungstreffen
- Ignazio Cassis
- Schweizer Außenminister, traf sich vor den Gesprächen mit dem iranischen Außenminister
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