Regierung · Warschau
Drei polnische Diplomaten treten wegen Streit um den Verfassungsgerichtshof zurück
Drei polnische Diplomaten sind wegen der Lage am Verfassungsgerichtshof zurückgetreten, während der Nationale Sicherheitsrat (RBN) sich auf eine Sitzung am 3. November vorbereitet, bei der der Streit um das Tribunal auf der Tagesordnung stehen dürfte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rzeczpospolita. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Jakub Kumoch (China), Paweł Soloch (Rumänien) und Krzysztof Szczerski (UN) sind im Zusammenhang mit der Lage am Verfassungsgerichtshof zurückgetreten.
Radosław Sikorski und Włodzimierz Czarzasty forderten Präsident Karol Nawrocki auf, die Partei von Grzegorz Braun nicht zur RBN-Sitzung am 3. November einzuladen, doch ein Vertreter der Konföderation der Polnischen Krone wurde eingeladen.
Zwei Drittel von 15 Richtern bedeutet, dass zehn anwesend sein müssen, doch nach einer aus der Regierungskoalition zu hörenden Auslegung sind es in der Praxis zwölf Richter, womit das Quorum bei acht läge.
Jakub Kumoch, Polens Botschafter in China, Paweł Soloch, Botschafter in Rumänien, und Krzysztof Szczerski, Polens ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, sind im Zusammenhang mit der Lage am Verfassungsgerichtshof (TK) zurückgetreten. Kumoch und Szczerski waren Minister in der Kanzlei von Präsident Andrzej Duda, Soloch leitete unter Duda das Nationale Sicherheitsbüro (BBN). Dem Artikel zufolge reicht der Streit bis ins Jahr 2015 und die letzten Monate der Koalitionsregierung von KO und PSL zurück.
Vor der RBN-Sitzung am 3. November forderten Vize-Premierminister und Außenminister Radosław Sikorski sowie Sejmmarschall Włodzimierz Czarzasty Präsident Karol Nawrocki auf, keine Vertreter der Partei von Grzegorz Braun einzuladen, weil befürchtet wurde, vertrauliche Informationen könnten an Personen gelangen, denen im Umfeld der Partei eine prorussische Haltung vorgeworfen wird. Ein Vertreter der Konföderation der Polnischen Krone wurde dennoch eingeladen. Präsidialsprecher Rafał Leśkiewicz kündigte an, der Rat werde unter anderem einen dauerhaften US-Stützpunkt in Polen erörtern. Der Präsident brach eine Reise in den Senegal ab und kehrte in der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober nach Polen zurück, betrat anschließend das Tribunal und führte Konsultationen mit den parlamentarischen Kräften. Die Tribunal-Frage dürfte im Rat zur Sprache kommen, und falls Donald Tusk teilnimmt, könnte es das erste persönliche Treffen des Präsidenten und des Premierministers seit der Eskalation des Streits sein.
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Quellen und Kontext
- RzeczpospolitaWas passiert bei der Generalversammlung der TK-Richter? Live-BerichtCo wydarzy się na Zgromadzeniu Ogólnym Sędziów TK? Relacja na żywo · Original auf Polnisch
- RzeczpospolitaWas passiert bei der Generalversammlung der TK-Richter? Live-BerichtCo wydarzy się na Zgromadzeniu Ogólnym Sędziów TK? Relacja na żywo · Original auf Polnisch
- Karol Nawrocki
- Präsident Polens, der aus dem Senegal zurückkehrte und einen Vertreter der Konföderation der Polnischen Krone zum RBN einlud
- Radosław Sikorski
- Vize-Premierminister und Außenminister, der den Präsidenten aufforderte, Brauns Partei nicht zum RBN einzuladen
- Włodzimierz Czarzasty
- Sejmmarschall, der den Präsidenten aufforderte, Brauns Partei nicht zum RBN einzuladen
- Donald Tusk
- Premierminister, dessen mögliche Teilnahme am RBN ein erstes persönliches Treffen mit dem Präsidenten seit der Eskalation des Streits bringen könnte
- Grzegorz Braun
- Vorsitzender der Partei, deren Vertreter von der RBN-Sitzung ferngehalten werden sollten
- Andrzej Duda
- Ehemaliger Präsident, in dessen Kanzlei Kumoch und Szczerski Minister waren
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