
Gerichtsgebäude in Bozen stürzt während Renovierung teilweise ein – alle Verhandlungen vertagt
Ein großer Teil des Bozner Gerichtsgebäudes ist am frühen Morgen des 16. Juli 2026 eingestürzt. Alle Zivil- und Strafverhandlungen wurden mit Ausnahme von Eilfällen vertagt. Das faschistische Gebäude wurde renoviert, als tragende Säulen nachgaben und mindestens ein Viertel der Bausubstanz einstürzte.
Ein großer Teil des Bozner Gerichtsgebäudes ist am frühen Morgen des 16. Juli 2026 eingestürzt. Alle Zivil- und Strafverhandlungen wurden mit Ausnahme von Eilfällen vertagt. Das faschistische Gebäude wurde renoviert, als tragende Säulen nachgaben und mindestens ein Viertel der Bausubstanz einstürzte.
Zum Zeitpunkt des Einsturzes gegen 6:24 Uhr morgens befanden sich nur drei Reinigungskräfte im Gebäude. Eine von ihnen erlitt leichte Kratzer.
Zum Zeitpunkt des Einsturzes waren nur drei Menschen – drei Reinigungskräfte – im Gerichtsgebäude; nur eine erlitt leichte Kratzer, aber man kann von einem Wunder sprechen.
Staatsanwalt Axel Bisignano erklärte, der gesamte Mittelteil sei unbrauchbar und die Priorität bestehe darin, den Dienst wiederherzustellen und die Arbeitskräfte neu zu verteilen. Die Freie Universität Bozen bot Räume für Gerichtsaktivitäten an. Bürgermeister Claudio Corrarati sagte, der Einsturz habe die Bürger tief getroffen, und die Stadt arbeite mit den Landesbehörden an der Suche nach neuen Räumlichkeiten.
Die Nationale Richtervereinigung (ANM) bezeichnete den Vorfall als den jüngsten Alarm und erklärte, sie habe der Regierung ein Dossier mit 500 Bildern über den Verfall von Gerichtsgebäuden vorgelegt, das unbeantwortet geblieben sei.
Was heute Morgen in Bozen passiert ist, ist der jüngste Alarm. Zu viele Gerichtsgebäude haben seit Jahren ernsthafte strukturelle Probleme. Wir haben der Regierung ein Dossier mit 500 Bildern über den Verfall zahlreicher Justizbüros vorgelegt: Es darf nicht länger unbeantwortet bleiben.


