Migration · Washington und Brooklyn

US Supreme Court erlaubt Trump, geschützten Status für 350.000 Haitianer und 6.000 Syrer zu beenden

Die unmittelbare Wirkung des Urteils entzieht rund 356.000 Menschen den legalen Status, doch Befürworter warnen, dass es fast 1,3 Millionen weitere TPS-Inhaber gefährden könnte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Washington Post, The New York Times, Al Jazeera Online und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Washington, Brooklyn · Vereinigte Staaten

Der Oberste Gerichtshof der USA entschied am Donnerstag mit 6:3, dass die Trump-Regierung den Temporären Schutzstatus (TPS) für Haiti und Syrien beenden kann, wodurch rund 356.000 Menschen, die seit Jahren in den Vereinigten Staaten leben und arbeiten, potenziell festgenommen und abgeschoben werden können. Die Richter spalteten sich entlang ideologischer Linien, wobei die konservative Mehrheit die Entscheidung des Heimatschutzministers der richterlichen Überprüfung entzog.

Die Entscheidung

Richter Samuel Alito verfasste die Stellungnahme, unterstützt von Oberrichter John Roberts und den Richtern Clarence Thomas, Brett Kavanaugh, Neil Gorsuch und Amy Coney Barrett. Die Mehrheit entschied, dass das Einwanderungsgesetz von 1990 Gerichte daran hindert, die endgültige Entscheidung eines Ministers über TPS-Status zu überprüfen. Richterin Elena Kagan, unterstützt von den Richterinnen Sonia Sotomayor und Ketanji Brown Jackson, widersprach und argumentierte, dass die Einhaltung von Verfahrensregeln überprüfbar bleibe.

Haiti wurde erstmals nach dem Erdbeben von 2010, bei dem mehr als 250.000 Menschen starben, für TPS vorgesehen; Syrien kam 2012 nach Ausbruch des Bürgerkriegs hinzu. Beide Länder wurden von früheren Regierungen wiederholt als zu gefährlich für eine sichere Rückkehr eingestuft. Die Trump-Regierung jedoch beantragte die Beendigung beider Status.

Reaktionen aus den Gemeinschaften

Im Little Haiti in Brooklyn verwandelte das Urteil die Aufregung über Haitis Weltmeisterschaftsteilnahme in Angst. Yves Vilus, Geschäftsführer der Erasmus Neighborhood Federation, sagte, sein Telefon habe den ganzen Morgen geklingelt.

„Sie wissen, wo wir sind. Wird ICE anklopfen?“

Yves Vilus, Geschäftsführer

Einwanderungsbefürworter sagten, das Gericht sei zu einem Abnickinstrument für Massenabschiebungen geworden. Elora Mukherjee von der Columbia Law School nannte das System der Regierung „eine Abschiebungsmaschine“ und beschrieb das Verhalten des Gerichts entsprechend.

„In den meisten Fällen war der Oberste Gerichtshof ein Abnickinstrument für Trumps Massenabschiebungsagenda.“

Elora Mukherjee, Direktorin

Weitreichende Folgen

Über die direkt betroffenen rund 350.000 Haitianer und 6.000 Syrer hinaus wird das Urteil voraussichtlich Dutzende anhängiger Klagen von TPS-Inhabern aus 17 anderen Nationen beeinflussen. Schätzungsweise 1,3 Millionen Menschen haben derzeit TPS. Sie könnten den Verlust von Arbeitserlaubnissen und legalem Status erleiden, falls die Regierung dieselbe Logik anwendet.

Vom Urteil betroffene TPS-InhaberPersonen
Haiti
350000 Personen
Syrien
6000 Personen
Andere 17 TPS-Länder (gefährdet)
1300000 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Ein Muster von Entscheidungen

Die Entscheidung vom Donnerstag war die dritte einwanderungspolitische Entscheidung in dieser Woche, die die durchsetzungsorientierte Agenda der Regierung begünstigte. Ahilan Arulanantham, Rechtsprofessor an der UCLA und Anwalt der syrischen Kläger, sagte, das Muster sei klar.

„Der Oberste Gerichtshof hat in den letzten Jahren in wichtigen Fällen konsequent gegen die Rechte von Einwanderergemeinschaften entschieden, und dieser Fall fügt sich in dieses Muster ein.“

Ahilan Arulanantham, Rechtsprofessor an

Sicherheitsbedenken

Menschenrechtsgruppen wiesen darauf hin, dass die Reisewarnungen der US-Regierung immer noch vor Reisen nach Haiti aufgrund von Gewalt, Kriminalität, Terrorismus und Entführungen abraten. Tirana Hassan, Geschäftsführerin von Ärzte ohne Grenzen USA, sagte, Haitianer sollten nicht zurückgeschickt werden.

„Dies sind keine Bedingungen, unter die Menschen zurückgeschickt werden sollten.“

Tirana Hassan, Geschäftsführerin von Ärzte ohne Grenzen USA

Die ehemalige Heimatschutzministerin Kristi Noem, die Monate zuvor entlassen worden war, hatte die Länder für sicher erklärt, nachdem eine Washington-Post-Kolumne sie als eine oberflächliche Zwei-Satz-Konsultation mit dem Außenministerium beschrieben hatte. Die textorientierte Lesart des Gerichts blockierte jedoch jede Überprüfung dieses Verfahrens.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen