Konflikte · Biała Podlaska, Warschau und Lublin
Georgischer Tatverdächtiger im Mord an Putin-Kritiker Kuzowkow für drei Monate in Polen in Untersuchungshaft
Ein 36-jähriger georgischer Staatsbürger wurde wegen des exekutionsartigen Mordes an dem russischen Karikaturisten Robert Kuzowkow, der sich über Putin lustig machte, in Biała Podlaska angeklagt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rzeczpospolita, wpolityce.pl, wiadomosci.radiozet.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der 36-jährige Georgier Elnur A. wurde am 20. Juni wegen Mordes angeklagt und für drei Monate in Untersuchungshaft genommen.
Robert Kuzowkow (alias Siemion Skriepiecki) karikierte Putin, Lukaschenko und Kadyrow. Er zog 2021 nach Polen und gab politische Verfolgung an.
Das Opfer wurde nach anfänglichen zwei Schüssen fünfmal aus nächster Nähe erschossen; es wurden sieben Wunden festgestellt, die mit einer Hinrichtung vereinbar sind.
Premierminister Tusk sagte, es bestehe der Verdacht auf Drahtzieher und dass es der erste derartige im Ausland in Auftrag gegebene Mord auf polnischem Boden sein könnte.
Polnische Sicherheitsdienste hatten Kuzowkow vor einer Bedrohung gewarnt, aber er lehnte das Schutzangebot ab.
Obwohl er nicht gestand, gab Elnur A. erstmals vor Gericht teilweise Erklärungen ab; deren Inhalt bleibt geheim.
- 15.06.Der russische Satiriker Robert Kuzowkow wird in Biała Podlaska bei einem hinrichtungsartigen Anschlag erschossen.
- 19.06.Elnur A., ein 36-jähriger georgischer Staatsbürger, wird in einer Jugendherberge in Piastów bei Warschau festgenommen.
- 20.06.Der Verdächtige wird wegen Mordes angeklagt, und ein Gericht ordnet drei Monate Untersuchungshaft an.
Der Anschlag
Am Montag, dem 15. Juni, gegen 9:30–9:45 Uhr näherte sich ein Mann auf einem Gehweg in einem Wohngebiet in Biała Podlaska dem 44-jährigen russischen Staatsbürger Robert Kuzowkow und feuerte zwei Schüsse aus einer Pistole ab. Als das Opfer fiel, ging der Angreifer hin und feuerte aus nächster Nähe drei weitere Schüsse ab. Eine Autopsie ergab sieben Schusswunden an Kopf, Brust und Rücken (fünf Einschüsse, zwei Ausschüsse).
„Es sah aus wie eine Hinrichtung. Mehrere Schüsse aus nächster Nähe und einer, um ihn zu erledigen.“
Das Opfer, öffentlich bekannt als Siemion Skriepiecki (auch Simion Skrepecki geschrieben), war ein Karikaturist und Satiriker, der Wladimir Putin, Alexander Lukaschenko und Ramsan Kadyrow verspottete. Er war 2021 nach Polen gezogen und behauptete, in Russland politisch verfolgt zu werden. Laut Vize-Minister Radosław Kujawa hatten polnische Dienste Kuzowkow vor Gefahr gewarnt, aber er lehnte den Schutz ab, der auf Anfrage angeboten wird. RMF FM berichtete, dass der Künstler vor seinem Tod Drohungen in sozialen Medien erhalten hatte.
Der Tatverdächtige
Elnur A., ein 36-jähriger georgischer Staatsbürger, wurde am Donnerstagmorgen in einer Jugendherberge in Piastów bei Warschau festgenommen und am Freitagabend zur Staatsanwaltschaft Lublin gebracht. Ihm wurde der Mord an einem russischen Staatsbürger am 15. Juni vorgeworfen. Der Verdächtige gestand vor dem Staatsanwalt nicht und weigerte sich zunächst, Angaben zu machen. Am Samstag ordnete das Bezirksgericht Lublin-Zachód seine Untersuchungshaft für drei Monate an.
„Heute hat das Bezirksgericht Lublin-Zachód in Lublin eine vorbeugende Maßnahme von drei Monaten vorübergehender Festnahme gegen den 36-jährigen Verdächtigen verhängt.“
Das Gericht begründete dies mit Fluchtgefahr, möglicher Beeinträchtigung der Ermittlungen und der hohen Strafe (lebenslange Haft). Richterin Renata Borek, Sprecherin des Landgerichts Lublin, sagte, dass die vorbereitenden Ermittlungen zwar kurz seien, die bisher gesammelten Beweise jedoch ausreichten, um die Anklage wahrscheinlich zu machen. Der Verdächtige gab erstmals vor Gericht teilweise Erklärungen ab, deren Inhalt jedoch im Interesse der Ermittlungen nicht preisgegeben wurde. Sein Verteidiger erklärte, er werde gegen die Untersuchungshaft Berufung einlegen.
Politische Dimensionen
Premierminister Donald Tusk sagte, der Fall werde sehr ernst genommen, und fügte hinzu, dass der Verdacht auf Drahtzieher hinter dem möglichen Täter bestehe. Er merkte an, dass ein bestätigter, im Ausland in Auftrag gegebener Mord der erste derartige Fall in Polen wäre.
„Der Fall des Mordes an dem Russen wird sehr ernst genommen. Es besteht der Verdacht, dass es Drahtzieher hinter diesem potenziellen Täter gibt.“
Minister Tomasz Siemoniak bestätigte, dass die Möglichkeit einer ausländischen Beteiligung besonders intensiv geprüft werde. Die Polizei ermittelt weiterhin, ob der Verdächtige allein handelte oder Hilfe bei der Organisation des Anschlags und seiner Flucht hatte.
Ermittlungen
„Wenn jemand auf eine bestimmte Person auf der Straße zugeht und Schüsse abfeuert, deutet alles darauf hin, dass er ihn töten wollte. Wir kennen die Motive des Täters jedoch noch nicht.“
Der Verdächtige benutzte einen Reisepass, der auf einen 36-jährigen georgischen Staatsbürger ausgestellt war. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass er wahrscheinlich allein handelte, aber alle Umstände werden überprüft. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Festnahme wegen Fluchtgefahr, Verdunkelungsgefahr und der Schwere der Strafe. Der Fall wird von der Lubliner Zweigstelle der Staatsanwaltschaft für organisierte Kriminalität bearbeitet.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RzeczpospolitaTrzy miesiące aresztu dla podejrzanego o zabójstwo Rosjanina w Białej Podlaskiej
- wpolityce.plPodejrzany o morderstwo polityczne. Decyzja ws. aresztu
- wiadomosci.radiozet.plZabójstwo w Białej Podlaskiej. Sąd zdecydował ws. aresztu dla podejrzanego
- Nasz DziennikLublin: Podejrzany o zabójstwo Rosjanina w Białej Podlaskiej został aresztowany
- Robert Kuzowkow
- 44-jähriger russischer Satiriker und Karikaturist, bekannt als Siemion Skriepiecki, getötet in Biała Podlaska am 15. Juni 2026.
- Elnur A.
- 36-jähriger georgischer Staatsbürger, festgenommen und angeklagt wegen Mordes an Kuzowkow.
- Donald Tusk
- Premierminister von Polen, erklärte, der Mord werde sehr ernst genommen und es könnten Drahtzieher beteiligt sein.
- Renata Borek
- Sprecherin des Landgerichts Lublin, kommentierte die Beweise und die teilweisen Erklärungen des Verdächtigen.
- Radosław Kujawa
- Vize-Minister und Koordinator der Sonderdienste, enthüllte, dass polnische Dienste das Opfer vor Gefahr gewarnt hatten.
- Tomasz Siemoniak
- Polnischer Minister, bestätigte, dass die Möglichkeit einer ausländischen Beteiligung intensiv untersucht werde.
- Andrzej Fijołek
- Polizeisprecher, der die Tötung als geplante Tat beschrieb.
- Orte
- Biała Podlaska, Warschau, Lublin
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