
Mehrfahrzeugunfall auf der A5 bei Karlsruhe verletzt fünf Personen und verursacht sieben Kilometer Stau
Eine Kollision von drei Fahrzeugen zwischen Rastatt-Nord und Ettlingen erzwang eine vollständige Sperrung der Autobahn 5 in Richtung Norden, wobei zwei Personen schwer verletzt wurden und ein Hubschraubereinsatz erforderlich war.
Mehrfahrzeugunfall auf der Autobahn 5
Ein Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen ereignete sich am 4. September 2026 auf der Nordfahrbahn der Autobahn 5 bei Karlsruhe in Baden-Württemberg. Der Unfall ereignete sich auf dem Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Ettlingen in der Nähe von Bruchhausen. Laut Polizeiangaben begann die Ereigniskette, als ein 49-jähriger Autofahrer auf der Strecke in Richtung Karlsruhe sein Fahrzeug abbremste. Eine 21-jährige Fahrerin, die unmittelbar dahinter fuhr, erkannte das langsamer werdende Auto zu spät und prallte auf dessen Heck auf. Wenige Augenblicke später kollidierte ein von einem 27-jährigen Mann gefahrener Lastwagen mit dem Heck des Pkws der Frau. Die Wucht des Aufpralls ließ die Fahrzeuge über die Fahrbahn schlittern, bevor sie auf dem linken und mittleren Fahrstreifen der Autobahn zum Stillstand kamen.
Verletztendetails und Rettungseinsatz
Die Rettungskräfte reagierten mit Bodenpersonal und einem Rettungshubschrauber, um die in den Mehrfahrzeugunfall verwickelten Personen zu versorgen. Erste Polizeimeldungen deuteten darauf hin, dass sechs Insassen, darunter vier Erwachsene und zwei Kinder, bei dem Zusammenstoß verletzt wurden. Spätere Polizeiangaben präzisierten, dass insgesamt fünf Personen im Alter von 6 bis 49 Jahren in den Personenkraftwagen Verletzungen erlitten. Unter den Verletzten erlitten ein 12-jähriges Kind und ein 20-jähriger Beifahrer schwere Verletzungen und wurden dringend medizinisch versorgt. Sowohl die 21-jährige Autofahrerin als auch der 27-jährige Lkw-Fahrer blieben bei den Kollisionen unverletzt. Die Landung des Rettungshubschraubers direkt auf der Fahrbahn ermöglichte es den Rettungskräften, die Schwerstverletzten zu stabilisieren und in nahegelegene Krankenhäuser zu transportieren.
Sperrung in Richtung Norden und Verkehrsbehinderungen
Polizei und Verkehrsbehörden ordneten eine vollständige Sperrung aller Fahrspuren in Richtung Norden zwischen Rastatt-Nord und Ettlingen an, um Rettungsarbeiten und Unfalldokumentation zu ermöglichen. Die Vollsperrung stoppte den gesamten Verkehr in Richtung Karlsruhe und ließ hunderte Autofahrer auf der Autobahn stranden. Bis zum Mittag erreichte der Rückstau eine Länge von insgesamt etwa sieben Kilometern, die sich vom Unfallort bei Bruchhausen nach Süden erstreckte. Die Rettungskräfte arbeiteten auf den blockierten mittleren und linken Fahrspuren, um die strukturellen Schäden an den drei Fahrzeugen zu inspizieren, Bremsspuren zu dokumentieren und die Unfallstelle für die forensische Untersuchung zu sichern.
- Drei Fahrzeuge kollidieren auf der A5 in Richtung Norden zwischen Rastatt-Nord und Ettlingen, was eine Vollsperrung der Autobahn verursacht.
- Der Stau erreicht etwa sieben Kilometer, während Rettungskräfte und ein Hubschrauber die Unfallstelle versorgen.
- Die Polizei öffnet zwei Fahrspuren in Richtung Norden wieder, sodass der Verkehr langsam an der Unfallstelle vorbeifließen kann.
Räumarbeiten und teilweise Wiedereröffnung der Fahrspuren
Die Behinderungen ließen im Laufe des Nachmittags nach, als die Rettungskräfte die medizinische Erstversorgung vor Ort und die ersten Ermittlungsmaßnahmen abgeschlossen hatten. Eine Polizeisprecherin bestätigte, dass zwei Fahrspuren auf der Nordfahrbahn von Trümmern befreit und später am Tag für den Verkehr freigegeben wurden. Die Freigabe ermöglichte es dem sieben Kilometer langen Fahrzeugstau, langsam an der Unfallstelle vorbeizufahren. Autobahnmeistereien und die örtliche Polizei setzten die Bergungsarbeiten auf den verbleibenden blockierten Abschnitten fort, bis alle drei beschädigten Fahrzeuge von der Fahrbahn entfernt waren.


