
Vermisster 78-jähriger französischer Tourist tot vor Made Beach auf Kreta aufgefunden
Ein 78-jähriger französischer Tourist wurde am Samstag tot vor dem Made Beach auf Kreta aufgefunden, nachdem er von einem Nachmittagsschwimmen nicht zurückgekehrt war. Damit endete eine mehrtägige Luft- und Seesuche mehrerer Behörden.
Verschwinden am Made Beach
Ein 78-jähriger französischer Tourist, der am Nachmittag des 18. September 2026 beim Schwimmen vor der Nordküste Kretas verschwunden war, wurde am Samstag, den 19. September, tot aufgefunden. Der ältere Mann war mit seiner Frau zu einem Urlaub auf die griechische Insel gereist; das Paar wohnte in einem Hotel in der Gemeinde Malevizi im Regionalbezirk Heraklion. Berichten und Aussagen von Anwohnern zufolge begab sich der Mann am Nachmittag des Freitags, 18. September, zum Made Beach, um im Meer zu baden. Bevor er ins Wasser ging, ließ er seine persönlichen Gegenstände, darunter seine Armbanduhr, auf einer Sonnenliege am Strand zurück. Als der Mann nach mehreren Stunden nicht in die Unterkunft zurückkehrte, machte sich seine Frau Sorgen und alarmierte die griechischen Rettungsbehörden, woraufhin sofort ein Suchprotokoll aktiviert wurde.
Nächtliche Mobilisierung und Luft-Seesuche
Die Such- und Rettungsaktion stand unter der direkten Leitung des Gemeinsamen Rettungskoordinationszentrums (EKSED), das Ressourcen zu Lande, zu Wasser und aus der Luft mobilisierte. Die Rettungsteams führten die gesamte Nacht zwischen Freitag und Samstag hindurch eine aktive Suche durch. Spezialtaucher aus der weiteren Region Heraklion führten im Dunkeln Unterwasser-Suchen durch und tauchten gegen 03:00 Uhr, um den Meeresboden nahe der Küste zu untersuchen. Bei Tagesanbruch am Samstag verstärkten die Behörden den maritimen Einsatz mit zusätzlichen Schiffen und Personal. Die Überwasser-Einheiten umfassten zwei Patrouillenboote der griechischen Küstenwache, zwei Privatboote, ein Beiboot sowie einen unabhängigen zivilen Taucher, der den Meeresboden absuchen sollte.
- 78-jähriger französischer Tourist verschwindet, nachdem er seine Sachen auf einer Sonnenliege am Made Beach zurückgelassen hat
- Taucher führen nächtliche Unterwasser-Suchen nahe der Küste von Made durch
- Das Gemeinsame Rettungskoordinationszentrum weitet die Einsätze mit Küstenwachbooten, Privatbooten und Drohnenflügen aus
- Ein Taucher der Küstenwache findet den Touristen tot vor Made Beach, die Leiche wird zum Hafen von Pantanassa gebracht
Luftüberwachung durch Drohneneinheiten
Parallel zu den maritimen Operationen integrierten die Suchbehörden die Luftüberwachung der Küsten- und Meeresumgebung. Die griechische Feuerwehr entsandte ihr Ikaros-Drohnenteam zur Luftüberwachung über der Bucht und den angrenzenden Klippen. Die Drohneneinheit führte wiederholte, systematische Flüge über das Meer und die Küstenzone durch, um die Gewässer zu kartieren und etwaige visuelle Anzeichen des vermissten Schwimmers zu erkennen. Die Suchteams koordinierten sich eng zwischen den Überwasserfahrzeugen, den Tauchern und den Drohnenbetreibern, um die gesamte Bucht von Made systematisch abzusuchen, in der der Tourist zuletzt beim Betreten des Wassers gesehen wurde.
Fund vor Made und Überführung nach Pantanassa
Die Suchmission erreichte am Samstagmittag ihren Abschluss, als ein Taucher der griechischen Küstenwache den 78-jährigen Touristen leblos in den Gewässern vor dem Made Beach auffand. Die Suchteams bargen den Mann aus dem Meer und transportierten seinen Leichnam zum nahegelegenen kleinen Hafen und Yachthafen von Pantanassa. Die Behörden riefen die Ehefrau des Opfers zur Hafenanlage, um den formellen Identifizierungsprozess abzuschließen. Die zuständigen Hafen- und Schifffahrtsbehörden haben eine offizielle Untersuchung eingeleitet, um den genauen Ablauf und die medizinischen Umstände des Ertrinkens vor der Küste von Malevizi zu klären.


