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Heutiger Brief

Zwei Tanker brennen vor Sulina

Trump setzt Kiew unter Druck, Europa feilscht um Geld, Schiffe im Schwarzen Meer brennen

Ukrainische Vertreter sagten, das Weiße Haus habe für Starshield-Terminals auf schnellen Drohnen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 160 km/h angeordnet, zugleich sagte Wolodymyr Selenskyj, die Ukraine werde nach drei Tagen Pause Angriffe auf russische Raffinerien wieder aufnehmen. Im Schwarzen Meer brannten zwei Tanker vor Rumänien, mindestens sieben Seeleute wurden vermisst, und Rettungskräfte in Peschawar meldeten mindestens 34 Tote nach dem Einsturz eines Schuldachs.

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  • Streit um US-Russland-Diesel-Deal

    Europäische Staatschefs kritisieren das US-Russland-Diesel-Abkommen, während die Ukraine russische Raffinerien angreift.

  • Schießerei an Grundschule in Oregon

    Laut ersten Ermittlungsergebnissen der Polizei in Bend verwendete der 16-jährige Schütze ein Langgewehr und handelte allein.

Im Rampenlicht

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Sonstiges · Aktualisiert vor 2 Std.

Kultur, Medien und die neuen Gräben

Eine nationale Protestwelle mit Social-Media-Bezug in Frankreich liefert Kontext, aber kein Gesetz, Gerichtsurteil oder Regulierungsmaßnahme hat sich geändert.

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Foto: © Patrice Normand/Leextra via opale, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Regierung·vor 2 Std.

Französische Schülerproteste weiten sich aus – Lecornu beschuldigt LFI, vor der Wahl 2027 Wut zu schüren

Für Samstag, den 17. Oktober, sind Hunderte neue Demonstrationen geplant, während die Blockaden an den Gymnasien drei Wochen andauern und Premierminister Sébastien Lecornu infrage stellt, wer sie vorantreibt.

Proteste breiten sich von den Pariser Vororten aus

Die Schülerproteste begannen Mitte September in benachteiligten Vororten von Paris und haben sich seither auf öffentliche Schulen in allen Regionen Frankreichs ausgebreitet, von Großstädten bis in Provinzstädte. Tausende Schüler blockieren seit mehr als drei Wochen die Eingänge der Gymnasien, und ein Meinungsbeitrag in der New York Times schreibt, sie hätten fast die Hälfte der Lycées des Landes blockiert. Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahren nennen lange Schultage, große Klassenverbände, häufige Lehrerausfälle und verfallende Schulgebäude als Gründe. Zu ihren Beschwerden gehören auch die globale Erwärmung, der Aufstieg der extremen Rechten und die Bedrohung, die künstliche Intelligenz für die Arbeitsplätze junger Menschen darstellt.

Schlüsselmomente der französischen Schülerproteste 2026
  1. Mitte September 2026Proteste beginnen in benachteiligten Pariser Vororten und breiten sich auf Schulen in ganz Frankreich aus
  2. 14. Okt. 2026Premierminister Sébastien Lecornu beschuldigt LFI-Mitglieder, die Gymnasialbewegung zu instrumentalisieren
  3. 17. Okt. 2026Für Samstag sind in ganz Frankreich Hunderte neue Demonstrationen geplant

Lecornu beschuldigt LFI, während die Proteste wachsen

Premierminister Sébastien Lecornu sagte am Mittwoch, dem 14. Oktober, Mitglieder von La France Insoumise (LFI) nutzten die Gymnasialbewegung für ihren Wahlvorteil. Er beschuldigte sie, die Proteste zu fördern und dann nur zum Schein Gewalt zu verurteilen.

Mitglieder von [Mélenchons] La France Insoumise (LFI) instrumentalisieren die Gymnasialbewegung für ihren Wahlvorteil

Sébastien Lecornu

Unter den Schülern auf den Straßen sind Rufe wie „Mélenchon für den Präsidenten!“ zu hören, und befragte Demonstranten nannten seine Forderung nach einer Vermögenssteuer und nach einer Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Marine Le Pen, die einwanderungsfeindliche Nationalistin, die im Präsidentschaftsrennen als Favoritin gilt, will Frankreichs Beitrag zum EU-Haushalt von 11 Mrd. Euro kürzen.

Für Samstag, den 17. Oktober, sind in ganz Frankreich Hunderte neue Demonstrationen geplant, zu denen sich Gewerkschaften und Persönlichkeiten der Gelbwesten-Bewegung den Schülern anschließen sollen. Jérôme Rodrigues, ein Aktivist der Gilets jaunes, hat die Menschen auf Instagram zur Teilnahme aufgerufen.

Wut hat keine politische Partei. Ein leerer Kühlschrank hat keine politische Partei,

Jérôme Rodrigues

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Ein Schuldenproblem ohne schnelle Lösung

Die Staatsverschuldung hat mit 4 Billionen Dollar einen Rekordstand erreicht, und die Kosten für die Aufnahme neuen Geldes liegen nun über denen Italiens und Griechenlands. Die Staatsausgaben liegen bei etwa 57 % des BIP, einem der höchsten Werte unter den wohlhabenden Nationen, wobei die Renten einen außergewöhnlich großen Anteil einnehmen. Die Bildungsausgaben betragen etwa 100 Mrd. Dollar pro Jahr, also 5,1 % des BIP, und liegen damit über dem EU-Durchschnitt; doch mehr als ein Viertel dieses Geldes fließt in die Renten pensionierter Lehrer statt zu jungen Menschen. Frankreich hatte in den vergangenen fünf Jahren sechs Premierminister, die alle versprachen, die Staatsverschuldung zu senken. Die Ökonomin Anne-Laure Delatte, CNRS-Forscherin auf Lebenszeit an der Universität Paris-Dauphine, argumentiert, Frankreich lasse sich nicht mit Griechenland 2012 oder Argentinien 2001 vergleichen, weil das Land groß sei und notfalls Steuern erhöhen könne.

Zweifel, dass ein neuer Präsident das Problem lösen kann

Delatte bezweifelt, dass ein neuer Präsident den Druck auf die öffentlichen Finanzen lindern würde. Sie argumentiert, die Fünfte Republik drehe sich um einen mächtigen Präsidenten, wobei das Parlament ihn blockieren solle, statt Konsens zu schmieden. Das Parlament ist seit den vorgezogenen Wahlen tief in drei gegnerische Blöcke gespalten.

Wir brauchen eine Verfassungsänderung. Ein neues System. Eine neue Republik,

Anne-Laure Delatte

Dieselbe Spannung zwischen schrumpfenden öffentlichen Finanzen, Verteidigungsausgaben und den Forderungen der Bürger nach besseren Leistungen zeigt sich laut der BBC-Analyse auch in Deutschland, Schweden und Italien. In Frankreich verstärken die Handelstarife von US-Präsident Donald Trump und der Krieg im Persischen Golf den Druck auf die Wirtschaft.

Historische Echos

Die Süddeutsche Zeitung erinnert daran, dass den Banlieue-Unruhen von 2005 der Tod zweier Jungen auf der Flucht vor der Polizei vorausging und sie drei Wochen schwere Sachschäden brachten. Die Gelbwesten-Bewegung, die sich gegen steigende Lebenshaltungskosten wandte, demonstrierte ab 2018 mehr als ein Jahr lang und wurde zu einer der langlebigsten Protestbewegungen der französischen Geschichte.

Paris
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Donald TrumpMarine Le PenParisJean-Luc MélenchonJérôme RodriguesSébastien LecornuFranceItaly

5 Quellen

  • Are student protests being manipulated ahead France's presidential election?
    BBC·vor 6 Std.
  • Are student protests being manipulated ahead France's presidential election?
    BBC·vor 6 Std.
  • Francia ya no controla su destino
    The New York Times·vor 10 Std.
  • What the Student Protests Mean for France: It's Not May '68, Yet
    Bloomberg Business·vor 12 Std.
  • The Violence Sweeping France Was Never Really About Schools
    Süddeutsche Zeitung·vor 20 Std.

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Von KI erstellter Text·
Regierung·8. Okt.

Studentenproteste in Frankreich: 71.500 landesweit, Lecornu unter Druck

Am Donnerstag zogen Studenten durch ganz Frankreich, 24.500 von ihnen in Paris, auf der Place de la Bastille kam es zu Zusammenstößen. Die Regierung hat finanzierte Bildungsmaßnahmen erst bis Ende Oktober zugesagt.

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Gesundheit & Bildung·seit 13. Okt.·akt. vor 14 Std.

Proteste an französischen Gymnasien: Lecornu verurteilt „urbane Gewalt“ – Lücken bei Vertretungslehrkräften bleiben

Premierminister Sébastien Lecornu sagte am Donnerstag, dem 15. Oktober, die Lycée-Bewegung entwickle sich zu einer Bewegung „urbaner Gewalt“, während Bildungsminister Edouard Geffray nach den Toussaint-Ferien Lösungen für die Lücken bei Vertretungslehrkräften versprach.

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Gesundheit & Bildung·seit 10. Okt.·akt. vorgestern

Rund 200 französische Schulen geschlossen, während sich Schülerproteste ausweiten und Greta Thunberg dazustößt

Seit Beginn der Proteste im September wurden landesweit mehr als 6.600 Menschen festgenommen. Am Dienstag, dem 13. Oktober, blieben etwa 200 Schulen geschlossen, und Greta Thunberg schloss sich Schülern vor einem Lycée in Saint-Denis an.

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Foto: Kushal Das, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
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