Sicherheit · Correns

Frankreichs längster dokumentierter Waldbrand nach 18 Tagen im Var für gelöscht erklärt

Der Brand am Gros Bessillon in Südostfrankreich verbrannte 6.300 Hektar in sieben Gemeinden und zerstörte 41 Häuser, bevor er am 7. August nach 18 Tagen Mobilisierung für gelöscht erklärt wurde.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Franceinfo, Le Monde.fr, Le Parisien und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Correns · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 21.07.Feuer bricht am Nachmittag in einem Feld in Pontèves aus
  2. 28.07.Erstmals für gelöscht erklärt, nachdem rund 4.500 Hektar verbrannt sind
  3. 31.07.Feuer flammt nahe Correns wieder auf und löst weitere Evakuierungen aus
  4. 7.08.Nach 18 Tagen Mobilisierung erneut für gelöscht erklärt

Achtzehntägiger Brand für gelöscht erklärt

Der Brand am Gros Bessillon im französischen Département Var wurde am Freitag, den 7. August, um 19:00 Uhr für "gelöscht" erklärt, nach 18 Tagen Mobilisierung, die die Präfektur als "beispiellos in ihrer Dauer" bezeichnete. Die Präfektur gab bekannt: "Nach 18 Tagen außergewöhnlicher Mobilisierung ist der Brand am Gros Bessillon offiziell für gelöscht erklärt." Das Feuer war am 21. Juli am Nachmittag in einem Feld im Dorf Pontèves ausgebrochen und verbrannte 6.300 Hektar in sieben Gemeinden (Pontevès, Correns, Cotignac, Carcès, Montfort-sur-Argens, Châteauvert und Barjols), wobei 5.700 Hektar auf diesen Gemeindeflächen verbrannten. Siebzig Häuser wurden beschädigt, davon 41 zerstört. Etwa 6.000 Menschen wurden im Verlauf des Brandes evakuiert. Die Behörden dämpften die Ankündigung und erklärten, es werde noch mehrere Tage dauern, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und es dann endgültig zu löschen.

Ein Feuer, das nicht gelöscht blieb

Das Feuer wurde erstmals am 28. Juli am Ende des Tages für gelöscht erklärt, nachdem es rund 4.500 Hektar verbrannt und fast 5.000 Menschen zur Flucht gezwungen hatte. Doch am 31. Juli um die Mittagszeit flammte es südlich des Hauptbrandes nahe der Gemeinde Correns wieder auf, was mehrere hundert weitere Evakuierungen auslöste und mehrere hundert zusätzliche Hektar verbrannte, bevor die Einsatzkräfte die Kontrolle zurückgewannen. Das Wiederaufflammen verdeutlichte die Schwierigkeit, ein Feuer dieser Größenordnung unter extremen Bedingungen vollständig einzudämmen. Laurent Nuñez erklärte am Dienstag auf einer Pressekonferenz, es sei der längste Brand, der im Var seit Beginn der Aufzeichnungen von Waldbränden verzeichnet wurde. Der Kampf gegen das Feuer zeigte die Bedeutung der vorbeugenden Entbuschung und der Vorbereitung der Gemeinden, da die Komplexität des Feuers die Einsatzfähigkeiten im gesamten Département auf die Probe stellte.

Massiver Feuerwehreinsatz

Über 18 Tage kämpften 4.250 Feuerwehrleute aus dem Var, 6.870 Verstärkungen aus ganz Frankreich und 100 europäische Feuerwehrleute gegen den Brand, so die Präfektur des Var. Am Ende der Woche waren noch 450 Feuerwehrleute vor Ort mobilisiert. Die Präfektur erklärte, dass "die Überwachung der Massive und die Kontrollen an ihren Rändern aufrechterhalten werden". Der Var wurde am Samstag unter eine orangene Hitzewarnung gestellt, und die Kombination aus anhaltender Hitze und ausbleibenden Niederschlägen hielt die Behörden in Alarmbereitschaft gegen weitere Aufflammungen.

Feuerwehrleute, die über 18 Tage mobilisiert waren
Feuerwehrleute aus dem Var
4250
Französische Verstärkungen
6870
Europäische Feuerwehrleute
100

Daten aus dem Artikeltext

Correns am stärksten betroffen

Simon Babre, Präfekt des Var, sagte am Montag, Correns habe "drei aufeinanderfolgende Feuerangriffe" erlitten und sei die am stärksten betroffene Gemeinde, und versprach, dass sie die größte Aufmerksamkeit und Unterstützung erhalten werde. Nicole Rullan, Bürgermeisterin von Correns, beschrieb die Lage auf franceinfo.

„Solange es nicht regnet, werden wir diese Angst vor Aufflammungen haben“

Nicole Rullan

Sie sagte, die Bewohner seien "mehrfach" evakuiert worden, und am vergangenen Freitag habe das Feuer das Dorf vollständig eingekreist und alle Fluchtwege abgeschnitten.

„Alle Straßen waren abgeschnitten, das war sehr angstauslösend“

Nicole Rullan

Sie beschrieb ein Muster aus "ruhigen Vormittagen und Nachmittagen mit Aufflammungen" und sagte, es sei kein Regen vorhergesagt. Sie nannte das Gebiet "vollständig verwüstet" und fügte hinzu, "der gesamte Wald sei verbrannt, das gesamte Gebiet müsse wieder aufgebaut werden." Der Präfekt warnte, dass "es mehrere Jahre dauern wird, bis die Natur sich ihr Recht zurückholt."

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