Sicherheit · Bordeaux
Frankreichs größter Brand seit 50 Jahren verbrennt 42.000 Hektar und zwingt 220.000 Menschen zur Evakuierung bei Bordeaux
Der größte Waldbrand in Frankreich seit 50 Jahren hat in der Gironde 42.000 Hektar verbrannt, 220.000 Evakuierungen erzwungen und 240 Häuser zerstört. Feuerwehrleute kämpfen darum, ihn einzudämmen, bevor am Dienstag eine neue Hitzewelle eintrifft.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, EL MUNDO, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Brand hat 42.000 Hektar verbrannt und 220.000 Menschen in der Gironde zur Evakuierung gezwungen, weitere 30.000 wurden durch einen separaten Brand in den Landes vertrieben.
Das Feuer ist 15 km von Bordeaux entfernt und wird als 'global stabil' beschrieben, aber nicht unter Kontrolle; eine Evakuierung der Stadt ist nicht geplant.
Am Freitagabend erzeugte das Feuer eine Pyrocumulonimbus-Wolke, ein in Frankreich nie zuvor dokumentiertes Phänomen, mit Böen von bis zu 240 km/h.
84 Feuerwehrleute wurden verletzt, 240 Häuser zerstört und 13.000 Unternehmen vorübergehend geschlossen.
Wirtschaftsminister Roland Lescure nannte die Brände ein 'wirtschaftliches Erdbeben'; Versicherungen übernehmen die Unterbringung der Vertriebenen, und Tourismus und Weinberge erleiden schwere Verluste.
Eine neue Hitzewelle, die am Dienstag mit Temperaturen bis zu 40°C und trockeneren Winden eintrifft, droht das Feuer neu zu entfachen und veranlasst die Feuerwehr zu einem 'Wettlauf gegen die Zeit'.
- 22.07.Feuer beginnt bei Saumos im Département Gironde.
- 24.07.Pyrocumulonimbus-Wolke bildet sich und erzeugt einen in Frankreich nie zuvor beobachteten 'Feuersturm'.
- 26.07.Feuer stabilisiert sich über Nacht; keine neuen Evakuierungen angeordnet.
- 28.07.Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40°C erwartet, droht das Feuer zu verschlimmern.
Brandstatus
Der Waldbrand, der letzten Mittwoch bei Saumos in der Gironde ausgebrochen ist, hat 42.000 Hektar verbrannt, eine Fläche, die fünfmal so groß ist wie Paris. Bis Montagabend wurde die Lage als „global stabil“ beschrieben, mit weniger aktiven Brandherden und erstmals seit Freitag ohne neue Evakuierungsanordnungen. Die Flammen sind noch 15 Kilometer vom Großraum Bordeaux entfernt, und die Behörden betonen, dass der Brand noch nicht unter Kontrolle ist. Die Feuerwehrleute befinden sich nun in einem, wie Sprecher Eric Brocardi es nannte, „Wettlauf gegen die Zeit“, bevor am Dienstag eine neue Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 °C und trockeneren Winden eintrifft, die das Feuer schnell verschlimmern könnte.
„Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit vor dem Temperaturanstieg.“
Beispielloses Brandverhalten
Der Brand hat ein Verhalten gezeigt, das in Frankreich noch nie zuvor dokumentiert wurde. Am Freitagabend erzeugte er eine Pyrocumulonimbus-Wolke, ein Phänomen, bei dem extreme Hitze ein eigenes Wettersystem schafft. Marc Vermeulen, Direktor der Feuer- und Rettungsbehörde der Gironde, sagte, die Wolke habe das Feuer in einen „Feuersturm“ mit Böen von bis zu 240 km/h verwandelt, was die Flammen völlig unberechenbar mache. Präfektin Sophie Brocas beschrieb es als ein „homerisches Feuer“, das „keiner bekannten Logik gehorcht“.
„Wir erleben echte Episoden von Feuerstürmen. Es ist ein unglaubliches und beispielloses Phänomen, das die Brände völlig unberechenbar macht.“
Evakuierungen und Schäden
Rund 220.000 Menschen wurden aus dem Département Gironde evakuiert, weitere 30.000 wurden durch einen separaten Brand im Gebiet Landes vertrieben, sodass die Gesamtzahl 250.000 beträgt. Mindestens 240 Häuser wurden zerstört und 13.000 Unternehmen mussten vorübergehend schließen. Seit Beginn der Einsätze wurden 84 Feuerwehrleute verletzt. Bordeaux selbst wird nicht evakuiert; Bürgermeister Thomas Cazenave sagte, die Stadt habe ihr Ausstellungszentrum als Unterkunft für Tausende Evakuierte vorbereitet, und Regierungssprecherin Maud Bregeon bestätigte, dass eine Evakuierung der Stadt „nicht auf dem Tisch“ liege. Für den Großraum Bordeaux wurde eine Luftqualitätswarnung herausgegeben, und die Bewohner werden aufgefordert, Fenster zu schließen, Masken zu tragen und Aktivitäten im Freien zu vermeiden.
Wirtschaftliche Folgen
Wirtschaftsminister Roland Lescure nannte die Brände ein „wirtschaftliches Erdbeben“ für ein Land, das bereits unter hohen Schulden und schwachem Wachstum leidet. Er kündigte an, dass Versicherungen die Unterbringungskosten für die Vertriebenen übernehmen werden. Der Tourismussektor erlebt in der Hauptsaison schwere Verluste, da Hotels, Restaurants und andere Unternehmen in den beliebten Regionen Gironde, Landes und Var betroffen sind. Landwirte sind alarmiert, dass Rauchschäden die diesjährige Weinernte für die Weinproduktion in den berühmten Weinbergen von Bordeaux unbrauchbar machen könnten.
„Die mehreren Brände in diesem Sommer sind ein wirtschaftliches Erdbeben.“
Reaktion und Ausblick
Etwa 2.500 Feuerwehrleute und 1.500 Soldaten sind im Einsatz, unterstützt von Luftressourcen der Europäischen Union, die auf neun Flugzeuge und zwei Hubschrauber aufgestockt werden. Präsident Emmanuel Macron leitete am Montag einen interministeriellen Krisenstab gemeinsam mit Premierminister Sébastien Lecornu und wichtigen Ministern und besuchte das verwüstete Gebiet, um finanzielle Hilfe zu versprechen. Mit der am Dienstag eintreffenden Hitzewelle bereiten sich die Behörden auf ein mögliches Wiederaufflammen des Feuers vor, und weitere Evakuierungen sind nicht ausgeschlossen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaVanguardiaFrancia teme el "mazazo económico" por los incendios forestales
- EL MUNDOLos bomberos logran "estabilizar" el megaincendio de Gironda
- eldiario.es42.000 hectáreas arrasadas y 220.000 evacuados: la "carrera contrarreloj" contra el megaincendio de Francia
- EL PAÍSEl fuego del suroeste de Francia da una tregua, pero sigue sin estar controlado
- Emmanuel Macron
- Präsident Frankreichs, besuchte die Brandzone und leitete eine Krisenkabinettssitzung.
- Laurent Nuñez
- Französischer Innenminister, nannte das Feuer 'eine völlig beispiellose Situation'.
- Roland Lescure
- Französischer Wirtschaftsminister, bezeichnete die Brände als 'wirtschaftliches Erdbeben'.
- Thomas Cazenave
- Bürgermeister von Bordeaux, erklärte, dass eine Evakuierung der Stadt derzeit nicht geplant sei.
- Orte
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