
Autotransporter Neptune Ethos läuft mit 36 Menschen an Bord auf Strand von Salamina auf Grund
Ein unbeladener Fahrzeugtransporter mit 27 Besatzungsmitgliedern und neun Technikern ist am 5. Oktober vor Kamatero auf Salamina auf eine Sandbank gelaufen. Es gab keine Verletzten und keine Verschmutzung.
Grundberührung bei Kamatero
Der Fahrzeugtransporter Neptune Ethos ist am 5. Oktober 2026 vor Kamatero auf der Insel Salamina auf eine Sandbank gelaufen. Das Schiff war zum Zeitpunkt der Strandung ohne Ladung entlang der Küstenlinie unterwegs. Ersten Berichten zufolge verlor das Schiff vor der Grundberührung in den flachen Küstengewässern die Kontrolle. Der Frachter blieb direkt vor dem örtlichen Strand im Sand stecken. Nachdem die Hafenbehörden über die Strandung informiert worden waren, wurden umgehend die maritimen Notfallprotokolle aktiviert.
Notfallreaktion und Rumpfinspektion
Zur Bewältigung der Lage entsandten die Seebehörden und Bergungsteams drei Schlepper zur Unglücksstelle vor Kamatero. Die griechische Küstenwache setzte ein Patrouillenboot ein, um einen Sicherheitsbereich aufrechtzuerhalten und das Gebiet zu überwachen. Zudem wurde ein privater Taucher angefordert, um eine detaillierte Unterwasserinspektion des Schiffsrumpfs durchzuführen. Die Einsatzkräfte wollten klären, ob die Grundberührung am Meeresboden zu strukturellen Schäden oder Leckagen am Schiff geführt hatte. Technische Spezialisten überwachten die Position des Schiffes während des gesamten Abends des 5. Oktober und bereiteten die Bergungsarbeiten vor.
- Schlepper
- 3 Einheiten
- Küstenwachenboote
- 1 Einheiten
- Private Taucher
- 1 Einheiten
Sicherheit der Besatzung und Umweltstatus
Der Reederei Neptune Lines veröffentlichte ein offizielles Update, wonach alle 36 Menschen an Bord der Neptune Ethos bei guter Gesundheit und völlig sicher seien. Die Gruppe an Bord bestand aus 27 Besatzungsmitgliedern und neun Mitarbeitern einer privaten Reparaturwerkstatt. Unternehmensvertreter bestätigten, dass es zu keiner Meeresverschmutzung kam und keine Umweltgefahr für die Küstengewässer bestand. Die Reederei versicherte, dass sie von den ersten Momenten des Vorfalls an eng mit den Hafenbehörden und spezialisierten Partnern zusammengearbeitet habe. Die Geschäftsleitung betonte, dass alle Standardverfahren und maritimen Sicherheitsprotokolle strikt eingehalten würden.
- Besatzungsmitglieder
- 27 Personen
- Mitglieder des Reparaturteams
- 9 Personen
Reaktion der Branche und Untersuchung
Die Strandung löste in der maritimen Gemeinschaft Diskussionen über Navigationsstandards in Küstengebieten aus. Giorgos Vallis, Präsident der Panhellenischen Union der Besatzungen privater und kommerzieller Yachten, äußerte sich zu dem Vorfall gegenüber iefimerida.gr.
Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig die strikte Einhaltung der Sicherheitsregeln für die Navigation und ständige Wachsamkeit auf See sind. Die Sicherheit von Menschen, Schiffen und Küstengebieten darf nicht aufs Spiel gesetzt werden. Wir warten auf eine offizielle Unterrichtung durch die zuständigen Behörden über die genauen Ursachen der Grundberührung.
Die Hafenbehörden und maritime Inspektoren eröffneten eine offizielle Untersuchung, um die genauen technischen Ursachen des Kontrollverlusts und der anschließenden Grundberührung am Strand von Kamatero zu klären.
