Gesundheit & Bildung · Lissabon

Bildungsminister Portugals: 97 % der Prüfungen der zweiten Phase benotet, 70 % der Überprüfungsanträge führten zu Notenverbesserung

Fernando Alexandre teilte dem Ständigen Ausschuss am Montag mit, dass 97 % der rund 90.000 Prüfungen der zweiten Phase bis zum frühen Nachmittag bewertet waren und dass 70 % der über 20.000 Überprüfungsanträge zu höheren Noten führten. Die Fristen für die Bewerbung um einen Hochschulplatz bleiben unverändert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Observador, JN, SAPO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Lissabon · Portugal

Fortschritte bei der Benotung und Zeitplan

Bildungsminister Fernando Alexandre erschien am 3. August vor dem Ständigen Ausschuss der Versammlung der Republik, um Fragen zur problematischen Digitalisierung der nationalen Prüfungen zu beantworten. Er teilte den Abgeordneten mit, dass 97 % der Antworten von rund 90.000 Prüfungen der zweiten Phase bis zum frühen Nachmittag bewertet worden seien, während die Hälfte aller Überprüfungsanträge bereits abgeschlossen sei. Die Korrektur der zweiten Phase und die Ergebnisse der Nachbewertungen müssen bis Freitag, den 7. August, bekannt sein, aber die Lehrkräfte müssen ihre Arbeit bis Dienstag beenden. Alexandre sagte, er sehe keinen Grund, die Frist für die Bewerbung um einen Hochschulplatz zu ändern, und wies darauf hin, dass die Zahl der Bewerber bereits das Niveau des gleichen Zeitpunkts im Jahr 2025 übertroffen habe.

„„Die Verbesserungen und Korrekturen, die im Digitalisierungs- und elektronischen Bewertungsprozess eingeführt wurden, zeigen Ergebnisse, wie der Verlauf der zweiten Phase zeigt – mit Normalität, Ruhe, ohne Erschütterungen, ohne Störungen, ohne Lärm.““

Fernando Alexandre, Portugiesischer Minister für Bildung

Ergebnisse der Nachbewertungen

Mehr als 20.000 Überprüfungsanträge für Prüfungen der ersten Phase wurden eingereicht, dreimal so viele wie im Vorjahr. Bis Montagnachmittag waren 50 % dieser Überprüfungen abgeschlossen. Der Minister gab bekannt, dass 70 % der Schüler, die eine Nachbewertung beantragt hatten, eine Notenverbesserung erzielten, 20 % eine Verschlechterung und 10 % keine Änderung. Schüler, deren Note steigt, erhalten die Gebühr von 25 Euro zurückerstattet.

„„Wir haben 70 % der Schüler, deren Note gestiegen ist – wie es in den Vorjahren üblich war –, 20 % hatten eine Verschlechterung und 10 % behielten die Note, was bedeutet, dass 70 % der Schüler ihre 25 Euro zurückbekommen.““

Fernando Alexandre, Portugiesischer Minister für Bildung
Ergebnisse der Überprüfungsanträge%
Note verbessert
70 %
Note verschlechtert
20 %
Note beibehalten
10 %

Daten aus dem Artikeltext

Kritik im Parlament

Die Anhörung war von scharfen Wortwechseln geprägt. Chega-Chef André Ventura warf der Regierung vor, den Innenminister auf Kosten des Bildungsministers zu schützen, und erklärte, dass ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingesetzt werde. Die Abgeordnete der Iniciativa Liberal, Angélique Teresa, fragte Alexandre, ob er getäuscht worden sei oder ob er zugelassen habe, dass der Aufbau- und Resilienzplan ihn in die Krise treibe. Der sozialistische Abgeordnete Porfírio Silva sagte, seine Partei unterstütze Reformen, aber nicht eine Umsetzung, die leichtsinnig und unvorbereitet sei. Der Abgeordnete des Linksblocks, Fabiano Figueiredo, verspottete Alexandre als „Fernando den Digitalisierer“ und verglich ihn mit einem unbeständigen mittelalterlichen König.

„„Wir sind nicht gegen Reformen. Wir sind gegen Unbesonnenheit und mangelnde Vorbereitung bei der Umsetzung. Und wir sind gegen technologische Illusionen, die die pädagogischen Ziele aus den Augen verlieren.““

Porfírio Silva

Fehlende Prüfungen

Außerhalb des Plenarsaals tauchten weiterhin ungelöste Einzelfälle auf. Das Verwaltungs- und Finanzgericht Viseu ordnete an, dass das Institut EduQA die digitalisierte nationale Portugiesisch-Prüfung des Zwölftklässlers Martim aushändigen müsse, nachdem zwei Drittel seiner Antworten aus der ersten Phase verschwunden waren. Sein Vater sagte, das von der Schule erhaltene Fragment sei „voller Unregelmäßigkeiten“ gewesen. Der Minister erklärte, die Situation sei am Wochenende gelöst worden, aber die Familie sagte am Montagnachmittag, sie habe die vollständige Arbeit noch nicht erhalten. Unabhängig davon berichtete die Zeitung Expresso, dass die Neuntklässlerin Lara ihr Abschlusszeugnis der Grundbildung nicht erhalten könne, weil ihre Mathematikprüfung nicht auffindbar sei, was ihren Platz an der Berufsschule gefährde.

Zusicherungen des Ministers

Alexandre versicherte wiederholt, dass kein Schüler beim Zugang zur Hochschulbildung benachteiligt werde und dass es Mechanismen gebe, um jeden Fall zu behandeln. Er räumte Fehler in der ersten Phase ein, entschuldigte sich und sagte, dass nach Abschluss des Verfahrens eine unabhängige Kommission prüfen werde, was schiefgelaufen sei. Er betonte auch, dass die Lehrkräfte, die die Benotung durchführen, zum ersten Mal seit 15 Jahren für diese Arbeit bezahlt würden.

„„Die Art und Weise, wie wir mit allen Fehlern umgegangen sind, ist, sie zu lösen. Ich kann garantieren, dass kein Schüler beeinträchtigt wird, weil es Mechanismen gibt, um jeden Fall zu behandeln, der auftreten kann – und sie treten jedes Jahr auf, aber die portugiesische Gesellschaft war sich ihrer nicht bewusst.““

Fernando Alexandre, Portugiesischer Minister für Bildung

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen