Sicherheit · Phuket, Patong und Bangkok
Sturzfluten treffen alle drei Distrikte von Phuket – Thailands Opferzahl steigt auf mindestens 83
Sturzfluten haben am Montag, 26. Oktober, nach nächtlichem Regen mehrere Gebiete der thailändischen Ferieninsel überschwemmt, darunter den Touristenort Patong besonders schwer. Aus der Flut auf Phuket wurden keine Todesopfer gemeldet; landesweit kamen seit Mitte September mindestens 83 Menschen durch Überschwemmungen ums Leben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20 Minuten, 7sur7, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am Montag, 26. Oktober, überschwemmten die Fluten nach nächtlichem Regen mehrere Gebiete der Provinz Phuket, darunter Phuket City. Etwa 100 Haushalte waren betroffen; der stellvertretende Gouverneur Romdon Hayiawae meldete keine Todesopfer.
In dem Touristenort Patong strömten Wasser und Felsbrocken in Wohnstraßen und Einkaufsviertel, besonders hart traf es den Distrikt Kathu. Notunterkünfte wurden im Rathaus, in einer Schule und in einem Hotel eingerichtet.
Der thailändische Wetterdienst warnte vor schwerem Regen im Süden bis Mittwoch, 28. Oktober, der weitere Sturzfluten und Erdrutsche auslösen könnte.
Das Ministerium für Katastrophenschutz und -vorsorge bezifferte die landesweite Zahl der Fluttoten bis Montag, 26. Oktober, auf mindestens 83; seit Mitte September sind viele Teile Thailands von Überschwemmungen betroffen.
- Mitte September 2026Überschwemmungen treffen viele Teile Thailands
- Ende September 2026Bangkok nach tagelangem Starkregen überflutet, Tausende müssen evakuiert werden
- Montag, 26. Oktober 2026Sturzfluten treffen alle drei Distrikte von Phuket; landesweit mindestens 83 Tote seit Mitte September
- Mittwoch, 28. Oktober 2026Ende des Vorhersagezeitraums für Starkregen in Südthailand
Überschwemmungen auf der ganzen Insel
Am Montag, 26. Oktober, überschwemmten Sturzfluten nach starkem Regen in der Nacht mehrere Gebiete von Phuket, wie lokale Behörden mitteilten. Betroffen waren alle drei Distrikte der südlichen Inselprovinz, darunter die Provinzhauptstadt Phuket City. Bis zum späten Vormittag begannen die Pegel zu sinken, doch einige tiefer gelegene Straßen blieben überflutet, und Fahrer kleinerer Fahrzeuge wurden aufgefordert, sie zu meiden. In sozialen Netzwerken kursierten Bilder, die Wassermassen zeigten, die in Häuser und über Straßen strömten, während Autos teilweise unter Schlamm und Geröll begraben waren.
Der stellvertretende Provinzgouverneur Romdon Hayiawae sagte, auch Schlammlawinen hätten Teile der Provinz getroffen. Einsatzkräfte räumten die Geröllmassen weg, bevor sie in Kanäle gelangen und die Entwässerung blockieren konnten. Etwa 100 Haushalte waren betroffen, Todesopfer gab es seinen Angaben zufolge nicht.
Patong und Kathu unter Druck
Deutsche Medienberichte verorten die schwersten Schäden in Patong, einem Strandort, der bei Touristen aus aller Welt beliebt ist. In der Nacht strömten Wasser und Gestein von den Hängen in Wohnstraßen und Einkaufsviertel, und die Behörden meldeten Schäden an Häusern, Geschäften und Fahrzeugen. Besonders hart traf es den Distrikt Kathu, zu dem Patong gehört. Schlamm und Felsbrocken blockierten Straßenabschnitte, Schaufenster zerbrachen, einige Straßen wurden für den Verkehr gesperrt. Bagger und andere schwere Technik rückten an, um Trümmer zu räumen und Abflüsse freizumachen. Die Stadtverwaltung von Patong richtete Notunterkünfte im Rathaus, in einer Schule und in einem Hotel ein. Auch aus anderen südlichen Provinzen wurden Überschwemmungen gemeldet.
Phuket ist eines der wichtigsten Tourismuszentren Thailands. Die Insel verzeichnete 2025 rund 14 Millionen Besucher, mehr als 10 Millionen davon aus dem Ausland; Deutschland zählt zu den wichtigsten ausländischen Märkten.
Regenwarnungen und eine landesweite Bilanz
Der thailändische Wetterdienst hat bis Mittwoch, 28. Oktober, schweren und anhaltenden Regen im Süden des Landes vorhergesagt, der weitere Sturzfluten und Erdrutsche auslösen könnte. In weiten Teilen Thailands geht die Regenzeit dem Ende entgegen, doch die Vorhersage lässt die Gefahr in den kommenden Tagen bestehen.
Seit Mitte September sind viele Teile Thailands von Überschwemmungen betroffen. Nach Angaben des Ministeriums für Katastrophenschutz und -vorsorge waren bis Montag mindestens 83 Todesopfer zu beklagen – eine landesweite Zahl, die sich auf das gesamte Land und nicht nur auf Phuket bezieht. Ende September wurde Bangkok nach tagelangem Starkregen überflutet, Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen, der Flugverkehr wurde gestört. Die Behörden der Hauptstadt riefen in allen 50 Distrikten den Katastrophenfall aus; landesweit waren nach offiziellen Angaben etwa 2,6 Millionen Menschen betroffen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- 20 MinutenChaos in Phuket: Heftige Überschwemmungen und Erdrutsche im Urlaubsort Patong
- 7sur7Die Paradiesinsel Phuket von heftigem Unwetter getroffenL'île paradisiaque de Phuket touchée par de violentes intempéries · Original auf Französisch
- N-tvSturzfluten und Erdrutsche: Thailands Urlaubsinsel Phuket steht unter Wasser
- Süddeutsche ZeitungStarkregen setzt Thailands Urlaubsinsel Phuket unter Wasser
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