
Meloni überreicht Parmitano italienische Flagge für Artemis-III-Mondmission
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni empfängt ESA-Astronaut Luca Parmitano im Palazzo Chigi und überreicht ihm die Nationalflagge für die NASA-Mission Artemis III zum Mond, die für die zweite Jahreshälfte 2027 geplant ist.
Flaggenübergabe im Palazzo Chigi
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni empfing am Mittwoch den ESA-Astronauten Luca Parmitano im Palazzo Chigi. Sie gratulierte ihm zu seiner Ernennung zum Piloten der NASA-Mission Artemis III und übergab ihm die offizielle Trikolore der Italienischen Republik.
Die Flagge, die normalerweise im Büro der Regierungschefin aufbewahrt wird, wird an Bord des Raumschiffs als Symbol italienischen Erfindungsreichtums und italienischer Identität fliegen.Wir sind sehr stolz und sehr neugierig. Nicht viele verdienen es so wie Sie.
Artemis III: ein komplexer Testflug
Die Mission ist für die zweite Jahreshälfte 2027 geplant und zielt darauf ab, Menschen zum Mond zurückzubringen. Parmitano skizzierte ein anspruchsvolles Missionsprofil mit zwei verschiedenen Mondlandefähren und mehreren Orbitalmanövern.
Zur Besatzung gehören die NASA-Astronauten Randy Bresnik, Andre Douglas und Frank Rubio. Die erste Landefähre verglüht in der Atmosphäre; eine zweite Landefähre wird dann starten, um die Tests mit anderen Verfahren zu wiederholen.Es ist eine einzigartige Mission; wir werden die Systeme testen, die für den Mond unerlässlich sind. Wir werden Rendezvous-Manöver durchführen (auch manuelle), an der Landefähre andocken und Astronauten den Transfer zwischen Raumfahrzeugen ermöglichen.
Training beginnt sofort
Parmitano sagte, er werde ab Montag „fest im Raumschiffsitz geschnallt“ sein und jedes Detail der Orion-Kapsel lernen. Das Training wird auch die Entwicklung der Testversionen der Mondlandefähren von Blue Origin und SpaceX unterstützen. Parmitano betonte, dass das endgültige Missionsprofil noch weitgehend in der Entwicklung sei.
Italiens Ambitionen im Weltraum
Während des Treffens erörterten die beiden Italiens Wunsch, eine Führungsrolle im europäischen Raumfahrtsektor zu übernehmen. Parmitano, der in den Vereinigten Staaten lebt und zu Besuch in Italien war, sagte, es sei sein erstes Treffen mit Meloni. Sie erkundigte sich nach dem Kontakt zur Familie während der Mission.
Glücklicherweise hilft uns die Technologie dabei.


