
Griechenland verzeichnet 20 Festnahmen wegen Fahrlässigkeit bei Bränden in den ersten fünf Julitagen, darunter vier für Heißarbeiten während einer Hochrisikowarnung
Die griechischen Behörden haben zwischen dem 1. und 5. Juli 20 Festnahmen wegen fahrlässiger Brandstiftung vorgenommen, während vier Personen in Attika festgenommen wurden, weil sie an einem Tag mit sehr hoher Brandgefahr Heißarbeiten durchführten.
Festnahmen steigen Anfang Juli
Die griechische Feuerwehr hat in den ersten fünf Julitagen 20 Festnahmen wegen fahrlässiger Brandstiftung vorgenommen, wie die Griechische Feuerwehr am 5. Juli mitteilte. Diese Zahl entspricht 12,2 % aller 164 Festnahmen seit Jahresbeginn 2026. Im gleichen Zeitraum wurden 20 Verwaltungsstrafen in Höhe von insgesamt 55.005,99 € verhängt.
Die Bilanz der ersten fünf Julitage spiegelt die kontinuierliche Einsatzbereitschaft der Feuerwehr und die systematische Untersuchung jedes Vorfalls wider.
Festnahmen wegen Heißarbeiten in Attika
An einem Tag mit sehr hoher Brandgefahr (Stufe 4) wurden vier Personen in Attika festgenommen, weil sie unter Verstoß gegen das Gesetz im Freien Heißarbeiten durchführten. Die Festnahmen erfolgten bei drei getrennten Vorfällen. Um 10:41 Uhr wurde ein 47-jähriger Ausländer in Dionysos beim Benutzen einer Flex erwischt. Um 12:03 Uhr wurde ein 60-jähriger Ausländer in Rapentosa wegen desselben Vergehens festgenommen. Um 13:34 Uhr wurden ein 73-jähriger Grieche und ein 35-jähriger Ausländer in Koropi beim Benutzen einer Flex und von Schweißgeräten angetroffen. Jeder erhielt eine Geldstrafe von 3.000 €.
- 47-jähriger Ausländer in Dionysos festgenommen wegen Benutzung einer Flex
- 60-jähriger Ausländer in Rapentosa festgenommen wegen Benutzung einer Flex
- 73-jähriger Grieche und 35-jähriger Ausländer in Koropi festgenommen wegen Flex und Schweißarbeiten
Durchsetzung seit Jahresbeginn
Vom 1. Januar bis zum 5. Juli 2026 verhängte die Feuerwehr 521 Verwaltungsstrafen in Höhe von insgesamt 645.080,80 € und nahm 164 Festnahmen vor. Von diesen Festnahmen erfolgten 151 (92,07 %) wegen Fahrlässigkeit und 13 (7,93 %) wegen vorsätzlicher Handlungen. Zu den untersuchten bemerkenswerten Fällen gehören ein Mähdrescherbrand in Atalanti, der auf Waldflächen übergriff, sowie ein Großbrand in Oreokastro, Thessaloniki, am Abend des 4. Juli, der Unternehmen zerstörte und erheblichen Sachschaden verursachte. Ein 76-jähriger Grieche wurde innerhalb weniger Stunden im Zusammenhang mit dem Brand in Oreokastro festgenommen.
- Fahrlässigkeit
- 151
- Vorsätzlich
- 13
Warnung der Feuerwehr
Die Feuerwehr betonte, dass die überwältigende Mehrheit der Waldbrände weiterhin auf menschliche Fahrlässigkeit zurückzuführen sei. Sie rief die Bevölkerung dazu auf, an Tagen mit hohem Risiko jegliche Arbeiten zu vermeiden, die Funken oder Zündquellen erzeugen könnten.
Die strikte Einhaltung der Brandschutzmaßnahmen und die Vermeidung von Heißarbeiten an Tagen mit hohem und sehr hohem Risiko sind entscheidende Faktoren für den Schutz von Menschenleben, der natürlichen Umwelt und des Eigentums der Bürger.

