
Frau vier Monate nach Tod des Partners in Manresa festgenommen; Autopsie ergab mögliche Vergiftung
Die Polizei nahm am Donnerstag in Sant Salvador de Guardiola eine 41-jährige Frau fest, die verdächtigt wird, ihren 46-jährigen Partner im Februar mit Gift getötet zu haben. Ein Gericht ordnete Untersuchungshaft ohne Kaution an.
Entdeckung und anfängliche Ungewissheit
Im Februar wurde in Manresa (Provinz Barcelona) die Leiche eines 46-jährigen Mannes gefunden. Es gab weder Stich- noch Schusswunden noch andere äußere Anzeichen eines gewaltsamen Todes, sodass die Ermittler zunächst keine Todesursache feststellen konnten. Die katalanische Polizei Mossos d'Esquadra leitete ein Verfahren ein, hatte aber keine klaren Beweise für ein Verbrechen.
Autopsie lenkt Ermittlungen um
Eine anschließende Autopsie eröffnete die Möglichkeit eines Tötungsdelikts und deutete darauf hin, dass der Mann an einer Vergiftung gestorben sein könnte. Der Fall wurde daraufhin der Kriminalpolizei der Mossos (DIC) übertragen.
Verdeckte viermonatige Ermittlungen
Die DIC arbeitete mehrere Monate lang unter einer Geheimhaltungsanordnung und sammelte Beweise, die schließlich auf die Partnerin des Opfers hindeuteten. Die Ermittlungen gipfelten am vergangenen Donnerstag, dem 25. Juni, als Beamte die 41-jährige Frau in Sant Salvador de Guardiola, einer Stadt in der Region Bages nahe Manresa, festnahmen.
Haft und Gerichtsentscheidung
Nach ihrer Festnahme wurde die Verdächtige dem Bereitschaftsgericht vorgeführt. Das Gericht Nr. 6 in Manresa ordnete ihre vorläufige Untersuchungshaft ohne Kaution an. Im Zusammenhang mit dem Fall wurden keine weiteren Festnahmen getätigt.
Die DIC begann im Februar nach dem Tod eines Mannes in Manresa mit den Ermittlungen.
Ein Einzelfall
Die Behörden behandeln den Vorfall als Tötungsdelikt im häuslichen Umfeld. Die Ermittlungen stehen weiterhin unter richterlicher Aufsicht, und im weiteren Verlauf des Falles werden weitere forensische Details erwartet. Ein Motiv wurde bisher nicht öffentlich bekannt gegeben.


