
Griechische Behörden nehmen 43-jährige Frau fest, die in Keratea, Attika, innerhalb von 20 Minuten zwei Brände legte
Eine 43-jährige Griechin wurde am Dienstagabend festgenommen, nachdem sie in Keratea, einer Küstenstadt südöstlich von Athen, vorsätzlich zwei Brände im Freien gelegt hatte, wie die Feuerwehr mitteilte.
Der Vorfall
Am Morgen des Dienstag, 23. Juni 2026, brachen in Keratea, in der Gemeinde Lavreotiki, Attika, zwei Brände in Freiflächen aus. Nach Angaben der Direktion zur Untersuchung von Brandstiftungsdelikten (DAEE) der Feuerwehr wurde der erste Brand um 11:05 Uhr und der zweite um 11:24 Uhr gelegt – ein Abstand von weniger als 20 Minuten. Nach jeder Zündung wurden sofort Löschkräfte entsandt.
Ermittlungen und Geständnis
Ermittler der DAEE untersuchten die beiden Tatorte und identifizierten die Verdächtige, eine 43-jährige griechische Staatsangehörige. Im Rahmen der ersten Befragung gestand die Frau, beide Brände vorsätzlich gelegt zu haben, und bestätigte damit die Erkenntnisse der Direktion. Sie wurde am Abend desselben Tages im Rahmen des Festnahmeverfahrens auf frischer Tat in Gewahrsam genommen. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fortgesetzter vorsätzlicher Brandstiftung eingeleitet.
Jeder Brandstiftungsfall wird sofort und gründlich mit allen verfügbaren Ermittlungs- und technischen Mitteln untersucht.
Zeitleiste
- Erster Brand in einer Freifläche in Keratea gelegt
- Zweiter Brand an einem anderen Ort im Freien in Keratea gelegt
- 43-jährige Verdächtige am Abend festgenommen
Offizielle Stellungnahme
Die DAEE gab eine Erklärung heraus, in der sie betonte, dass jeder, der Menschenleben, Eigentum und die natürliche Umwelt gefährdet, identifiziert, festgenommen und der Justiz zugeführt wird und mit den gesetzlich vorgesehenen Strafen rechnen muss. Verletzte, Gebäudeschäden oder Umweltbewertungen wurden von den Behörden zunächst nicht bekannt gegeben.


