Wahlen · Sueca und Valencia

Feijóo vermeidet Unterstützung für Pérez Llorca als PP-Kandidat in Valencia und fordert Neuwahlen

Der PP-Bundesvorsitzende spricht vor 1.300 Anhängern in Sueca, bestätigt aber Juan Francisco Pérez Llorca nicht als Kandidaten der Partei für die Regionalregierung von Valencia – und erntet scharfe Kritik der Opposition.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, eldiario.es, 20 minutos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Sueca, Valencia · Spanien

Alberto Núñez Feijóo kehrte erstmals seit dem Abgang des früheren Präsidenten Carlos Mazón in die innerparteiliche Arena der valencianischen PP zurück, bei einer Veranstaltung in Sueca, ausgerichtet vom Provinzchef Vicent Mompó und besucht von rund 1.300 Parteimitgliedern. Die Zusammenkunft war als Machtdemonstration angekündigt, doch der Fokus lag auf dem, was Feijóo nicht sagte.

Die fehlende Unterstützung

Der PP-Chef nutzte die Bühne zwar, um zur Einheit aufzurufen und die Arbeit der Bürgermeister und der Regionalregierung zu loben, vermied jedoch jede ausdrückliche Zusage, Juan Francisco Pérez Llorca als Kandidaten der Partei für die nächste Autonomiewahl zu benennen. Bei derselben Veranstaltung würdigte Feijóo andere Persönlichkeiten: Luis Barcala war am Vortag als Alicante-Bürgermeisterkandidat bestätigt worden, und María José Catalá, die Bürgermeisterin von Valencia, hatte kürzlich überschwängliches Lob von der Bundesführung erhalten.

„Feijóo ist nach Valencia gekommen und hat über alles geredet, aber vermieden, das Wichtigste für die valencianische PP zu sagen: ob Pérez Llorca sein Favorit für die Führung der Generalitat bei den nächsten Wahlen ist.“

José Muñoz, PSPV-PSOE-Sprecher im valencianischen Parlament

Der sozialistische Sprecher José Muñoz argumentierte, das Schweigen lasse Pérez Llorca in einer Position politischer Schwäche und zeige Zweifel innerhalb der Bundespartei. Er wies auch auf das anhaltende Fehlen jeder Erwähnung von Carlos Mazón hin, dem früheren Regionalpräsidenten, der vor mehr als sechs Monaten nach den verheerenden Dana-Überschwemmungen zurückgetreten war.

Feijóos nationale Offensive

Abseits der lokalen Unsicherheit richtete Feijóo seine Angriffe auf Pedro Sánchez, forderte vorgezogene Neuwahlen und drängte den Premierminister, nicht noch einmal anzutreten. Er beschrieb eine Regierung, die keinen Haushalt vorgelegt habe, und beschuldigte Sánchez, von Korruptionsfällen umgeben zu sein, wobei er 15 separate Justizermittlungen mit 94 angeklagten Personen auflistete.

„Jeden Tag sind wir mehr, und jeden Tag, den Sie Ihre Qual verlängern, werden wir mehr sein. Wir werden den politischen Wandel in Spanien herbeiführen – auf die eine oder andere Weise.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender

Feijóo verurteilte auch die Entscheidung des Kongresspräsidiums, einen Antrag zu blockieren, der die Kammer aufforderte, die Regierung zur Auflösung des Parlaments zu drängen, und bezeichnete dies als Unterdrückung einer demokratischen Mehrheit.

Eine Partei wartet auf einen Kandidaten

Pérez Llorca hatte nach Mazóns Rücktritt interimistisch die Präsidentschaft der Generalitat übernommen. Obwohl er allgemein als Favorit gilt, wurde noch kein Termin für einen Regionalparteitag zur Formalisierung seiner Führung festgelegt, und Feijóos Bemerkungen („wir haben ein Jahr, die Regierung arbeitet, der Präsident arbeitet“) trugen wenig zur Klärung der Frage bei. Die PSPV bezeichnete das Schweigen als „sehr bezeichnend“, während Parteiinterne die fehlende öffentliche Bestätigung herunterspielten.

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