Wahlen · Barcelona, Salamanca und Madrid

Feijóo macht Sánchez für die Unruhen in Barcelona verantwortlich – 128 Menschen festgenommen

Am späten Abend des Samstags, 24. Oktober, stießen Demonstranten auf der Plaça de Catalunya in Barcelona mit der Polizei zusammen und beschädigten Geschäfte und Straßenmobiliar. Am Sonntag, 25. Oktober, machte PP-Chef Alberto Núñez Feijóo die Regierung von Pedro Sánchez für die Gewalt verantwortlich.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, RTVE.es, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Barcelona, Salamanca, Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. Samstagnachmittag, 24. OktoberTransporter der Mossos d'Esquadra umstellen die Plaça de Catalunya, während sich Aktivisten versammeln, die meisten vermummt und schwarz gekleidet
  2. 24.10.Brände an Straßenmöbeln sind gelöscht, doch Schaufenster und Bushaltestellen wurden beschädigt und geplündert
  3. 25.10.Feijóo verurteilt die Unruhen und macht bei einer Veranstaltung in Salamanca die Regierung Sánchez verantwortlich
  4. 28.10.Feijóo plant einen Besuch in Barcelona

Unruhenacht in Barcelona

Die Proteste auf der Plaça de Catalunya in Barcelona eskalierten am Samstag, 24. Oktober. Transporter der Mossos d'Esquadra umstellten den Platz, während sich dort Aktivisten versammelten, die meisten von ihnen vermummt und schwarz gekleidet. Feuerwehrleute löschten eine Barrikade aus kleinen Containern, Mülltonnen und Motorrädern an der Ecke Carrer de Bergara und dem Platz, während die Polizei mit kurzen Vorstößen die Menge zurückdrängte. Aktivisten zerschlugen die Scheiben von zwei Bushaltestellen und einer Ampel und steckten Mülltonnen sowie einen Teil einer Terrassenüberdachung in Brand. Gegen 21:45 Uhr brannten keine Straßenmöbel mehr, allerdings waren Sachschäden entstanden, und Schaufenster, Bushaltestellen und Mülltonnen waren geplündert worden.

Medienberichten zufolge wurden 128 Menschen festgenommen, RTVE sprach von rund hundert. LaVanguardia berichtete, mehr als die Hälfte der Festgenommenen seien Minderjährige. Polizeiquellen erklärten gegenüber Europa Press, es habe Festnahmen gegeben, nannten aber keine Zahl.

Feijóo verbindet die Gewalt mit der Regierung

Am Sonntag, 25. Oktober, sprach Alberto Núñez Feijóo bei einer Veranstaltung im Vorwahlkampf in Salamanca, wo er 52 Kandidaten für den Kongress vor der Parlamentswahl am 29. November vorstellte. Er begann mit einer Umarmung für die Frauen aus Ceuta, die an diesem Tag in Madrid demonstriert hatten, und verurteilte die Ausschreitungen in Barcelona. Anschließend machte er Pedro Sánchez verantwortlich und sagte, die Regierung „spiele mit dem Feuer“, die Gewalt sei das Ergebnis von „Verantwortungslosigkeit“. Feijóo erklärte, politische Vertreter der radikalen Linken hätten die wachsende Spannung auf den Straßen gerechtfertigt, und er bezog die PSOE in diese Kritik ein. Er erinnerte auch an frühere Ausschreitungen in A Coruña im Anschluss an eine Veranstaltung von Santiago Abascal.

„Sie wehren sich dagegen, die Macht auf friedlichem Weg abzugeben. Da sie die Straße verloren haben, wollen sie sie nun anzünden.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender

Wohnen, Preise und die Wahl im November

Feijóo argumentierte, die Regierung habe in ihren acht Amtsjahren keines der „großen Probleme der Spanierinnen und Spanier“ gelöst. Er sagte, alles koste inzwischen mehr, und die Löhne reichten nicht mehr weit genug. Zum Wohnen sagte er, manche 35-Jährige lebten noch immer im Kinderzimmer ihrer Eltern, und manche Familien gäben mehr als 50 % ihres Gehalts für die Miete aus. Er rief das Publikum auf, am 29. November in Frieden und Freiheit zu wählen, was er als Antwort auf die Unruhen darstellte.

Nächste Schritte und der Wahlkampf

Feijóo kündigte an, am Mittwoch, 28. Oktober, nach Barcelona zu reisen, um den Anwohnern, den Mossos d'Esquadra, der Nationalpolizei und der Guardia Civil seine Unterstützung zu zeigen. Auch Alfonso Fernández Mañueco, Präsident der Junta de Castilla y León, sprach bei der Veranstaltung und bezeichnete die Wahl am 29. November als Schlüsselmoment der spanischen Geschichte. Mañueco versprach die Mobilisierung der Partei in jedem Viertel und jedem Dorf der neun Provinzen der Region. Ein großer Teil von Feijóos Rede richtete sich an Sánchez, wobei die Gewalt in Barcelona als Ausgangspunkt für eine breitere Kritik an der Regierung diente. Er schloss diesen Teil mit seiner erneuten Bezeichnung der Demonstranten als „Jünger der Mauer“.

„Die Jünger der Mauer wollen keinen Frieden auf den Straßen.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender

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