Makroökonomie · Washington, D.C.
Fed belässt Leitzins bei 3,50–3,75 % zum fünften Mal in Folge, drei FOMC-Mitglieder stimmen für eine Erhöhung
Die Federal Reserve ließ die Leitzinsen am Mittwoch unverändert bei 3,50–3,75 % und widersetzte sich damit sowohl der hohen Inflation als auch den Forderungen des Weißen Hauses nach Zinssenkungen, während drei Währungshüter abwichen und für eine Erhöhung stimmten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Temps, Le Monde.fr, 20minutes und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Federal Reserve beließ ihren Leitzins am 29. Juli bei 3,50–3,75 %, dem fünften Mal in Folge, obwohl die PCE-Inflation im Mai 4,1 % erreichte.
Drei FOMC-Mitglieder (Beth Hammack, Lorie Logan, Neel Kashkari) stimmten dagegen und votierten für eine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte mit Verweis auf anhaltende Inflationsrisiken.
Präsident Trump, der Vorsitzenden Kevin Warsh in Erwartung einer lockereren Politik ernannte, forderte erneut Zinssenkungen und sagte am Montag, der Inflationsbericht sei 'sehr gut' und die Zinsen 'sollten gesenkt werden'.
Der PCE-Index stieg seit Februar um 1,2 Prozentpunkte auf 4,1 % im Mai, angetrieben durch Energiekosten aus dem Krieg im Nahen Osten, obwohl die Energiepreise zuletzt leicht gesunken sind.
- Juni 2026Fed belässt Zinsen auf erster Sitzung unter Kevin Warsh unverändert
- 29.07.Fed belässt Zinsen bei 3,50–3,75 % zum fünften Mal in Folge; drei FOMC-Mitglieder stimmen für eine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte
- 30.07.PCE-Inflationsdaten für Juni werden veröffentlicht
The decision
Die Federal Reserve beließ ihren Leitzins am Mittwoch, den 29. Juli, unverändert bei 3,50–3,75 % und verlängerte damit eine Pause, die nun fünf Sitzungen andauert. Vorsitzender Kevin Warsh verwies auf die "beeindruckende Stärke" der US-Wirtschaft als Grund für das Abwarten. Die Entscheidung wurde von den Märkten weitgehend erwartet, obwohl eine Minderheit von Analysten noch am Vortag eine mögliche Erhöhung eingepreist hatte, so CME FedWatch.
„Die US-Wirtschaft zeigt weiterhin beeindruckende Stärke.“
Andrew Davis, Direktor der Anlagestrategie bei Bryn Mawr, sagte, die Zentralbank "bleibe geduldig" und wolle mehr Beweise, bevor sie ihren Kurs ändere. Das doppelte Mandat der Fed (Preisstabilität und maximale Beschäftigung) zwingt sie dazu, das Risiko einer verfestigten Inflation gegen das Risiko abzuwägen, das Wachstum abzuwürgen.
Dissens im FOMC
Die geschlossene Front bekam Risse. Drei stimmberechtigte Mitglieder (Beth Hammock, Lorie Logan und Neel Kashkari) stimmten abweichend für eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte. Warsh bezeichnete die Debatte als "echten Familienstreit".
„Es war ein echter Familienstreit.“
Michael Pearce, Chefökonom bei Oxford Economics, stellte fest, dass die drei Abweichler "der Ansicht sind, dass die Risiken einer anhaltend hohen Inflation dominieren". Ihre Stimmen signalisieren einen wachsenden Falkenflügel im Ausschuss, während die Mehrheit beschloss, auf weitere Daten zu warten.
Inflationsdruck
Die Inflation ist wieder gestiegen, angetrieben vor allem durch Energiekosten im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten. Der bevorzugte Indikator der Fed, der PCE-Index, erreichte im Mai 4,1 %, ein Anstieg um 0,3 Prozentpunkte gegenüber April und um 1,2 Prozentpunkte seit Februar. Die Energiepreise sind seitdem leicht gesunken, liegen aber weiterhin deutlich über dem Niveau von Anfang 2026 und sind je nach Kampfhandlungen sehr volatil.
- 2026-02-01
- 2.9 %
- 2026-04-01
- 3.8 %
- 2026-05-01
- 4.1 %
Daten aus dem Artikeltext
Warsh räumte ein, dass es keinen "Zauberstab" gebe, um den Preisanstieg auszulöschen, betonte aber, die Fed sei "ultra-fokussiert" darauf, ihn zu senken. Die meisten Analysten betrachten den energiegetriebenen Anstieg als möglicherweise vorübergehend, was die Geduld des Ausschusses gestärkt haben könnte.
Politischer Druck aus dem Weißen Haus
Präsident Donald Trump hat wiederholt niedrigere Kreditkosten gefordert. Am Montag bezeichnete er den jüngsten Inflationsbericht als "sehr gut" und sagte, die Zinsen "sollten gesenkt werden". Er ernannte Warsh Anfang dieses Jahres mit der offenen Erwartung einer expansiveren Geldpolitik, nachdem er jahrelang gegen den ehemaligen Vorsitzenden Jerome Powell gekämpft hatte.
„Der Inflationsbericht war sehr gut. Die Kosten sinken schnell. Die Zinsen sollten gesenkt werden.“
Die Beibehaltung im Juli dürfte das Weiße Haus verärgern, obwohl die Zinssetzung weiterhin das unabhängige Vorrecht der Fed ist. Auch die Juni-Sitzung, Warshs erste als Vorsitzender, endete ohne Änderung.
Was als Nächstes kommt
Neue PCE-Daten für Juni werden am Donnerstag, den 30. Juli, erwartet. Diese Veröffentlichung wird zeigen, ob der Anstieg im Mai ein Ausreißer oder der Beginn eines hartnäckigeren Trends war. Der Arbeitsmarkt bleibt solide, mit einer Arbeitslosigkeit von 4,2 %, obwohl die Erwerbsquote auf den niedrigsten Stand seit der Pandemie gesunken ist. Die Kombination aus immer noch hoher Inflation, einem angespannten Arbeitsmarkt und offenem Druck aus dem Weißen Haus bereitet dem FOMC eine kontroverse zweite Jahreshälfte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Kevin Warsh
- Vorsitzender der Federal Reserve
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten
- Lorie Logan
- FOMC-Mitglied, das für eine Zinserhöhung stimmte
- Neel Kashkari
- FOMC-Mitglied, das für eine Zinserhöhung stimmte
- Jerome Powell
- Ehemaliger Vorsitzender der Federal Reserve
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