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Fußball·vor 2 Std.

Champions-League-Finale von gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen PSG- und Arsenal-Fans in Budapest überschattet

Rivalisierende Anhänger von Paris Saint-Germain und Arsenal lieferten sich Stunden vor dem Champions-League-Finale auf den Straßen Budapests Schlägereien, was einen massiven Polizeieinsatz und mehrere Festnahmen zur Folge hatte.

Gewalt in der Nacht

In den frühen Stunden des Samstags, 30. Mai 2026, kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Fans von Paris Saint-Germain und Arsenal im 7. Bezirk von Budapest. Eine Polizeimitteilung bestätigte, dass der Vorfall gegen 00:20 Uhr in der Király utca stattfand; auf Social-Media-Aufnahmen waren etwa 30 Anhänger jedes Vereins zu sehen, die sich prügelten und Leuchtfackeln zündeten.

Mehrere Fans gerieten am 30. Mai 2026 gegen 00:20 Uhr im 7. Bezirk von Budapest, in der Király utca, in eine Schlägerei.

Budapester Polizei

Das Polizeipräsidium des 7. Bezirks (BRFK) hat ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter wegen des Delikts der Bandengewalt eingeleitet und wertet Kameraaufnahmen aus, um die Beteiligten zu identifizieren. Bis zum frühen Nachmittag wurden keine weiteren Zusammenstöße gemeldet.

Sicherheitsoperation

Fast 4.000 Polizisten wurden in der ungarischen Hauptstadt für das Finale eingesetzt, das von den Behörden als Hochrisikoereignis eingestuft wurde. Ungarns stellvertretender nationaler Polizeichef Zoltán János Kuczik hatte bereits zu Wochenbeginn erklärt, es handele sich um den größten eintägigen Polizeieinsatz in der Geschichte des Landes, dessen Vorbereitung mehr als ein Jahr in Anspruch genommen habe.

Dies wird der größte eintägige Polizeieinsatz in der Geschichte Ungarns sein.

Zoltán János Kuczik

Zehntausende Fans ohne Eintrittskarten wurden in Budapest erwartet. Die Puskás Aréna fasst 60.000 bis 67.000 Zuschauer, jeder Verein erhielt nur 17.000 Tickets. Lokale Medien schätzten, dass über 100.000 Anhänger in der Stadt eingetroffen waren.

Festnahmen und Vorfälle

Am Freitag wurden zwei portugiesische Staatsbürger und ein Brite nach einer Schlägerei auf dem Gelände des Champions-League-Fanfestes festgenommen und wegen Erregung öffentlichen Unruhs angeklagt. Die Polizei nahm zudem einen Briten fest, der auf das Dach eines geparkten Autos geklettert war und das Fahrzeug beschädigt hatte.

Spannungen in Paris

Die französischen Behörden mobilisierten ihrerseits eine massive Sicherheitsoperation: 30.000 Polizisten waren landesweit in Bereitschaft. Allein in Paris wurden 8.000 Sicherheitskräfte in einer angespannten Atmosphäre eingesetzt. Die erhöhten Maßnahmen folgen auf das Chaos nach PSGs Champions-League-Triumph 2025 gegen Inter Mailand, als bei schweren Ausschreitungen in der französischen Hauptstadt 491 Personen festgenommen wurden.

Das Finale

Paris Saint-Germain, der Titelverteidiger, trat um 18:00 Uhr Ortszeit in Budapest gegen Arsenal an. Die Begegnung stellt Luis Enrique gegen Mikel Arteta, wobei Arsenal auf den ersten Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte hofft. Bereits in den ersten Minuten brachte Kai Havertz Arsenal mit 1:0 in Führung, woraufhin Aufnahmen auftauchten, die PSG-Fans bei Auseinandersetzungen mit der Polizei auf den Straßen von Paris zeigten.

Zeitstrahl der Ereignisse rund um das Champions-League-Finale
  1. Vizepolizeichef Zoltán János Kuczik kündigt den größten eintägigen Polizeieinsatz in der Geschichte Ungarns an.
  2. Zwei Portugiesen und ein Brite nach Schlägerei auf dem Champions-League-Fanfest festgenommen; Brite nach Beschädigung eines geparkten Autos festgenommen.
  3. Etwa 30 PSG- und 30 Arsenal-Fans liefern sich eine Schlägerei in der Király utca im 7. Bezirk von Budapest; Fackeln gezündet.
  4. Das Champions-League-Finale zwischen PSG und Arsenal beginnt in der Puskás Aréna.
  5. Kai Havertz erzielt die Führung für Arsenal; PSG-Fans geraten in Paris mit der Polizei aneinander.
Budapest · Paris

7 Quellen

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