
Deutsche Polizei sucht nach zwei Männern nach tödlicher Messerattacke auf 15-Jährigen in Marsberg
Ermittler in Nordrhein-Westfalen suchen nach zwei Männern aus Hamm, nachdem eine Auseinandersetzung auf einer Party am Samstagabend einen 15-Jährigen getötet und einen 18-Jährigen mit Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht hat.
Tödliche Auseinandersetzung in Marsberg
Ein gewaltsamer Streit während einer privaten Feier in Marsberg im Hochsauerlandkreis führte am Samstagabend zum Tod eines 15-jährigen Jungen. Das 15-jährige Opfer, ein deutscher Staatsbürger mit Wohnsitz in Dortmund, erlitt schwere Stichverletzungen und starb noch am Tatort. Ein 18-jähriger rumänischer Staatsbürger aus Marsberg, der den Jugendlichen begleitete, erlitt bei der Auseinandersetzung ebenfalls schwere Messerverletzungen. Rettungskräfte brachten den verletzten Teenager in ein Krankenhaus, wo Ärzte ihn zur medizinischen Behandlung aufnahmen. Eine offizielle forensische Autopsie bestätigte am Montag, dass der 15-Jährige an den unmittelbaren Folgen der Stichverletzungen starb.
- Verbaler Streit auf einer Party in Marsberg wird gewalttätig, ein 15-Jähriger stirbt, ein 18-Jähriger wird schwer verletzt
- Staatsanwaltschaft Arnsberg und Polizei Dortmund geben Fahndung nach zwei Verdächtigen aus Hamm bekannt
- Autopsie bestätigt, dass 15-Jähriger an Stichverletzungen starb, während verletzter 18-Jähriger in stabilem Zustand bleibt
Fahndung nach zwei Verdächtigen aus Hamm
Die Staatsanwaltschaft Arnsberg und die Polizei Dortmund haben eine gemeinsame Mordermittlung und Fahndung nach zwei Männern im Alter von 22 und 23 Jahren eingeleitet. Beide Verdächtige wohnen in der Stadt Hamm und sind den Ermittlungsbehörden namentlich bekannt. Der 22-jährige Verdächtige ist griechischer Staatsangehöriger, der 23-jährige Verdächtige ist kosovarischer Staatsbürger. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Arnsberg äußerte sich am Montag zu der Suche.
Sie sind uns namentlich bekannt.
Zeugenaussagen, die von der Polizei gesammelt wurden, bezogen sich durchgängig auf mehrere Täter während des gewaltsamen Vorfalls. Folglich behandeln die Ermittler beide gesuchten Männer als formelle Tatverdächtige in dem Mordfall. Die Strafverfolgungsbehörden erklärten, dass derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit bestehe.
- Verstorbenes Opfer
- 15 Jahre
- Verletztes Opfer
- 18 Jahre
- Griechischer Verdächtiger
- 22 Jahre
- Kosovarischer Verdächtiger
- 23 Jahre
Eskalation zwischen Gruppen bei einer Feier
Nach ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Arnsberg begann die tödliche Auseinandersetzung als verbaler Streit während einer privaten Feier am Samstagabend in Marsberg. Die beiden Verdächtigen aus Hamm trafen auf eine Gruppe von Partygästen, die sich aus Jugendlichen aus Marsberg im Hochsauerlandkreis und Rüthen im Kreis Soest zusammensetzte. Der 15-jährige Dortmunder und der 18-jährige rumänische Jugendliche gehörten während der Veranstaltung zu dieser regionalen Gruppe. Der verbale Streit zwischen den beiden Parteien eskalierte schnell und schlug in körperliche Gewalt und tödliche Messerstiche um. Ermittler befragen die Teilnehmer, um herauszufinden, wo sich die Verdächtigen und die Opfer trafen und wie sie vor der Auseinandersetzung bekannt waren.
Stand der Ermittlungen und ärztliche Befragung
Die Strafverfolgungsbehörden haben keine Einzelheiten zu der bei der Tötung verwendeten Waffe bekannt gegeben, und das zugrundeliegende Motiv bleibt unbestätigt. Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass noch geprüft werde, ob beide Verdächtige aktiv an der Messerattacke beteiligt waren oder einer die Schläge ausführte, während der andere danebenstand. Das 18-jährige Opfer blieb am Montagmorgen in stabilem Zustand im Krankenhaus. Die Ermittler planten seine erste formelle Vernehmung im Krankenhaus, sobald sein Gesundheitszustand es zuließ. Die Detektive befragen weiterhin weitere Zeugen der Veranstaltung, um den genauen Ablauf der Ereignisse vor der Messerattacke zu klären.


