Radsport · San Sebastián

Remco Evenepoel stürmt zu rekordverdächtigem vierten Sieg bei der Clasica San Sebastian und schlägt Carapaz nach einer Reifenpanne

Sechs Tage nach seinem zweiten Platz bei der Tour de France überwand Remco Evenepoel eine späte Reifenpanne und gewann zum vierten Mal die Clasica San Sebastian, was einen neuen Rennrekord bedeutet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Soir, Le Figaro.fr, SRF News und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Granada, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2018
Wie es dazu kam
  1. 8,7 km vor dem ZielEvenepoel greift an; nur Richard Carapaz kann folgen.
  2. Letzte KilometerDuo baut einen Vorsprung von 29 Sekunden auf die Verfolger aus.
  3. ZielEvenepoel gewinnt den Sprint vor Carapaz.

Die Rekordfahrt

Remco Evenepoel von Red Bull-BORA-hansgrohe gewann am Samstag die 45. Clasica San Sebastian, seinen vierten Sieg beim Eintagesrennen der WorldTour. Nachdem er das Rennen bereits 2019, 2022 und 2023 gewonnen hatte, steht er nun mit vier Siegen allein da und bricht den bisherigen Rekord von drei Siegen, den der baskische Fahrer Marino Lejarreta hielt. Die 221,1 Kilometer lange Strecke überwand 4.150 Höhenmeter in den Hügeln des Baskenlandes. Evenepoel kam nur sechs Tage nach seinem zweiten Platz hinter Tadej Pogačar bei der Tour de France an, wo er auch zwei Etappen gewann.

Frühe Angriffe und die Ausreißergruppe

Die erste ernsthafte Aktion des Tages kam, als sich nach 25 Kilometern acht Fahrer absetzten: Tim Rex (Visma-Lease a Bike), Valentin Ferron (Cofidis), Lorenzo Quartucci (Burgos Burpellet BH), Adne Holter (Uno-X Mobility), Nickolas Zukowsky (Pinarello Q36.5), Joan Bou (Caja Rural-Seguros RGA), Inigo Elosegui (Kern Pharma) und Nicolas Alustiza (Euskaltel-Euskadi). Ihr Vorsprung betrug mehr als drei Minuten. Bei der ersten Überfahrt der Ziellinie, 80 Kilometer vor dem Ziel, lag das Peloton 2 Minuten 45 Sekunden zurück. Am Jaizkibel-Anstieg (7,9 km bei 5,6 %) zerfiel die Ausreißergruppe; Rex und Quartucci blieben vorne, später gesellten sich Maxim Van Gils, Bart Lemmens, Jay Vine und Sean Quinn dazu und bildeten eine neue sechsköpfige Spitzengruppe.

Die Reifenpanne und die Aufholjagd

Evenepoels Aussichten sanken drastisch, als er etwa 50 Kilometer vor dem Ziel einen Platten am Hinterreifen erlitt und mehr als 30 Sekunden verlor. Er jagte allein die Abfahrt des Erlaitz (3,8 km bei 11,1 %) hinunter und schloss vor dem Gipfel wieder zum Hauptfeld auf. Zu diesem Zeitpunkt, bei noch 42,7 Kilometern zu fahrenden Rennkilometern, führte Titelverteidiger Giulio Ciccone (Lidl-Trek) eine Gruppe von zehn Fahrern an, zu der immer noch Van Gils gehörte.

Der entscheidende Angriff am Murgil Tontorra

Bei noch zehn Kilometern erreichte das Rennen den entscheidenden Murgil Tontorra, einen zwei Kilometer langen Anstieg mit durchschnittlich 9,7 Prozent und Steigungen von bis zu 16 Prozent. Evenepoel startete 8,7 Kilometer vor dem Ziel eine scharfe Beschleunigung. Nur Richard Carapaz von EF Education-EasyPost konnte folgen. Carapaz, der die Bergwertung und den Kampfgeistpreis der Tour gewonnen hatte, hielt sich am Hinterrad des Belgiers, während das Duo die erste Verfolgergruppe schnell distanzierte.

Sprint nach San Sebastian

Gemeinsam durch den letzten flachen Abschnitt bauten Evenepoel und Carapaz einen Vorsprung von 29 Sekunden auf die Verfolger auf. Im direkten Sprint setzte sich Evenepoel mühelos gegen den Ecuadorianer durch und sicherte sich seinen historischen vierten Titel. Ben Tulett (Visma-Lease a Bike) gewann den Sprint aus der Gruppe und wurde Dritter.

Schweizer Fahrer im Rampenlicht

Zwei Schweizer Radfahrer spielten in der Verfolgung eine herausragende Rolle. Jan Christen, der 2024 Zweiter war, wurde Siebter, während Marc Hirschi, der Sieger von 2024, als Achter über die Linie kam. Ihre Präsenz unterstrich den Status des Rennens als wichtigen Test nach der Tour.

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Quellen und Kontext

San Sebastián · Spanien

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