Energie & Handel · Dublin, Berlin und Athen
Europäische Länder starten Treibstoffsubventionen und Steuersenkungen, da der Ölpreis die 100-Dollar-Marke überschreitet
Die europäischen Finanzminister trafen sich in Dublin, während Deutschland, Griechenland, Italien und Spanien Steuersenkungen bei Kraftstoffen und gezielte Subventionen ankündigten, um den steigenden Energiepreisen im Einzelhandel entgegenzuwirken.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von H Kαθημερινή, in.gr, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Berlin senkte die Energiesteuer auf Benzin und Diesel ab dem 1. Oktober bis Ende 2026 um 14 Cent pro Liter, was inklusive Mehrwertsteuer eine Entlastung von 17 Cent pro Liter ergibt.
Der deutsche Vizekanzler Lars Klingbeil forderte bis Oktober eine EU-Übergewinnsteuer für Ölkonzerne, während Kommissar Valdis Dombrovskis betonte, dass die Mitgliedstaaten eigenständig handeln können.
Die Großhandels-Futures für Öl stiegen um etwa 50 % über das Niveau vor dem Konflikt, was die Dieselpreise an der Zapfsäule in den Niederlanden auf 2,78 Euro und in Deutschland auf 2,45 Euro pro Liter trieb.
Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis plante Dieselsubventionen ab dem 1. Oktober und deckelte die Heizölziele ab dem 15. Oktober bei unter 1,75 Euro pro Liter.
- Ende November 2026Griechenland verteilt eine Milliarde Euro an Sozialhilfe und Mietrückerstattungen
- Dezember 2026Griechenland zahlt 300 Millionen Euro an vorgezogenen Heizkostenbeihilfen
- 1.01.Deutschland plant die Umsetzung einer Preisobergrenze für Kraftstoffe mit der Mineralölbranche
Steigende Benzinpreise und Eurogroup-Gespräche
Die europäischen Finanzminister kamen in Dublin zu Eurogroup- und informellen Ecofin-Treffen zusammen, um die steigenden Energiepreise nach der geopolitischen Eskalation im Nahen Osten zu thematisieren. Die Öl-Futures stiegen auf über 100 Dollar pro Barrel, ein Anstieg von etwa 50 % im Vergleich zu den Niveaus vor dem militärischen Konflikt zwischen den USA und Israel mit dem Iran. Die Einzelhandelspreise für Kraftstoffe in der gesamten Europäischen Union spiegelten diese Großhandelsanstiege wider. Am Mittwoch erreichte Diesel in den Niederlanden 2,78 Euro pro Liter, in Deutschland 2,45 Euro und in Frankreich 2,37 Euro. In Griechenland wurde unverbleites Benzin am 18. September zwischen 2,05 und 2,09 Euro pro Liter gehandelt, Diesel bei etwa 2,02 Euro pro Liter.
- Niederlande
- 2.78 €/l
- Deutschland
- 2.45 €/l
- Frankreich
- 2.37 €/l
- Griechenland
- 2.02 €/l
Daten aus dem Artikeltext
Fiskalische Debatten und Übergewinnsteuer-Vorschläge
Die Europäische Kommission, vertreten durch Kommissar Valdis Dombrovskis, forderte die Mitgliedstaaten auf, fiskalische Disziplin zu wahren. Dombrovskis betonte, dass jegliche nationale Unterstützung vorübergehend bleiben, sich an gefährdete Gruppen richten und so strukturiert sein müsse, dass sie den Verbrauch fossiler Brennstoffe nicht erhöhe. Er verknüpfte fiskalische Zurückhaltung mit der Stabilität der Anleihemärkte und wies darauf hin, dass fast die Hälfte der Eurozone derzeit einem Verfahren bei einem übermäßigen Defizit unterliegt. Mehrere Mitgliedstaaten drängten jedoch auf umfassendere koordinierte Maßnahmen. Der deutsche Vizekanzler Lars Klingbeil forderte die Europäische Kommission auf, bis Oktober einen Rahmen für die Besteuerung von Übergewinnen der Ölkonzerne vorzulegen.
„Die Menschen sehen, wie Ölkonzerne die Lage ausnutzen. Sie verlangen überhöhte Preise und steigern ihre Gewinne erheblich.“
Dombrovskis antwortete, dass die nationalen Regierungen die rechtliche Befugnis hätten, solche Maßnahmen eigenständig zu ergreifen, ohne einen einheitlichen Brüsseler Mechanismus.
„Es liegt an den Mitgliedstaaten, eine solche Steuer zu erheben.“
Deutsche Steuersenkungen bei Kraftstoffen und kommende Preisobergrenzen
Deutschland kündigte in der Freitagnacht eine Energiesteuersenkung für Benzin und Diesel an, um den Transportkosten entgegenzuwirken. Vom 1. Oktober bis Ende des Jahres wird Berlin die Energiesteuer um 14 Cent pro Liter senken, was unter Einbeziehung der Mehrwertsteuer eine Entlastung von schätzungsweise 17 Cent pro Liter ergibt. Die Bundesregierung prognostizierte eine Gesamtentlastung von 2,5 Milliarden Euro, wobei 1,25 Milliarden Euro von den Bundesländern über feste Mehrwertsteueranteile finanziert werden. Bundeskanzler Friedrich Merz verteidigte den Eingriff und verwies auf Erkenntnisse des Bundeskartellamts und der Monopolkommission, wonach frühere Entlastungen im Mai und Juni direkt bei den Verbrauchern angekommen seien.
„Wer täglich auf sein Auto angewiesen ist, stößt jetzt an seine Grenzen. Wir handeln schnell und haben einen klaren Fahrplan für 2027.“
Berlin plant außerdem Gespräche mit Vertretern der Mineralölindustrie, um bis zum 1. Januar 2027 eine befristete Preisobergrenze einzuführen, angelehnt an Modelle, die derzeit in Belgien und Luxemburg gelten.
Nationale Eingriffe in Südeuropa
Auch andere europäische Regierungen weiteten ihre nationalen Entlastungsprogramme vor der Heizsaison aus. In Griechenland kündigten Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis und Umweltminister Stavros Papastavrou gezielte Maßnahmen an. Ab dem 1. Oktober wird Athen eine doppelte Subvention für Diesel einführen, die gemeinsam aus dem Staatshaushalt und von inländischen Raffinerien finanziert wird. Am 15. Oktober beginnt die Verteilung von Heizöl mit Raffinerie- und Staatszuschüssen, die die Preise an der Zapfsäule unter 1,75 Euro pro Liter halten sollen. Die griechische Regierung weitete ihre Heizkostenbeihilfe auf 300 Millionen Euro aus, gegenüber 240 Millionen Euro im Vorjahr, und erreicht damit 1,17 Millionen Begünstigte.
Auch Italien und Spanien passten ihre fiskalischen Regeln an. Rom verlängerte die Senkung der Mineralölsteuer und beantragte bei der Europäischen Kommission haushaltspolitische Flexibilität, während Madrid bis September eine Senkung von 20 Cent pro Liter bei Diesel und 5 Cent bei Benzin beibehielt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- H KαθημερινήΑντίδοτο στο ενεργειακό σοκ αναζητεί η Ευρώπη
- in.grΓερμανία: Μειώνει τον φόρο στα καύσιμα και βλέπει... πλαφόν στις τιμές
- H KαθημερινήΓερμανία: Μείωση του ενεργειακού φόρου για τα καύσιμα και πλαφόν στις τιμές
- iefimerida.grΚαύσιμα: Σχέδιο διπλής επιδότησης -Το χρονοδιάγραμμα των παρεμβάσεων σε diesel και πετρέλαιο θέρμανσης
- Friedrich Merz
- Bundeskanzler von Deutschland
- Lars Klingbeil
- Vizekanzler von Deutschland
- Valdis Dombrovskis
- EU-Kommissar für Handel und Wirtschaft
- Kyriakos Mitsotakis
- Ministerpräsident von Griechenland
- Stavros Papastavrou
- Minister für Umwelt und Energie von Griechenland
- Giancarlo Giorgetti
- Minister für Wirtschaft und Finanzen von Italien
- Orte
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