Musik · Burgas
36 Länder für den Eurovision Song Contest 2027 in Burgas bestätigt – Kanada feiert Debüt, Spanien und Slowenien noch unentschieden
Die Europäische Rundfunkunion teilte mit, dass 36 Rundfunkanstalten am 71. Wettbewerb in Burgas vom 11. bis 15. Mai 2027 teilnehmen werden. Kanada feiert sein Debüt, während Spanien und Slowenien bis Dezember Zeit haben, über eine Teilnahme zu entscheiden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, watson.ch/, Deutsche Welle und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die EBU bestätigte mindestens 36 Rundfunkanstalten für den 71. Wettbewerb, eines mehr als 2026, die rund 600 Millionen Menschen erreichen.
CBC/Radio-Canada wurde im Juli 2026 Vollmitglied der EBU und nimmt erstmals teil, während Nordmazedonien nach vier Jahren zurückkehrt.
RTVE und RTVSLO haben noch nicht über eine Teilnahme entschieden, die EBU hat beiden Sendern bis Dezember Zeit zur Bestätigung gegeben.
Die Niederlande, Irland und Island nehmen wegen der israelischen Teilnahme nicht teil, Tschechien und die Slowakei bleiben aus Haushalts- und Programmgründen fern.
Die Halbfinals finden am 11. und 13. Mai 2027 statt, das Finale am 15. Mai in der Arena Burgas; insgesamt sind neun Shows geplant.
- 11.05.Erstes von zwei Halbfinals in Burgas
- 13.05.Zweites Halbfinale in Burgas
- 15.05.Großes Finale in Burgas
Sechsunddreißig Rundfunkanstalten bestätigt
Die Europäische Rundfunkunion (EBU) gab am Mittwoch, 28. Oktober 2026, bekannt, dass mindestens 36 Rundfunkanstalten am 71. Eurovision Song Contest teilnehmen werden, der in Burgas an der bulgarischen Schwarzmeerküste ausgetragen wird. Nach Angaben der EBU erreicht das Teilnehmerfeld rund 600 Millionen Menschen und umfasst ein Land mehr als die Ausgabe 2026. Auf der bestätigten Liste stehen Portugal, Deutschland, Polen, Frankreich, Italien, das Vereinigte Königreich, die Ukraine und Griechenland sowie Gastgeber Bulgarien. Dara gewann den Wettbewerb 2026 mit „Bangaranga“, weshalb die Veranstaltung 2027 erstmals in Bulgarien stattfindet.
Kanada debütiert, Nordmazedonien kehrt zurück
Kanada wird erstmals auf der ESC-Bühne stehen. Der öffentlich-rechtliche Sender CBC/Radio-Canada wurde im Juli 2026 Vollmitglied der EBU. Nordmazedonien kehrt nach vierjähriger Abwesenheit zurück. Die eigene Erklärung der EBU zum Teilnehmerfeld wurde auch von der Deutschen Welle aufgegriffen, die darauf hinwies, dass das kanadische Debüt das erste in der Geschichte des Wettbewerbs ist.
Spanien, Slowenien und die Israel-Frage
Spaniens RTVE und Sloweniens RTVSLO haben noch nicht entschieden, ob sie teilnehmen. Die EBU hat beiden Sendern bis Dezember Zeit gegeben, ihre Teilnahme zu bestätigen. Beide Länder boykottierten den Wettbewerb 2026 in Wien aus Protest gegen den Gaza-Krieg und die Teilnahme Israels. Auch die Niederlande, Irland und Island werden 2027 wegen der israelischen Teilnahme fehlen. Der niederländische öffentlich-rechtliche Sender NPO verwies auf die Sensibilität des Themas, während Irland und die Niederlande aus demselben Grund auf den Wettbewerb 2026 verzichteten. Tschechien hat angekündigt, wegen Haushaltsanpassungen nicht teilzunehmen, und die Slowakei wird wegen finanzieller und programmlicher Zwänge bei ihrem öffentlich-rechtlichen Sender nicht zurückkehren. Die russischen Sender wurden nach dem umfassenden Einmarsch in die Ukraine aus der EBU ausgeschlossen, und die Mitgliedschaft des belarussischen Staatssenders BTRK wurde 2021 beendet.
Zeitplan und Format
Der Wettbewerb läuft vom 11. bis 15. Mai 2027, mit zwei Halbfinals am 11. und 13. Mai und dem großen Finale am 15. Mai. Insgesamt sind neun Shows geplant, der Ticketverkauf soll Anfang 2027 beginnen. Die drei Abende finden in der Arena Burgas statt, Gastgeber ist der bulgarische öffentlich-rechtliche Sender BNT. Aus den beiden Halbfinals erreichen je zehn, insgesamt also zwanzig Lieder das Finale; sie treffen auf fünf bereits qualifizierte Länder, darunter Gastgeber Bulgarien. Über das Finale entscheiden nationale Jurys sowie die Zuschauer in den teilnehmenden Ländern und in der übrigen Welt.
Bangarangas Streaming-Erfolg
Die 35 Lieder des Wettbewerbs 2026 erzielten zwischen Januar und August fast 600 Millionen Streams auf Audio- und Videoplattformen. Daras Siegersong erreichte Platz eins der Charts in 11 Ländern, eine Top-five-Platzierung in fünf weiteren und eine Top-ten-Platzierung in fünf zusätzlichen Ländern.
- Platz eins
- 11
- Top fünf, nicht Platz eins
- 5
- Top zehn, außerhalb der Top fünf
- 5
Daten aus dem Artikeltext
Portugals nationale Auswahl
Die RTP teilte mit, dass der Festival da Canção am 6. März 2027 mit 16 Liedern im Wettbewerb zurückkehrt. Die Bewerbungsphase beginnt am 1. November. Das Siegerlied wird die RTP beim Eurovision Song Contest im Mai 2027 in Bulgarien vertreten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Notícias ao MinutoMindestens 36 Länder nehmen am Eurovision Song Contest teil, darunter PortugalPelo menos 36 países vão participar na Eurovisão, incluindo Portugal · Original auf Portugiesisch
- watson.ch/Mindestens 36 Länder nehmen am ESC 2027 in Bulgarien teil
- Deutsche WelleEurovision 2027: 36 Länder haben ihre Teilnahme bestätigt"Євробачення-2027": 36 країн підтвердили участь · Original auf Ukrainisch
- Süddeutsche ZeitungESC 2027: Diese Länder nehmen am Eurovision Song Contest in Bulgarien teil
- Martin Green
- Direktor des Eurovision Song Contest, zitiert von watson und dpa zur Rolle des Wettbewerbs, Menschen zusammenzubringen
- Dara
- Bulgarische Sängerin, die den Wettbewerb 2026 mit „Bangaranga“ gewann
- Orte
- Burgas, Bulgarien, Kanada, Nordmazedonien, Albanien, Australien
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