Die Staatsanwaltschaft Rom hat die ROS angewiesen, Unterlagen beim Mit, bei Dipe/Cipess, bei Ponte sullo Stretto SpA und beim Konsortium Eurolink zu beschaffen – laut einer am 21. Oktober 2026 berichteten Anordnung.
Am 9. Juni durchsuchten Carabinieri Wohnungen und Büros und beschlagnahmten bei den Beschuldigten Handys, elektronische Geräte und Dokumente.
Die Staatsanwaltschaft wirft Tommaso Miele, Giacomo Francesco Saccomanno und Vincenzo Virgiglio vor, die Prüfung des Brückenprojekts durch den Rechnungshof im Gegenzug für Ämter nach der Pensionierung beeinflusst haben zu wollen.
Die Staatsanwaltschaft Rom hat die ROS-Einheit der Carabinieri beauftragt, eine Anordnung zur Vorlage von Unterlagen bei vier Adressaten zu vollstrecken: beim Ministerium für Infrastruktur und Verkehr (Mit), bei der Stelle Dipe/Cipess, bei der Gesellschaft Ponte sullo Stretto SpA und beim Konsortium Eurolink. Verlangt werden die Unterlagen, die für die Prüfung durch den Rechnungshof (Corte dei Conti) erstellt und an ihn übermittelt wurden – zum Cipess-Beschluss 61/2025 und zum Ministerialdekret 190 vom 1. August 2025. Die Mitteilung der Staatsanwaltschaft ordnet den Schritt in die Ermittlungen zum Infrastrukturprojekt ein und erklärt, das neue Material könne zu weiteren Einträgen im Register der Tatverdächtigen führen. Die Ermittler wollen den Papierweg der Projektgenehmigung nachvollziehen, einschließlich der technischen Bewertungen und der dabei verwendeten Zahlen.
„Die heutige Ermittlungstätigkeit folgt auf die vorangegangene vom 9. Juni.“
Die Anordnung weitet eine Untersuchung aus, die im Juni bekannt geworden war, als Carabinieri Wohnungen und Büros durchsuchten und bei den Beschuldigten Handys, elektronische Geräte und Dokumente beschlagnahmten. Gegen drei Personen wird ermittelt: Tommaso Miele, ein pensionierter früherer stellvertretender Präsident des Rechnungshofs, Giacomo Francesco Saccomanno, ein Anwalt und früheres Vorstandsmitglied der Stretto di Messina SpA, sowie Vincenzo Virgiglio, ein Unternehmer aus Reggio Calabria. Das Verfahren betrifft den Verdacht der Korruption sowie der Offenbarung und Verwendung von Dienstgeheimnissen. Saccomanno wird in der Berichterstattung zudem als früherer Lega-Kommissar in Kalabrien beschrieben. Die folgende Zeitleiste ordnet das Dekret von 2025, die Durchsuchungen im Juni und die neue Anordnung in ihrer Abfolge ein.
Die Staatsanwaltschaft wirft den drei Männern vor, versucht zu haben, die Prüfung des endgültigen Brückenprojekts durch den Rechnungshof zu beeinflussen – eine Prüfung, die mit der Verweigerung der Freigabe endete. Die Ermittler gehen davon aus, dass Miele vertrauliche Informationen über die Prüfung im Gegenzug für Aussichten auf öffentliche Ämter nach seiner Pensionierung lieferte; ein Bericht nennt als eines der angeblich angestrebten Ämter die Präsidentschaft der Wettbewerbsbehörde. Den Tatverdächtigen wird zudem vorgeworfen, Unterstützung für Posten bei öffentlich-rechtlichen Körperschaften nach der Pensionierung angeboten zu haben – unter der Bedingung, dass er sich in der Sache aktiv engagiert. Abgehörte Gespräche in der Akte sollen zeigen, dass Miele Kollegen abwertend beschrieb, die die Freigabe durch den Rechnungshof verweigert hatten, und sagte, seine Kontakte in der Regierung, angefangen bei Matteo Salvini, hätten erwartet, dass er sich vom Projekt distanziert. Es handelt sich um Vorwürfe; über eine gerichtliche Entscheidung dazu berichtet die Berichterstattung nicht.
Die Staatsanwaltschaft will die Verfahren und Zahlen im Zusammenhang mit dem Brückenprojekt prüfen – ein weiterer Rahmen als bei der Aktion im Juni. Die beschriebene Abfolge reicht von der Suche nach Geräten und Dokumenten der Tatverdächtigen bis zu den an den Rechnungshof übermittelten Unterlagen. Kommentare in der Berichterstattung deuten darauf hin, dass es in dem Fall – zumindest bislang – um mögliche Einflussnahme auf öffentliche Entscheidungen geht und nicht um den physischen Bau der Brücke. Ob die vier Adressaten die Anordnung vollständig befolgen und ob neue Tatverdächtige registriert werden, bleibt in der Berichterstattung offen.
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Die Carabinieri wurden angewiesen, die Unterlagen zu beschaffen, die das Verkehrsministerium und die Brückengesellschaften dem Rechnungshof übermittelt hatten – Monate nach den Durchsuchungen im Juni, bei denen Handys und Geräte beschlagnahmt wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, il Giornale.it, Il Fatto Quotidiano und weiteren Medien. Veröffentlicht .