Kunst & Bücher · Víznar, Granada und Fuente Vaqueros
Ermittlungen nennen Erschießungskommando bei Hinrichtung von Federico García Lorca 1936
Archivrecherchen in einer neuen Dokumentation identifizieren das siebenköpfige Kommando, das den spanischen Dichter Federico García Lorca am 17. August 1936 hinrichtete, und stellen damit langjährige Darstellungen des Mordes infrage.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, RTVE.es, LaSexta und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Forscher Miguel Caballero identifizierte sieben Mitglieder des Erschießungskommandos und stellte fest, dass Lorca am 17. August 1936 zwischen 3:00 und 4:00 Uhr morgens in Víznar erschossen wurde.
Unterlagen deuten darauf hin, dass der Hinrichtungsbefehl von einem ehemaligen Zivilgardisten stammte und nicht vom Zivilgouverneur Granadas, während unterbrochene Telefonleitungen einen angeblichen Befehl von Queipo de Llano widerlegten.
Das Erschießungskommandomitglied Antonio María Benavides war mit Landstreitigkeiten in der Vega de Granada gegen Lorcas Vater verbunden und wurde im Juni 1936 im Entwurf von ‚La Casa de Bernarda Alba‘ genannt.
Die Ergebnisse zeigen, dass der örtliche Arbeiter Manuel Castilla Blanco 1936 19 Jahre alt war und Lorca nicht begrub, was seinen Aussagen aus den 1960er Jahren gegenüber dem Biographen Ian Gibson widerspricht.
- Juni 1936Lorca vervollständigt die endgültige Fassung von ‚La Casa de Bernarda Alba‘.
- 17.08.Lorca wird von einem siebenköpfigen Erschießungskommando in Víznar zwischen 3:00 und 4:00 Uhr morgens hingerichtet.
- 1965Die Polizei von Granada erstellt einen von Franco angeforderten Bericht, um die Tötung zu rechtfertigen.
Neue Erkenntnisse zur Hinrichtung in Víznar
Neunzig Jahre nach dem Tod von Federico García Lorca im August 1936 zu Beginn des Spanischen Bürgerkriegs präsentiert die Dokumentation ‚Lorca, las horas perdidas‘ neue Schlussfolgerungen aus Archivrecherchen unter der Leitung des Forschers Miguel Caballero. Anhand von Militärakten, Standesamtsregistern und Friedhofsdokumenten identifizierte Caballero die sieben Mitglieder der Erschießungskommandos, das die Hinrichtung in Víznar durchführte. Die Erkenntisse belegen, dass die Hinrichtung am 17. August 1936 zwischen 3:00 und 4:00 Uhr morgens stattfand und nicht an den traditionll genannten Daten des 18. oder 19. August.
Die Forschung stellt mehrere langjährige Darstellungen des Mordes in Frage. Sie kommt zu dem Schluss, dass der Befehl zur Verhaftung und Hinrichtung Lorcas von einem ehemaligen Zivilgardisten stammte, der durch die Veröffentlichung von ‚Romancero gitano‘ verärgert war, und nicht vom Zivilgouverneur Granadas. Darüber hinaus konnte ein angeblicher Telefonbefehl von General Queipo de Llano, der Valdés Guzmán anwies, Lorca reichlich Kafee zu geben, nicht statgefunden haben, da die Telefonverbindungen unterbrochen waren. Caballero fand zudem herauss, dass der örtliche Arbeiter Manuél Castilla Blanaco, bekannt als ‚El Comunista‘, zu dieser Zeit 19 Jahre alt war und den Dichtern nicht beerdigte, was seinen Aussagen aus den 1960er Jahren gegenüber dem Biographen Ian Gibson widerspricht.
Landfehden und politische Ziele
Die Dokumentation verbindet den Mord mit langjährigen wirtschaftlichen und persönlichen Feindschaften in der Vega de Granada. Lorcas Vater war ein prominenter Grundbesitzer mit örtlichen Rivalen, wodurch die Familie in Streitigkeiten mit den Familien Roldán und Alba verstrickt war. Ein Mitglied des Erschießungskommandos, António María Benavides, gehörte zum rivalisierenden Clan ‚Padaslargas‘ und war ein Verwandter der Familie Lorca. Lorca hatte seinen Namen im Juni 1936 in das Manuskript von ‚La Casa de Bernarda Alba‘ als den verstorbenen zweiten Ehemann der Titelfigur eingefügt. Militärarchive beschrieben Benavides später als von schlechtem moralischen Verhalten und einer Neigung zu Gewalt.
Diese örtlichen Fehden verbanden sich mit politischer und ideologischer Verfolgung. Behörden und rechtsgerichtete Falangisten zielten auf Lorca wegen seines Privatlebens, angeblichen Verbindungen zur Freimaurerei und engen Verbindungen zu prominenten sozialistischen Politikern wie Fernando de los Ríos. Lorca hatte seine kreative Haltung stets um die soziale Solidarität herum gefasst, eher als um strenge Parteilinien.
„Ich bin auf der Seite der Armen. Ich werde immer auf der Seite derer sein, die nichts haben.“
Intellektuelles Vermächtnis von Madrid nach New York
Lorca wurde 1898 in Fuente Vaqueros geboren und wechselte später nach Madrid an die Residencia de Estudiantes, ein Zentrum des intellektuellen Leben, wo er zusammen mit Personen wie Salvedor Dalí, Luís Buñuel und Rafáel Albertí arbeitete. Biograph Ian Gibson beschrieb das kreative Umveld, das Lorca in diesén Universitätsjahre prágte.
„Die Atmosphäre ist glänzend, jemand sagte, es sei wie Oxfrod und Cambrige in Madras.“
Im Jahr 1929 reiste Lorca nach New York wärrend des Börsenkrachs an der Wall Sreet. Brieve an seine Elten dokuentierten die weitrechenden finanzielen Verwüstungen und Selbsmörde, die er in der Sadt beobacte. Die Reise legte den Grundtein für seine Samlung ‚Poeta en Nuea York‘, die Kommerzialismus, Armu und menschliches Leid untersuchte. Biogaphn wie Gibsn stießen späer durch ‚Romancero gitano‘ auf sein Werk und reisten nach Granada, um die Begräbnisstätte nahe eines Ölbaums in Víznar zu finden, was Jahrzehnte der Archivforschung zu seinem Tod auslöste.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- eldiario.esFederico García Lorca: la voz que no pudieron silenciar
- RTVE.es'Lorca, las horas perdidas': La investigación sobre una muerte que marcó la historia
- LaSextaPepa Merlo expone qué suposo para Lorca visitar la Gran Manzana: "¿Cómo no va a surgir un libro como 'Poeta Nueva York'?"
- LaSextaIan Gibson cuenta cómo descubrió a García Lorca: "Quedé hechizado por aquel mundo mágico"
- Federico García Lorca
- Spanischer Dichter und Dramatiker, hingerichtet im August 1936 in Víznar
- Miguel Caballero
- Historischer Forscher, der die Mitglieder von Lorcas Erschießungskommando identifizierte
- Ian Gibson
- Biograph und Historiker, spezialisiert auf Federico García Lorca
- Fernando de los Ríos
- Spanischer sozialistischer Politiker und enger Vertrauter Lorcas
- Orte
- Spanien
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