
Erdbeben der Stärke 5,3 erschüttert Methoni, im gesamten Peloponnes zu spüren; Zivilschutz in Alarmbereitschaft
Ein Erdbeben der Stärke 5,3 ereignete sich am Sonntag kurz nach 21 Uhr Ortszeit im Meer südlich von Methoni, Messenien, erschütterte Gebäude auf dem gesamten Peloponnes und löste eine Mobilisierung des Zivilschutzes aus. Schäden oder Verletzte wurden nicht gemeldet.
Das Erdbeben
Ein flaches Erdbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala ereignete sich am Sonntag, den 14. Juni 2026, um 21:17 Uhr Ortszeit (18:17 UTC) im Meeresgebiet südlich von Methoni. Das Geodynamische Institut lokalisierte das Epizentrum 15 bis 18 Kilometer südsüdwestlich der Stadt in einer Herdtiefe von nur 9 Kilometern. Der Erdstoß war in nahegelegenen Städten wie Kalamata, Pylos und Methoni selbst sowie in weiten Teilen des Peloponnes deutlich zu spüren; Bewohner von Megalopoli berichteten von einer Erschütterungsdauer von etwa 10 Sekunden. Leichte Erschütterungen waren auch in der Region Attika, einschließlich der Hauptstadt Athen, zu spüren.
Seismologischer Kontext
Der Seismologe Gerasimos Papadopoulos beschrieb das Beben kurz nach dem Ereignis in den sozialen Medien als starkes flaches Erdbeben. Er wies darauf hin, dass es noch zu früh sei, um zu bestimmen, ob es sich um das Hauptbeben oder ein Vorbeben handele.
Es ist zu früh, um zu beurteilen, ob es das Hauptbeben war oder nicht. Die Region hat ein hohes seismisches Potenzial. Das letzte große Erdbeben dort ereignete sich am 14. Februar 2008 mit einer Stärke von 6,6.
Papadopoulos fügte hinzu, dass das Gebiet südlich von Pylos eine Geschichte bedeutender seismischer Aktivität aufweise.
Vorbereitung und Reaktion
Unmittelbar nach dem Beben ordnete der Chef der Griechischen Feuerwehr, Vizegeneral Theodoros Vagias, eine erhöhte Alarmbereitschaft für die Feuerwehren der gesamten Peloponnes-Region und die 1. Spezialeinheit für Katastrophen (EMAK) an. Kräfte des Zivilschutzes wurden im gesamten weiteren Gebiet zu Patrouillen verteilt, während auch Polizei und Küstenwache mobilisiert wurden. Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr erklärte, dass bis zum Sonntagabend keine Anrufe wegen eingeschlossener Personen eingegangen seien und keine Gebäudeschäden gemeldet worden seien. Die Patrouillen in Messenien werden fortgesetzt.


