
England besiegt Pakistan im Lord's mit 194 Runs und sichert sich den Testserien-Sieg
Ollie Robinson nahm im gesamten Spiel acht Wickets, als England Pakistan in London für 194 Runs ausbowlte und eine uneinholbare 2-0-Serienführung erzielte.
Entscheidender vierter Tag im Lord's
England sicherte sich am Sonntag am vierten Tag des zweiten Tests im Lord's einen 194-Run-Sieg über Pakistan und baute damit eine uneinholbare 2-0-Führung in der Dreierserie aus. Das Ergebnis bescherte England den ersten Testserien-Triumph seit Ende 2024 und war Joe Roots erster Seriensieg als Kapitän seit über fünf Jahren. Pakistan stand vor einem Ziel von 389 Runs, nachdem England am Sonntagmorgen für 208 Runs ausgebowlt worden war. Die pakistanische Schlagreihenfolge brach am Nachmittag ein und fiel innerhalb von 51 Overs für 194 Runs aus, obwohl das Spiel zuvor wegen schlechten Wetters Zeit verloren hatte. Fast Bowler Josh Tongue holte um 17:45 Uhr das letzte Wicket von Mohammad Ali und besiegelte den Sieg mit mehr als einem Tag Vorsprung.
- England 1. Innings
- 290 Runs
- Pakistan 1. Innings
- 110 Runs
- England 2. Innings
- 208 Runs
- Pakistan 2. Innings
- 194 Runs
Früher Zusammenbruch und Robinsons Bowling-Form
Pakistans zweites Innings begann mit einem sofortigen Zusammenbruch, als Ollie Robinson und Jofra Archer innerhalb von 43 Bällen drei Schlagmänner entfernten. Robinson ließ Azan Awais per LBW auf Umpire's Call ausscheiden und bowlte Abdullah Shafique drei Bälle später, um Pakistan im dritten Over auf 7-2 zu reduzieren. Archer folgte, indem er Pakistans Kapitän Babar Azam ausscheiden ließ, als ein scharfer Bouncer von seinem Helm zu Jordan Cox am dritten Slip abgelenkt wurde, was die Gäste auf 14-3 brachte. Obwohl Shan Masood und Saud Shakeel bis zum Lunch bei einem Stand von 53-3 überlebten, kehrte Robinson in der Nachmittagssession zurück und ließ Masood und Muhammad Rizwan in aufeinanderfolgenden Overs ausscheiden. Robinson beendete das Innings mit 4-24 und schloss das Spiel mit einer Bilanz von 8-35 aus 27 Overs ab, womit er seit seiner Rückberufung auf insgesamt 23 Wickets in drei Tests kam.
- Mohammad Abbas erzielt 5-57, als England für 208 Runs ausscheidet
- Pakistan fällt auf 53-3 zurück, nachdem es drei Top-Order-Wickets für 14 Runs verloren hat
- Saud Shakeel fällt für 97 Runs, um Pakistans Hauptwiderstand zu beenden
- Josh Tongue lässt Mohammad Ali ausscheiden und besiegelt Englands 194-Run-Sieg
Shakeels Widerstand und Abbas' Meilenstein
Saud Shakeel leistete den einzigen nachhaltigen Widerstand für Pakistan, indem er aggressiv schlug und von der Middle Order aus 97 Runs erzielte. Shakeel verpasste das erste Century der Serie, als er einen Ball von Tongue an die Grenze schlug und gefangen wurde, womit Pakistans Hoffnungen auf eine Verlängerung des Spiels in einen fünften Tag endeten. Pakistan schlug im zweiten Innings mit neun Spielern, nachdem Eröffnungsbatsman Imam-ul-Haq aufgrund einer Wadenverletzung ausfiel. Bereits am Sonntagmorgen hatte sich Pakistans Seam Bowler Mohammad Abbas einen Platz auf der Lord's Honours Board gesichert, indem er 5-57 erzielte und England für 208 Runs ausscheiden ließ. Abbas beendete das Spiel mit neun Wickets nach seinen 4-73 im ersten Innings, während Dan Lawrence mit 54 Runs den primären Widerstand im zweiten Innings für England lieferte.
Serienkontext und anstehende Spiele
Der Sieg im Lord's folgte auf Englands Innings-Sieg im ersten Test in Headingley und bestätigte den Serienerfolg, bevor Stephen Fleming sein Amt als Cheftrainer antritt. England baute seine Position in London mit einem First-Innings-Gesamtergebnis von 290 Runs auf, unterstützt durch 61 Runs von Wicketkeeper Jamie Smith, 55 von Cox und 45 von Gus Atkinson. Als Reaktion darauf bowlte England Pakistan im ersten Innings für 110 Runs aus, angeführt von 4-11 von Robinson sowie Wickets von Tongue und Archer. Pakistan gelang es nun in keinem Innings der Serie, mehr als 194 Runs zu erzielen, nachdem der bisherige Tour-Höchstwert bei 171 Runs lag. Der dritte und letzte Test der Serie beginnt am Mittwoch, den 9. September, in Edgbaston.

