Verkehr · Berlin und Dubai
Deutschland gewährt VAE-Fluggesellschaften Landerechte für fünften Flughafen und eröffnet Strecke Berlin–Dubai
Die deutsche Bundesregierung änderte einen bilateralen Vertrag von 1994, um sieben wöchentliche Flüge zwischen Berlin und den Vereinigten Arabischen Emiraten zu erlauben, begleitet von einem Investitionspaket in Höhe von 40 Milliarden Euro.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Der Tagesspiegel, Berliner Zeitung, Frankfurter Allgemeine und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das geänderte Abkommen von 1994 erhöht die Anzahl der für VAE-Fluggesellschaften zugelassenen deutschen Zielflughäfen von vier auf fünf und erlaubt bis zu sieben wöchentliche Flüge nach Berlin.
Das Luftverkehrsabkommen wurde am 10. September 2026 während eines Besuchs des VAE-Präsidenten Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan finalisiert und ist mit einem 40-Milliarden-Euro-Investitionsplan der VAE in Deutschland verbunden.
BDF-Geschäftsführer Michael Engel und Ver.di-Vertreter Dennis Dacke lehnten das Abkommen ab mit dem Argument, dass Golf-Fluggesellschaften unter anderen Arbeits- und Umweltstandards operieren.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, und Verkehrssenatorin Ute Bonde befürworteten die Entscheidung, direkte Langstreckenverbindungen nach Asien, Afrika und Ozeanien über Dubai einzurichten.
- 1994Deutschland und die VAE schließen ein bilaterales Luftverkehrsabkommen, das Flüge zu vier deutschen Flughäfen erlaubt.
- Juni 2010Die Führung der Emirates besucht Berlin, um Landerechte in der Hauptstadt von der Bundesregierung zu erwirken.
- 10.09.Deutschland und die VAE vereinbaren eine Änderung des Vertrags, die den Zugang zu einem fünften Flughafen für bis zu sieben wöchentliche Flüge erweitert.
Ausweitung des bilateralen Abkommens
Die deutsche Bundesregierung stimmte einer Änderung des bilateralen Luftverkehrsabkommens mit den Vereinigten Arabischen Emiraten zu, wodurch VAE-Fluggesellschaften Zugang zu einem fünften deutschen Flughafen erhalten. Das ursprüngliche Luftverkehrsabkommen von 1994 beschränkte VAE-Fluggesellschaften auf vier Ziele: Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg. Im Rahmen des überarbeiteten Abkommens, das während eines Berlin-Besuchs des VAE-Präsidenten Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan endgültig festgelegt wurde, können VAE-Fluggesellschaften bis zu sieben Flüge pro Woche zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER) durchführen, während die Verbindungen zu den bestehenden vier Flughäfen begrenzt bleiben. Die Luftverkehrsmaßnahme begleitet ein breiteres Investitionspaket in Höhe von 40 Milliarden Euro, das die VAE in Deutschland plant.
Kritik aus Luftfahrt und Gewerkschaften
Vertreter deutscher Fluggesellschaften und Gewerkschaften verurteilten die Ausweitung. Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) und die Lufthansa warnten, dass die Gewährung zusätzlicher Landerechte Passagiervolumen und wirtschaftlichen Wert von den deutschen Drehkreuzen in den Golf umleite. Branchenvertreter wiesen darauf hin, dass europäische Fluggesellschaften im Vergleich zu subventionierten ausländischen Wettbewerbern höhere nationale Standards in Bezug auf Tarifverhandlungen, soziale Rechte und Umweltauflagen einhalten müssten.
„Wir sind entsetzt darüber, wie wenig die Interessen der deutschen Fluggesellschaften und ihrer Mitarbeiter in dieser Entscheidung berücksichtigt wurden.“
Die Gewerkschaft Ver.di schloss sich dem Einwand an und warnte vor negativen Auswirkungen auf inländische Arbeitsplätze in der Luftfahrt und die kritische Verkehrsinfrastruktur. Dennis Dacke, Bundesfachgruppenleiter Luftfahrt bei Ver.di, argumentierte, dass die Regelung die Chancen für andere Fluggesellschaften blockiere, eigenständige Langstreckenverbindungen von der deutschen Hauptstadt zu entwickeln.
Regionale wirtschaftliche Unterstützung in Berlin
Politische und wirtschaftliche Führungskräfte in Berlin und Brandenburg begrüßten die Marktöffnung nach jahrelangen diplomatischen und regionalen Bemühungen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, und die Verkehrssenatorin Ute Bonde erklärten, dass Direktflüge nach Dubai der Hauptstadtregion effiziente Verbindungen nach Asien, Afrika und Ozeanien böten. Alexander Schirp, Geschäftsführer der Berlin-Brandenburgischen Unternehmensverbände (UVB), merkte an, dass die tägliche Verbindung lokalen Unternehmen direkten Zugang zu einem bedeutenden globalen Handelszentrum verschaffe.
„Heute zahlt sich unsere langjährige Mühe aus: Der BER erhält die internationale Anbindung, die eine Hauptstadt verdient.“
- Abkommen von 1994
- 4 Flughäfen
- Änderung von 2026
- 5 Flughäfen
Daten aus dem Artikeltext
Wettbewerb der Fluggesellschaften und regulatorischer Zeitplan
Die Lufthansa leitet interkontinentale Reisende aus Ostdeutschland traditionell über ihre Hauptdrehkreuze in Frankfurt und München, sodass der Flughafen Berlin Brandenburg nur wenige ganzjährige Langstreckenverbindungen hat. Saisonale Winterflüge zwischen Berlin und Dubai werden derzeit von Condor und Eurowings durchgeführt. Obwohl der zwischenstaatliche Vertragstext einen zusätzlichen Flughafen und nicht direkt Emirates nennt, bemüht sich die Fluggesellschaft aus Dubai seit mindestens Juni 2010 um Landerechte in Berlin, während auch die Abu Dhabi-Gesellschaft Etihad kürzlich Interesse bekundet hat. Die Flughafengeschäftsführerin Aletta von Massenbach gab zunächst keine Stellungnahme ab, und Verwaltungsverfahren in den VAE werden den offiziellen Starttermin für planmäßige Flüge festlegen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Der TagesspiegelAuf der Langstrecke bleibt der BER ein Zwerg: Was bringt die neue Emirates-Flugverbindung den Berlinern?
- Berliner ZeitungBER jubelt, Lufthansa tobt: Die Reaktionen auf den Emirates-Deal
- Frankfurter AllgemeineEmirates und der BER: Was aus dem Deal jetzt folgt
- ZEIT ONLINEAirline Emirates: Deutsche Airlines kritisieren zusätzliche Flugrechte für Emirates
- Mohamed bin Zayed Al Nahyan
- Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate
- Michael Engel
- Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften (BDF)
- Kai Wegner
- Regierender Bürgermeister von Berlin
- Sepp Müller
- Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
- Orte
- Dubai
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