
Elf Menschen nach Kentern eines Katamarans eines Tauchunternehmens vor der Insel Tabarca gerettet
Ein Katamaran eines Tauchunternehmens lief am Samstag vor der Insel Tabarca voll Wasser und sank. Alle 11 Insassen wurden unverletzt aus dem Meer gezogen – von einem städtischen Rettungsboot, das im Rahmen eines neuen Sommer-Sicherheitsprogramms in der Nähe stationiert war.
Der Vorfall
Ein Katamaran eines Tauchunternehmens lief am Samstag, den 18. Juli 2026, in den Gewässern südöstlich der Insel Tabarca, nahe Santa Pola (Alicante), voll Wasser und sank. Das Schiff befand sich mit 11 Personen an Bord, als es zu sinken begann. Eine Warnung wurde von der Notrufzentrale der Generalitat Valenciana an die Seenotrettung (Salvamento Marítimo) übermittelt, die einen behördenübergreifenden Einsatz auslöste.
Rettungsaktion
Salvamento Marítimo setzte sein Rettungsboot Salvamar Leo und den Hubschrauber Helimer 220 ein, während auch ein Streifenboot der Guardia Civil und der städtische Brand- und Rettungsdienst von Alicante (Speis) reagierten. Das Boot Speis II war im Rahmen eines speziellen Sommerdienstplans, der auf einer kürzlich geschlossenen Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt und Salvamento Marítimo beruht, bereits auf der Insel Tabarca stationiert. Diese Nähe ermöglichte es, die Unglücksstelle nach Angaben der Behörden in „nur wenigen Minuten„ zu erreichen und alle 11 Insassen „sofort„ aus dem Wasser zu retten. Die Überlebenden wurden an Bord der Salvamar Leo gebracht und zum Hafen von Santa Pola überführt, wo medizinische Teams für Vorsorgeuntersuchungen bereitstanden. Alle wurden als unverletzt gemeldet.
- Salvamento Marítimo alarmiert die Speis II über einen Katamaran, der südöstlich von Tabarca Wasser nimmt.
- Das städtische Rettungsboot erreicht die Unglücksstelle in „nur wenigen Minuten„ und beginnt mit der Rettung.
- Alle Insassen werden aus dem Wasser gezogen und zum Hafen von Santa Pola gebracht.
- Die Salvamar Leo entdeckt den halb versunkenen Katamaran und macht eine Schleppleine fest.
- Nach einem schwierigen Schlepp wird der Katamaran mit Hilfe von Hafenhilfsbooten in den Hafen von Santa Pola gebracht.
Offizielle Reaktion
Der Sicherheitsstadtrat von Alicante, Julio Calero, bezeichnete den Einsatz als „eine praktische Demonstration der Wirksamkeit der kürzlich von der Stadt Alicante ergriffenen Maßnahmen zur Stärkung der maritimen Sicherheit rund um Tabarca„. Er fügte hinzu, dass der Sommereinsatz mit der Speis II auf der Insel zu „einer erheblichen Verbesserung der Reaktionsfähigkeit bei Notfällen in einem Gebiet geführt habe, das während der Sommersaison eine hohe nautische Aktivität aufweist„. Calero betonte zudem, dass die Kooperationsvereinbarung mit Salvamento Marítimo die städtischen Ressourcen vollständig in das maritime Notfallsystem integriere, „die Koordination zwischen den Behörden optimiere und die Eingriffszeiten deutlich verkürze, wenn Menschenleben in Gefahr sein könnten„.
Die Einführung des speziellen Sommerdienstes mit der Anwesenheit des Bootes Speis II auf der Insel hat zu einer erheblichen Verbesserung der Reaktionsfähigkeit bei Notfällen in einem Gebiet geführt, das während der Sommersaison eine hohe nautische Aktivität aufweist.
Bergung des Schiffes
Nach der Rettung kehrte die Salvamar Leo zum Unglücksort zurück und ortete den halb versunkenen Katamaran. Eine Leine wurde am Bug befestigt und ein Schleppversuch unternommen. Salvamento Marítimo bezeichnete den anschließenden Schleppvorgang aufgrund der beeinträchtigten Stabilität des Schiffes als „sehr kompliziert„. Der Katamaran wurde schließlich in den Hafen von Santa Pola gebracht, wobei Hafenhilfsboote beim Festmachen unterstützten. Salvamento Marítimo hob später die behördenübergreifende Koordination hervor und stellte fest, dass „die Rettungskette auf See aus vielen gut eingespielten und koordinierten Gliedern besteht„.
Die Rettungskette auf See besteht aus vielen gut eingespielten und koordinierten Gliedern.


