StrangKlima: von Minderung zu Anpassung

Klima

UN-Berichte warnen: Verlust von Gletschern und Meereis über 1,5 Grad womöglich unumkehrbar

Zwei am Montag, 2. November 2026, veröffentlichte UN-Berichte kommen zu dem Ergebnis, dass eine Überschreitung von 1,5 Grad globaler Erwärmung erhebliche und oft unumkehrbare Schäden an Gletschern, Meereis und Permafrost mit sich bringen würde. Copernicus schätzt, dass die Schwelle um 2030 überschritten werden könnte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro, SWI swissinfo.ch, La Libre.be und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Wie es dazu kam
  1. Um 2030Laut Copernicus könnte die 1,5-Grad-Schwelle in diesem Zeitraum überschritten werden
  2. Bis 2150Idealer Zeitpunkt, zu dem die langfristige Erwärmung laut dem Bericht unter 1 Grad fallen soll

Was die UN-Berichte sagen

Zwei am Montag, 2. November 2026, veröffentlichte Berichte der Vereinten Nationen warnen, dass eine globale Erwärmung von mehr als 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau erhebliche und oft unumkehrbare Folgen für die Kryosphäre hätte – jene gefrorenen Teile des Planeten, die aus Schnee, Eis und Dauerfrostböden bestehen. Die Schwelle ist das ehrgeizigste Ziel des Pariser Abkommens. Einer der Berichte, erarbeitet von 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der International Cryosphere Climate Initiative (ICCI) und des UN-Umweltprogramms (UNEP), argumentiert, dass selbst ein vorübergehendes Überschießen dauerhafte Eisverluste verursachen würde. Die Autorinnen und Autoren fordern Maßnahmen „so schnell wie möglich“ vor der COP31, auf der die Staaten über Maßnahmen gegen die globale Erwärmung beraten wollen.

Die Erwärmung liegt bereits nahe an der Schwelle

Die Angaben zur aktuellen Erwärmung unterscheiden sich je nach Darstellung der Berichte. AFP beziffert den Anstieg auf 1,37 Grad über dem vorindustriellen Niveau, der Guardian nennt 1,3 Grad. Das europäische Copernicus-Netzwerk schätzt, dass die Schwelle von 1,5 Grad um 2030 überschritten werden könnte. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sagen, dass Versäumnisse bei der Eindämmung der Treibhausgasemissionen ein Überschießen des Ziels praktisch unvermeidlich gemacht haben. Die Berichte bezeichnen 1,5 Grad für die Kryosphäre bereits als zu hoch; ihre sichere Temperatur liegt eher bei 1 Grad oder noch darunter.

Das Overshoot-Szenario

Nach der Darstellung des Guardian würde das unter der aktuellen Politik erwartete starke Überschießen mit Spitzentemperaturen von etwa 3 Grad nahezu den gesamten oberflächennahen Permafrost auftauen. Derselbe Pfad würde eine schwerwiegende und möglicherweise abrupte Störung der Ozeanzirkulation wahrscheinlich machen und zu einer weitreichenden Versauerung führen. Der Bericht kommt zudem zu dem Ergebnis, dass neueste Forschung darauf hindeutet, dass sich Meereis langsamer erholt als bisher angenommen. Die Autorinnen und Autoren wollen die Zeit oberhalb von 1,5 Grad so kurz wie möglich halten und genügend Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen, um die langfristige Erwärmung bis 2150 unter 1 Grad zu drücken. Die Wissenschaft warnen außerdem vor dem Risiko, kritische Kipppunkte zu überschreiten, was bestimmte Veränderungen praktisch unumkehrbar machen würde.

Gletscherverluste und der zweite Bericht

James Kirkham, Glaziologe bei der ICCI und Leitautor eines der Berichte, bezeichnete die Kryosphäre als einen der empfindlichsten Teile des Klimasystems, deren Verluste den gesamten Planeten beträfen. Er verwies auf Gletscherverluste, die bereits in der Schweiz sichtbar seien.

„Die Schweiz hat in den letzten fünf Jahren 20 % ihres Gletschereises verloren“

James Kirkham, Glaziologe bei

Der zweite Bericht modelliert ein Überschießen um 2,8 Grad, das bis ins nächste Jahrhundert andauern würde. In diesem Szenario könnten die Meeresspiegel bis 2150 um bis zu 5 cm pro Jahr steigen, verglichen mit 0,45 cm pro Jahr derzeit, so die Darstellung von La Libre. Auftauender Permafrost könnte zudem jedes Jahr so viel CO2 freisetzen, wie die Vereinigten Staaten, der zweitgrößte Umweltverschmutzer der Welt, derzeit ausstoßen.

Wie es weitergeht

Einige Gletscher könnten sich teilweise wieder bilden, wenn die Erwärmung rasch wieder unter durchschnittlich 1,5 Grad oder sogar 1 Grad fiele, und auch das arktische Meereis könnte davon profitieren. Chen Zhao, Glaziologin mit Schwerpunkt Antarktis und Mitautorin der Berichte, warnte, dass eine Rückführung der Erwärmung unter die Schwelle die Folgen der Zeit, in der sie überschritten wurde, nicht rückgängig machen würde. Kirkham betonte, jeder weitere Bruchteil eines Grades und jedes Jahr oberhalb der Schwelle bringe verheerendere Folgen. Die Berichte wurden rund eine Woche vor der COP31 veröffentlicht.

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