
Eisenbahnknoten Florenz nach erster Phase der Ponte-al-Pino-Arbeiten wieder geöffnet, neue Sperrung ab 26. Juli
Hochgeschwindigkeits- und Regionalzüge durch den Knoten Campo di Marte in Florenz nahmen am 10. Juli um 4 Uhr morgens nach einer einwöchigen Unterbrechung zur Entfernung der Überführung Ponte al Pino den Betrieb wieder auf. Eine weitere Sperrung von Ende 26. Juli bis 30. Juli ermöglicht die Installation der neuen 550-Tonnen-Brücke.
Verkehr nach einwöchiger Sperrung wieder aufgenommen
Der Schienenverkehr auf den Strecken Florenz Campo di Marte–Firenze Rifredi und Florenz Campo di Marte–Firenze Santa Maria Novella wurde am Freitag, den 10. Juli, um 4 Uhr morgens wieder aufgenommen, womit die erste Phase des Ersatzes der Überführung Ponte al Pino abgeschlossen wurde. Die Wiedereröffnung folgte auf eine Woche schwerer Beeinträchtigungen, die Italiens wichtigste Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Rom und Mailand faktisch teilte, Fernzüge auf langsamere Alternativrouten zwang und weitreichende Ausfälle auslöste.
Während der Unterbrechung wurde der Abriss des alten Brückenträgers abgeschlossen, der in drei Segmente geteilt und mit einem 2.000-Tonnen-Kran bewegt wurde, einem der größten, die in Europa für derartige Eingriffe eingesetzt werden.
Die Arbeiten: eine komplexe technische Operation
Der alte Metallbrückenträger, der die Gleise in einem stark urbanisierten Teil von Florenz überspannt, wurde in drei Abschnitte zerschnitten und von einem der größten Kräne, die je für ein Eisenbahnprojekt in Europa eingesetzt wurden, mit einer Kapazität von 2.000 Tonnen weggehoben. Gleichzeitig begann der Abriss der vorhandenen Widerlager, um die Baustelle für das neue Bauwerk vorzubereiten. Etwa 70 hochspezialisierte Arbeiter führender italienischer Bau- und Schwertransportunternehmen nahmen an einer Operation teil, die RFI als eines der komplexesten Ingenieurbauwerke im nationalen Schienennetz bezeichnete.
Die Aktivitäten, die in einem stark urbanisierten Umfeld durchgeführt wurden, stellen eine der komplexesten Ingenieurleistungen im nationalen Eisenbahnnetz dar.
Auswirkungen auf Reisen und Fahrgastunterstützung
Während der Sperrung hatten Fernzüge Verspätungen von bis zu 180 Minuten, während Regionalzüge ausfielen oder umgeleitet wurden. Die alternative Route entlang der alten Tyrrhenischen Strecke hatte selbst Störungen, die die Reisezeiten weiter verlängerten. Als Reaktion setzten RFI und Trenitalia einen speziellen Fahrplan mit Ersatzbussen, ständiger Verkehrsüberwachung und einer Fahrgastunterstützungsaktion ein, an der Mitarbeiter der FS-Gruppe an den betroffenen Bahnhöfen und Unterstützung des Zivilschutzes beteiligt waren. Die Arbeiten wurden rechtzeitig unter Beteiligung des Verkehrsministeriums (unter der Leitung von Matteo Salvini), der Stadt Florenz und der Region Toskana geplant.
Die Verbindungen wurden durch einen speziellen Betriebsplan mit Ersatzdiensten, alternativen Strecken und ständiger Überwachung des Verkehrs gewährleistet.
Zweite Sperrung vom 26. bis 30. Juli
Das nächste und letzte Arbeitsfenster ist von Sonntag, den 26. Juli, 23 Uhr, bis Donnerstag, den 30. Juli, 11 Uhr vorgesehen. In diesem Zeitraum wird die neue Überführung Ponte al Pino mit einer Länge von 32 Metern, einer Breite von 16 Metern und einem Gewicht von etwa 550 Tonnen positioniert, womit ein strategischer Eingriff zur Erneuerung und Stärkung der Sicherheit der Infrastruktur abgeschlossen wird.
- Erste Phase endet; Bahnverkehr nach Entfernung des alten Brückendecks wieder aufgenommen
- Zweite Phase beginnt mit Streckensperrung für die Installation der neuen Überführung
- Arbeiten sollen abgeschlossen sein; neue 550-Tonnen-Ponte-al-Pino-Brücke positioniert


