Regierung · London
Gesetzentwurf zur Sterbehilfe kehrt ins Unterhaus zurück: Edwards fordert Lords auf, 'den Job zu Ende zu bringen'
Die Labour-Abgeordnete Lauren Edwards wird diese Woche Kim Leadbeaters Gesetzentwurf zur Sterbehilfe wieder einbringen und droht, den Parliament Act auszulösen, falls die Lords ihn erneut blockieren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Telegraph, The Independent, The Guardian und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Lauren Edwards wird denselben Gesetzentwurf für unheilbar kranke Erwachsene (Lebensende) einbringen, der 2025 das Unterhaus passierte, aber von den Lords blockiert wurde.
Falls die Lords den Gesetzentwurf erneut blockieren, können die Abgeordneten den Parliament Act anrufen, um die Oberkammer nach zwei aufeinanderfolgenden Sitzungsperioden zu überstimmen – ein Schritt, der seit 1911 nur siebenmal angewandt wurde.
Der Gesetzentwurf hat die Partei gespalten, wobei der Führungsherausforderer Wes Streeting dagegen ist und andere argumentieren, dass er von den Krisen bei Lebenshaltungskosten und NHS ablenkt.
Kritiker, darunter medizinische Einrichtungen und Behindertenorganisationen, warnen, dass der Gesetzentwurf nicht genügend Schutz für gefährdete Personen bietet und das Risiko von Nötigung birgt.
- 1.06.Gesetzentwurf passiert Unterhaus mit 23 Stimmen Mehrheit
- 1.04.Gesetzentwurf in Lords blockiert nach über 1.000 Änderungsanträgen
- 15.06.Edwards bringt identischen Gesetzentwurf wieder ein
Der neue Vorstoß
Die Labour-Abgeordnete Lauren Edwards wird ihren Platz für einen Gesetzentwurf eines Hinterbänklers nutzen, um eine identische Gesetzgebung zur Legalisierung der Sterbehilfe in England und Wales wieder einzubringen, weniger als zwei Monate nachdem der vorherige Gesetzentwurf im House of Lords aus Zeitmangel gescheitert war. Edwards, die bei der Auslosung für Hinterbänkler den zweiten Platz belegte, sagte der BBC, sie wolle 'den Job zu Ende bringen' und dass die Lords nicht das letzte Wort über eine Maßnahme haben sollten, die von gewählten Abgeordneten unterstützt wird.
„Es ist völlig vernünftig, dass wir das House of Lords bitten, den Job zu Ende zu bringen.“
Eine turbulente Gesetzgebungsgeschichte
Der Gesetzentwurf für unheilbar kranke Erwachsene (Lebensende), ursprünglich von der Labour-Abgeordneten Kim Leadbeater eingebracht, passierte das Unterhaus im Juni 2025 mit 23 Stimmen Mehrheit, wurde aber im April dieses Jahres von den Lords blockiert. Die Peers reichten mehr als 1.000 Änderungsanträge ein, viele mit dem Ziel, Schutzmaßnahmen einzuführen, was den Fortschritt verzögerte, bis der Gesetzentwurf verfiel. Das vorgeschlagene Gesetz würde unheilbar kranken Erwachsenen über 18, die voraussichtlich innerhalb von sechs Monaten sterben werden, erlauben, ihr eigenes Leben unter fachkundiger Aufsicht zu beenden.
Drohung mit dem Parliament Act
Durch die Wiedereinbringung eines identischen Gesetzentwurfs kann Edwards den Parliament Act auslösen, falls die Lords ihn erneut ablehnen. Der selten genutzte verfassungsrechtliche Mechanismus (in einem Jahrhundert siebenmal angewandt) erlaubt es dem Unterhaus, die Oberkammer zu überstimmen, wenn identische Gesetzgebung in zwei aufeinanderfolgenden Sitzungsperioden verabschiedet wird. Edwards argumentierte, dass die Erlaubnis für nicht gewählte Peers, den Willen des Unterhauses zu blockieren, das öffentliche Vertrauen untergräbt.
„Wir sind es all den unheilbar kranken Menschen und ihren Familien, die auf dieses Gesetz angewiesen sind, schuldig, sicherzustellen, dass das Parlament zu einer endgültigen Entscheidung in der Frage der Wahl am Lebensende kommen kann.“
Labour-Spaltungen brechen wieder auf
Die Wiedereinbringung hat neue Risse innerhalb der Parliamentary Labour Party offengelegt. Der frühere Gesundheitsminister Wes Streeting, jetzt ein erklärter Herausforderer um die Parteiführung, lehnte den ursprünglichen Gesetzentwurf ab, während Andy Burnhams Position unklar bleibt. Ashley Dalton, eine weitere Labour-Abgeordnete, warnte, dass der Gesetzentwurf von dringenden Krisen wie den Lebenshaltungskosten und der NHS-Finanzierung ablenke, und bezeichnete ihn als 'zutiefst spaltend und fehlerhaft'. Premierminister Keir Starmer stimmte zuvor dafür, eine Position, die als entscheidend für die knappe Mehrheit im Unterhaus angesehen wurde.
Was als Nächstes passiert
Der Gesetzentwurf eines Hinterbänklers wird in den kommenden Tagen seine erste Lesung haben. Befürworter, darunter Sarah Wootton, Geschäftsführerin von Dignity in Dying, begrüßten den Schritt als Chance, unheilbar kranken Menschen 'echte Wahl und Schutz' zu geben. Gegner, darunter das Royal College of Psychiatrists und mehrere Behindertenorganisationen, haben gewarnt, dass die Anwendung des Parliament Acts eine Gesetzgebung festschreiben würde, die sie für unsicher halten. Der Gesetzentwurf wird nun monatelanger parlamentarischer Prüfung unterzogen, mit der Aussicht, ohne Zustimmung der Lords Gesetz zu werden, wenn die Abgeordneten ihn ein zweites Mal unterstützen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Lauren Edwards
- Labour-Abgeordnete für Rochester and Strood, die den Sterbehilfe-Gesetzentwurf über einen Hinterbänkler-Gesetzentwurf wieder einbringt
- Kim Leadbeater
- Labour-Abgeordnete, die ursprünglich den Gesetzentwurf für unheilbar kranke Erwachsene (Lebensende) einbrachte
- Keir Starmer
- Premierminister und Labour-Vorsitzender, der für den ursprünglichen Gesetzentwurf stimmte
- Wes Streeting
- Ehemaliger Gesundheitsminister und Herausforderer um die Labour-Führung, der den Gesetzentwurf ablehnt
- Andy Burnham
- Labour-Bürgermeister und potenzieller Führungskandidat, Position zum Gesetzentwurf unklar
- Ashley Dalton
- Labour-Abgeordnete, die davor warnte, den Sterbehilfe-Gesetzentwurf angesichts wirtschaftlicher und NHS-Krisen zu priorisieren
- Sarah Wootton
- Geschäftsführerin von Dignity in Dying, die die Wiedereinbringung des Gesetzentwurfs unterstützt
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