
Waldbrand in der Drôme verdoppelt sich über Nacht in unbewohnter Alpenzone, 300 Feuerwehrleute im Einsatz
Ein Waldbrand in einem abgelegenen Berggebiet des französischen Départements Drôme hat sich über Nacht mehr als verdoppelt. Über 300 Feuerwehrleute sind im Einsatz, um den Brand einzudämmen, wie die örtlichen Behörden mitteilten.
Brand flammt nach Hitzewelle im Juni wieder auf
Das Feuer brach erstmals am 24. Juni während einer Hitzewelle aus und wurde am darauffolgenden Tag mit Luftunterstützung gelöscht, blieb aber unter Beobachtung. Anfang Juli flammte es erneut auf und brennt nun seit drei Tagen in steilem, schwer zugänglichem Gelände nahe der Gemeinde Die.
Die verbrannte Waldfläche hat sich über Nacht mehr als verdoppelt, und die Entwicklung ist ungünstig.
Schwieriges Gelände erschwert Eindämmung
Mehr als 300 Feuerwehrleute sind im Einsatz, doch die Steilhänge und das Fehlen von Straßen machen den Zugang am Boden äußerst schwierig. Das Feuer brennt in einer unbewohnten Zone, sodass vor Ort keine Evakuierungen angeordnet wurden.
Ausmaß des Brandes
Die Schätzungen der verbrannten Fläche variieren je nach Quelle. Le Figaro und Mediapart berichten von fast 300 Hektar in drei Tagen, während ein Live-Update von Le Monde 540 Hektar angibt. Die Diskrepanz könnte auf sich schnell ändernde Bedingungen oder unterschiedliche Messzeitpunkte zurückzuführen sein.
- Feuer beginnt während einer Hitzewelle nahe Die.
- Feuer mit Luftunterstützung gelöscht, bleibt unter Beobachtung.
- Feuer flammt im selben Gebiet wieder auf.
- Verbrannte Fläche verdoppelt sich über Nacht; über 300 Feuerwehrleute im Einsatz.
Regionale Waldbrandgefahr
Während der Brand in der Drôme im Fokus dieses Clusters steht, wüten auch andere Feuer in Südfrankreich. In den Pyrénées-Orientales wurden über 10.000 Einwohner evakuiert, und ein separates Feuer im Gard wurde eingedämmt. Die gleichzeitigen Ausbrüche belasten die Löschkapazitäten während einer frühsommerlichen Hitzewelle.


