Konflikte · Washington, D.C. und Kfarchouba
Israel knüpft Libanon-Abzug an Hisbollah-Abrüstung – Drohnenangriff tötet drei
Ein israelischer Drohnenangriff hat am Donnerstag im Südlibanon drei Menschen getötet, während die direkten Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon in Washington fortgesetzt wurden. Die israelische Regierung erklärte, sie werde ihre Truppen nicht abziehen, bis die Hisbollah entwaffnet ist.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Figaro.fr, Franceinfo, Mediapart und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Eine israelische Drohne traf am 25. Juni ein Fahrzeug, tötete drei und verwundete eine Person; die Zahl der Todesopfer seit Dienstag steigt auf sieben.
Sprecher David Mencer sagte, die Truppen würden in der 10-km-Sicherheitszone bleiben, bis die Hisbollah entwaffnet und demilitarisiert ist.
Die unter US-Vermittlung geführten Verhandlungen stehen nach Angaben von Außenminister Marco Rubio kurz vor einer Absichtserklärung.
Die Gruppe bezeichnete den Angriff als flagranten Verstoß und sagte, er habe Zivilisten getroffen; Israel erklärte, es habe Kämpfer ausgeschaltet.
Fälle wie der des Gemeinderatsmitglieds Mohammed Hassan al-Hajj, das am 10. Juni festgenommen wurde, werden in Washington erörtert.
- 1.03.Hisbollah feuert Raketen auf Israel; Israel startet Angriffe und verlegt Truppen in den Südlibanon.
- 1.04.Direkte Israel-Libanon-Gespräche beginnen in Washington unter US-Vermittlung.
- 23.06.Israelische Angriffe töten vier im Südlibanon und verschärfen die Spannungen.
- 25.06.Drohnenangriff tötet drei; Israel knüpft Abzug an Hisbollah-Abrüstung; fünfte Verhandlungsrunde.
Tödlicher Drohnenangriff
Eine israelische Drohne traf am Donnerstag ein Fahrzeug im Südlibanon, tötete drei Menschen und verwundete eine Person, wie die libanesische Staatsnachrichtenagentur ANI meldete. Der Angriff erhöht die Zahl der Todesopfer durch israelische Angriffe seit Dienstag auf sieben. Die Hisbollah bezeichnete ihn als "direkten Angriff auf Zivilisten" und "flagranten Verstoß" gegen die Waffenruhe, an die sie sich bisher gehalten hatte. Das israelische Militär erklärte, es habe fünf Kämpfer in zwei Gebieten identifiziert, die eine Bedrohung darstellten, und sie mit Luft- und Bodentruppen ausgeschaltet.
„Dies ist ein direkter Angriff auf Zivilisten und ein flagranter Verstoß gegen die Waffenruhe.“
Israels Abzugsbedingung
Der israelische Regierungssprecher David Mencer sagte, das Militär werde die etwa zehn Kilometer breite Sicherheitszone, die es im Südlibanon besetzt hält, erst verlassen, wenn die Hisbollah entwaffnet und demilitarisiert sei. "Wir werden unsere Streitkräfte nicht aus dem Südlibanon abziehen, solange die Hisbollah eine Bedrohung darstellt, nicht entwaffnet und demilitarisiert ist", sagte Mencer zu Reportern. Israel hatte Anfang März großflächige Angriffe gestartet und Truppen entsandt, nachdem die Hisbollah Raketen zur Unterstützung des Iran abgefeuert hatte, der sich damals im Visier einer israelisch-amerikanischen Offensive befand.
„Wir werden unsere Streitkräfte nicht aus dem Südlibanon abziehen, solange die Hisbollah eine Bedrohung darstellt, nicht entwaffnet und demilitarisiert ist.“
Verhandlungen in Washington
Die direkten Gespräche zwischen Israel und dem Libanon, die ersten seit Jahrzehnten, wurden im April unter US- Vermittlung wieder aufgenommen. Die fünfte Runde begann in dieser Woche und sollte am Donnerstag enden. US-Außenminister Marco Rubio zeigte sich optimistisch und sagte: "Ich glaube, wir sind einer Absichtserklärung beider Länder sehr nahe." Die Gespräche gelten als möglicher Weg zur Entspannung der Spannungen trotz der anhaltenden Gewalt.
„Ich glaube, wir sind einer Absichtserklärung beider Länder sehr nahe.“
Verhaftung von Zivilisten
Unabhängig davon hängt das Schicksal der von Israel festgenommenen libanesischen Zivilisten von den Verhandlungen ab. Mohammed Hassan al-Hajj, ein Gemeinderatsmitglied aus Kfarchouba, wurde am 10. Juni festgenommen, als er versuchte, die Wasserversorgung seines Dorfes wiederherzustellen. Sein Fall und andere werden nach Berichten in den Washingtoner Gesprächen thematisiert.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le Figaro.frGuerre au Moyen-Orient : les discussions entre le Liban et Israël à Washington vont se poursuivre vendredi
- FranceinfoTrois morts dans une frappe israélienne au Liban, Israël dit avoir visé des membres du Hezbollah
- MediapartLiban: trois morts dans une frappe israélienne, Israël dit avoir visé des membres du Hezbollah
- 20minutesIsraël dit qu'il se retirera du Liban après désarmement du Hezbollah
- David Mencer
- israelischer Regierungssprecher
- Marco Rubio
- US-Außenminister
- Mohammed Hassan al-Hajj
- libanesisches Gemeinderatsmitglied aus Kfarchouba, von Israel festgenommen
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