
Drohne stürzt in unbewohntem Gebiet in Tulcea ab, nachdem sie den rumänischen Luftraum bei Galați verletzt hat
Spanische F-18-Kampfjets wurden alarmiert und Anwohner erhielten Notfallwarnungen, nachdem eine Drohne am 20. August in den rumänischen Luftraum bei Galați eingedrungen und im Kreis Tulcea abgestürzt war.
Radarerfassung und Luftabwehr
In den frühen Morgenstunden des Donnerstags, 20. August 2026, erfasste das Radarsystem des rumänischen Verteidigungsministeriums eine Gruppe von Luftzielen in unmittelbarer Nähe der internationalen Grenze zur Ukraine. Der Radarkontakt wurde um 02:23 Uhr in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag registriert, woraufhin das Militärkommando Luftüberwachungsverfahren entlang der Ostgrenze einleitete. Zur Überwachung der sich entwickelnden taktischen Lage wurden zwei F-18-Kampfflugzeuge der spanischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte von ihrem Einsatzstützpunkt aus alarmiert. Gleichzeitig startete ein IAR-330-SOCAT-Hubschrauber der rumänischen Luftstreitkräfte zu einem luftgestützten Aufklärungseinsatz, um den Grenzabschnitt aus niedrigeren Höhen zu überwachen.
Nach der Radaridentifizierung der Luftgruppe informierte der Nationale Militärkommandostab die Generalinspektion für Notfallsituationen, um zivile Schutzprotokolle zu aktivieren. Die zivilen Notfallbehörden sendeten daraufhin um 03:20 Uhr eine RO-Alert-Notfallwarnung an Mobilgeräte im Raum Galați und forderten die Anwohner in der Grenzzone auf, sich vor möglichen Luftgefahren in Sicherheit zu bringen.
Eindringen in den Luftraum und Verfolgung
Eine Minute nach der Verteilung der Notfallmeldung an die Zivilbevölkerung, um 03:21 Uhr, drang ein unbemanntes Luftfahrzeug in den souveränen rumänischen Luftraum ein, etwa 13 Kilometer östlich der Stadt Galați. Die Drohne flog etwa drei Minuten lang durch den rumänischen Grenzkorridor, während sie von militärischen Mitteln kontinuierlich per Radar und aus der Luft beobachtet wurde.
- MApN-Radar erfasst Luftziele nahe der Ukraine; spanische F-18 und ein rumänischer IAR-330-SOCAT-Hubschrauber werden alarmiert.
- Notfallbehörden geben eine RO-Alert-Zivilschutzmeldung an die Bewohner im Raum Galați heraus.
- Eine Drohne dringt etwa 13 Kilometer östlich von Galați in den rumänischen Luftraum ein.
- Die Hubschrauberbesatzung meldet, dass die Drohne in einem unbewohnten Gebiet 4 Kilometer nordöstlich von Grindu abgestürzt ist.
- Militärbehörden heben offiziell den Luftalarm über den Grenzsektoren Galați und Tulcea auf.
Um 03:24 Uhr meldete die Besatzung des IAR-330-SOCAT-Aufklärungshubschraubers der rumänischen Luftstreitkräfte, dass das Luftziel in einem unbewohnten Gebiet zu Boden gefallen sei. Die Einschlagkoordinaten wurden etwa 4 Kilometer nordöstlich der Ortschaft Grindu im Kreis Tulcea identifiziert, einer Siedlung entlang der Donau an der Grenze zur Ukraine. Das Verteidigungsministerium gab anschließend eine Erklärung mit dem genauen zeitlichen Ablauf und den Umständen des Fluges heraus.
Um 03:21 Uhr drang eine Drohne in den nationalen Luftraum ein, etwa 13 Kilometer östlich der Stadt Galați. Um 03:24 Uhr meldete die Besatzung des IAR-330-SOCAT-Hubschraubers, dass das Ziel etwa 4 Kilometer nordöstlich der Ortschaft Grindu im Kreis Tulcea in einem unbewohnten Gebiet niedergegangen sei. Der Aufprall des Luftfahrzeugs auf den Boden führte zu einem Brand, der von selbst erlosch. Es wurden keine Verletzten oder Sachschäden gemeldet.
Schadensbewertung und Sicherung des Absturzortes
Der Aufprall des unbemannten Luftfahrzeugs auf den Boden verursachte einen Brand im abgelegenen Gelände, der von selbst erlosch, bevor zivile Feuerwehr- oder Notfallteams am Ort eintrafen. Das Verteidigungsministerium bestätigte, dass der Vorfall keine Verletzten und keine Sachschäden an Wohn- oder Industrieinfrastruktur zur Folge hatte.
Nach dem bestätigten Absturz entsandte das Verteidigungsministerium ein spezialisiertes Team von Militärangehörigen in die Einschlagzone nahe Grindu, um das umliegende Gebiet zu sichern und technische Überprüfungen vor Ort durchzuführen. Die Luftüberwachung über dem Grenzabschnitt wurde fortgesetzt, bis die Gefahr weiterer Luftraumeindringungen abgeklungen war. Der Luftalarm über den Kreisen Galați und Tulcea wurde offiziell um 03:52 Uhr aufgehoben, womit der nächtliche militärische Überwachungseinsatz 89 Minuten nach der ersten Radarerkennung endete.

