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Sicherheit·vor 2 Std.

Ex-Fußballprofi betrieb Kokainring in Athener Nachtclubs – Polizist unter sechs Festgenommenen

Ein 32-jähriger ehemaliger Profifußballer, der in Athener Nachtlokalen arbeitete, nutzte seine Bekanntheit für den Betrieb eines Kokainschmuggelrings, teilte die Polizei mit. Sechs Personen, darunter ein Polizist, wurden bei einer Razzia am 10. Juni festgenommen.

Einsatz und Festnahmen

Am Morgen des Mittwochs, 10. Juni 2026, führte die Abteilung Innere Ermittlungen der griechischen Polizei einen koordinierten Einsatz in Attika durch und nahm sechs Personen fest. Weitere 24 Personen tauchen in der Ermittlungsakte auf, darunter ein Sonderwachtmeister. Auslöser der Ermittlungen war eine Beschwerde; es kamen spezielle Ermittlungstechniken und digitale Beweise zum Einsatz.

Die Mitglieder der Organisation verfügten über spezifische Infrastruktur und waren seit mindestens Januar 2026 ununterbrochen im Einsatz. Sie handelten mit Betäubungsmitteln, hauptsächlich Kokain, mit dem Ziel illegaler finanzieller Bereicherung.

Innere Ermittlungen der griechischen Polizei

Bandenchef und sein Netzwerk

Der Kopf der Gruppe war ein 32-jähriger ehemaliger Profifußballer, der in Attikaer Nachtclubs arbeitete. Er nutzte die Popularität aus seiner Sportkarriere, um während seiner Schichten Kokain zu vertreiben. Drei Verwandte – ein 29-Jähriger, eine 50-jährige Frau und ein 50-jähriger Mann – versorgten ihn mit den Drogen. Seine 28-jährige Freundin war am Empfang, der Lagerung und der Vorbereitung der Betäubungsmittel beteiligt.

Rolle des Polizisten und separate Anklagen

Der festgenommene 28-jährige Polizist, der laut einem Bericht in der Ausländerbehörde tätig war, agierte als unterstützendes Mitglied. Aufgrund seiner persönlichen Verbindung zum Bandenchef verteilte er kleine Mengen Drogen an seine eigenen Kontakte. Derselbe Polizist und ein Verwandter, ebenfalls Polizist, sehen sich in vier weiteren Fällen mit Anklagen konfrontiert: Bestechung, Verletzung des Amtsgeheimnisses, Vernachlässigung der Dienstpflicht und Betrug. Einem Bericht zufolge wird dem Sonderwachtmeister vorgeworfen, dreimal Drogen zum Eigengebrauch gekauft zu haben; ein anderer Bericht behauptet, der Wachtmeister und sein Bruder, ein Polizist, hätten beim Final Four der Euroleague Geld von Fans angenommen, um ihnen Stadioneinlass zu gewähren.

Methoden der Tarnung

Die Gruppe wandte Gegenspionagemaßnahmen an: internetbasierte Kommunikations-Apps mit codierten Begriffen für Drogen, darunter „Lines“, „Verse“, „25er-Pack“, „Magnesium“, „Bereit für den Krieg?“ und „Wir schmeißen Burgen, Priamos wird fallen.“ Sie bewegten sich in eigenen und Mietwagen sowie Taxis und führten Transaktionen in den Clubs in Bereichen mit eingeschränktem Zugang oder eingeschränkter Sicht durch.

Beschlagnahmte Gegenstände

Bei Durchsuchungen von Wohnungen und Fahrzeugen stellte die Polizei 5,8 Gramm Kokain, 6,1 Gramm Cannabis, 6.230 Euro Bargeld, eine Feinwaage, Mobiltelefone, Drogenutensilien und ein Motorrad sicher. Es wird angenommen, dass das Netzwerk seit mindestens Januar 2026 aktiv war.

Athen

6 Quellen

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