Sicherheit · Montreal
Schütze mit Incel-Manifest nach Schüssen auf Hotel in Montreal von Polizei getötet – ein Beamter und ein Zivilist tot
Ein mit einem halbautomatischen Gewehr bewaffneter Mann eröffnete am Montag in einem Hilton-Hotel im Montrealer Viertel Côte-des-Neiges das Feuer und tötete einen Polizisten und einen Zivilisten. Die Polizei erwiderte das Feuer und tötete den Angreifer, der laut Ermittlern ein Manifest hinterließ, das der Ideologie der unfreiwillig Zölibatären (Incel) zuzuordnen ist.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von AP NEWS, Courrier international, 20minutes und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein Schütze tötete den 34-jährigen Polizisten Mohamed Lamine Benredouan und den Zivilisten Michael Moshe Mizrahi; eine Beamtin wurde verletzt; die Polizei erschoss den Angreifer.
Ein 104-seitiges Dokument des als Seth Hatfield identifizierten Verdächtigen greift Frauen, Kapitalismus und die Pornoindustrie an und bringt ihn mit der Ideologie der unfreiwillig Zölibatären in Verbindung.
Die Schießerei ereignete sich in einem Hilton-Hotel in Côte-des-Neiges, gegenüber dem Gebäude der Muttergesellschaft von Pornhub; die Ermittler prüfen, ob dies das beabsichtigte Ziel war.
Das Manifest löste eine Geheimdienstwarnung an Polizeikräfte in ganz Kanada vor dem Risiko ähnlicher Angriffe auf Beamte aus.
- 22.06.Polizei erwidert das Feuer und tötet den Verdächtigen.
- 22.06.Notfallwarnung fordert die Bewohner auf, in Deckung zu bleiben; Verdächtiger bereits tot.
- 22.06.Warnung aufgehoben; Décarie-Autobahn und zwei U-Bahn-Linien wieder geöffnet.
Was geschah
Die Polizei von Montreal erhielt am 22. Juni um 11:35 Uhr einen Notruf, dass eine Person am Hilton-Hotel in der Jean-Talon Street eine Waffe aus einem Fenster hielt. Als Beamte eintrafen, wurden sie unter Beschuss genommen. Der Verdächtige, der mutmaßlich militärähnliche Kleidung trug, bewegte sich ins Freie und feuerte weiter. Der 34-jährige Polizist Mohamed Lamine Benredouan wurde getroffen und starb. Eine Beamtin wurde schwer verletzt, befindet sich aber in stabilem Zustand. Ein Zivilist, später als Michael Moshe Mizrahi identifiziert, wurde ebenfalls getötet; es ist noch unklar, ob der tödliche Schuss vom Schützen oder von der Polizei abgegeben wurde. Polizisten erschossen den Verdächtigen am Tatort.
Die Opfer
Benredouan war seit 2021 beim Service de police de la Ville de Montréal im Dienst. Polizeichef Fady Dagher bezeichnete es als den ersten Tod eines Montrealer Polizisten im Dienst seit 24 Jahren. Mizrahi, vom Zentrum für Israel und jüdische Angelegenheiten als „geliebtes Mitglied der jüdischen Gemeinschaft Montreals“ beschrieben, war ein unbeabsichtigtes Opfer, das im Chaos der Schießerei ums Leben kam.
Manifest und Ideologie
Ein mit den Ermittlungen vertrauter Beamter, der anonym sprach, bestätigte, dass der in Medienberichten als Seth Hatfield (auch Seth Hatefield geschrieben) aus Alberta identifizierte Verdächtige ein 104-seitiges Manifest hinterließ, das die Incel-Ideologie propagiert. Das Dokument greift Frauen, die westliche kapitalistische Gesellschaft und die Pornografieindustrie an. Die Incel-Bewegung, kurz für „unfreiwillig Zölibatäre“, besteht überwiegend aus heterosexuellen Männern, die durch eine wahrgenommene Verweigerung sexueller oder romantischer Aufmerksamkeit radikalisiert wurden.
„Es gibt einen gut dokumentierten Zusammenhang zwischen Massengewalt und Frauenhass.“
Das Manifest veranlasste eine Warnung an Polizeikräfte in ganz Kanada vor möglichen Nachahmungstaten gegen Beamte.
Mögliches Ziel
Da das Manifest die Pornografieindustrie ausdrücklich verurteilt, untersuchen die Ermittler, ob Hatfield beabsichtigte, das Gebäude von Aylo, der Muttergesellschaft von Pornhub, anzugreifen, das sich direkt gegenüber dem Hilton-Hotel befindet, in dem er ein Zimmer gemietet hatte.
Reaktionen
Der kanadische Premierminister Mark Carney erklärte, er sei von der Tragödie entsetzt und dankbar für die mutigen Beamten. Die Premierministerin von Quebec, Christine Fréchette, nannte die Ereignisse zutiefst schockierend und traurig. Die Nationalversammlung von Quebec ordnete Trauerbeflaggung an. Montreals Bürgermeisterin Soraya Martinez Ferrada betonte die Herausforderung, Radikalisierung in sozialen Medien zu überwachen.
„Viele junge Menschen werden rekrutiert. Sie sind nicht auf der Straße, sie sind in einem anderen Raum, der viel schwerer zu kontrollieren ist.“
Weiterer Kontext
Der Anschlag erinnert an die Van-Attacke von Alek Minassian in Toronto im Jahr 2018, bei der zehn Fußgänger getötet wurden. Minassian wurde 2021 des Mordes und versuchten Mordes ersten Grades für schuldig befunden. Dieser Fall lenkte die Aufmerksamkeit auf Online-Frauenfeindlichkeit und Incel-Extremismus.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- AP NEWSSuspect in Montreal officer's death left manifesto tied to incel ideology, source says
- Courrier international''La haine des femmes'' a encore tué : une fusillade fait trois morts à Montréal
- 20minutesManifeste masculiniste, deux morts : Ce que l'on sait sur la fusillade à Montréal - 20 Minutes
- FranceinfoTrois personnes ont été tuées dans une fusillade à Montréal, au Canada
- Mohamed Lamine Benredouan
- Polizist der Montrealer Polizei, getötet bei der Hotelschießerei am 22. Juni 2026
- Michael Moshe Mizrahi
- Zivilist, getötet bei der Hotelschießerei in Montreal; Mitglied der örtlichen jüdischen Gemeinschaft
- Seth Hatfield
- Verdächtiger der Hotelschießerei in Montreal; Verfasser eines Manifests, das die Incel-Ideologie propagiert
- Fady Dagher
- Chef des Montrealer Polizeidienstes, der die Schießerei als Albtraum beschrieb
- Soraya Martinez Ferrada
- Bürgermeisterin von Montreal, die vor der Online-Radikalisierung von Jugendlichen warnte
- Mark Carney
- Premierminister von Kanada, der entsetzt auf die Schießerei reagierte
- Christine Fréchette
- Premierministerin von Quebec, die Trauerbeflaggung anordnete
- Suzanne Zaccour
- Direktorin für Rechtsangelegenheiten des Nationalen Verbands der Frauen und des Rechts, die den Zusammenhang zwischen Massengewalt und Frauenfeindlichkeit kommentierte
- Orte
- Montreal
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