Jeder Angeklagte erhielt 158 Jahre und neun Monate, gegenüber einer Forderung der Staatsanwaltschaft von 210 Jahren und einer staatlichen Höchststrafe von 60 Jahren in Baja California.
Zwei australische Brüder im Alter von 30 und 33 Jahren und ihr 30-jähriger amerikanischer Freund wurden 2024 in Baja California getötet, mit Schusswunden am Kopf.
Der Prozess begann am 7. September in Ensenada, und der Richter hörte die Familie erneut an, bevor er am Freitag, dem 16. Oktober 2026, das Urteil verkündete.
Ein Gericht in Mexiko hat drei Männer zu jeweils 158 Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, weil sie zwei australische Brüder und deren amerikanischen Freund getötet hatten. Richter Raúl Hernández verkündete das Urteil am Freitag, dem 16. Oktober 2026, in Ensenada, dem Surf-Ort an der Pazifikküste, in dem der Prozess stattfand. Die Staatsanwaltschaft hatte laut Deutsche Welle für jeden Angeklagten 210 Jahre gefordert, doch die Höchststrafe in Baja California, dem Bundesstaat, in dem Ensenada liegt, beträgt 60 Jahre. Dieselbe Strafe gilt für alle drei Angeklagten. Der Richter stellte fest, dass die drei mit Vorsatz, Heimtücke und Ausnutzung der Überlegenheit handelten, und die Tötungen lösten international Empörung aus.
Daten aus dem Artikeltext
Die Opfer waren zwei australische Brüder im Alter von 30 und 33 Jahren sowie ihr 30-jähriger amerikanischer Freund, die alle während einer Surfreise in Baja California im Jahr 2024 getötet wurden. Laut Deutsche Welle wurden ihre Leichen mit Schusswunden am Kopf an einer Klippe gefunden. Telegraaf schildert den Tatort anders und verortet die Leichen in einer mehrere Meter tiefen Grube; dem Bericht zufolge versuchten Räuber, die Männer auszurauben, und töteten sie, als diese sich wehrten. The Guardian beschreibt die Tötungen als mutmaßlichen Raubüberfall, während die Männer durch Mexiko reisten. Laut The Guardian umfassten die Verurteilungen Totschlag, schweren Raub, Raub mit Gewalt und Fahrzeugdiebstahl unter Gewaltanwendung, und die Angeklagten waren etwa eine Woche vor der Urteilsverkündung für schuldig befunden worden.
Der Prozess begann laut The Guardian am 7. September in Ensenada. Die Eltern der Opfer reisten aus Australien zu dem Verfahren an, und Angehörige verfolgten die Schlussverhandlung per Videoanruf. Bevor der Richter das Urteil verkündete, befragte er die Familie erneut und ließ Staatsanwaltschaft und Verteidiger zur Strafe argumentieren. Das mexikanische Recht verbietet die Veröffentlichung der vollständigen Namen der Angeklagten, bis das schriftliche Urteil veröffentlicht ist, was laut Deutsche Welle innerhalb einer Woche geschehen soll. Die Eltern der Opfer haben eine Stiftung im Namen ihrer Söhne gegründet.
Baja California zählt zu den gewalttätigsten Bundesstaaten Mexikos, geprägt von organisierter Kriminalität und Drogenhandel. The Guardian merkt an, dass die Aktivitäten der Kartelle Touristen normalerweise nicht betreffen, doch andere ausländische Besucher wurden an der Pazifikküste bei kriminellen Vorfällen angegriffen. Im Jahr 2015 wurden zwei australische Surfer im nordwestlichen Bundesstaat Sinaloa getötet und ihre Leichen später verbrannt. Berichte beschreiben diesen Fall als mutmaßlichen Raubüberfall und nicht als Kartellgewalt.
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Ein Gericht in Ensenada im Bundesstaat Baja California hat am Freitag, dem 16. Oktober 2026, drei Männer zu jeweils 158 Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, weil sie 2024 zwei australische Brüder und deren amerikanischen Freund getötet hatten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, Telegraaf und The Guardian. Veröffentlicht .