Sicherheit · Koszalin
Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes nach Fund zweier Leichen in Koszalin
Die polnische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen Mordes an einer 69-jährigen Frau und einem 63-jährigen Mann eingeleitet, die mit Stichwunden in einer Wohnung in der Wyspiańskiego-Straße in Koszalin aufgefunden wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von FAKT24.pl, Super Express, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Polizei betrat am Dienstagabend eine Wohnung in der Wyspiańskiego-Straße in Koszalin und fand die 69-jährige Liliana L. und den 63-jährigen Jerzy N. tot mit mehreren Stichwunden vor.
Beamte nahmen den 53-jährigen Ryszard L., den Bruder des weiblichen Opfers und Bewohner der Wohnung, fest, nachdem er die Tür geöffnet hatte, bevor die Feuerwehr eine gewaltsame Öffnung durchführen konnte.
Staatsanwältin Ewa Dziadczyk bestätigte, dass gegen den Verdächtigen formelle Anklagen wegen Doppelmordes mit besonderer Grausamkeit erhoben wurden.
Ryszard L. wurde wegen einer selbst zugefügten Handwunde operiert, was die für den 17. September geplanten Vernehmungen bis zur ärztlichen Freigabe verzögerte.
- SamstagnachmittagAngehörige verlieren den Kontakt zu der 69-jährigen Liliana L. und dem 63-jährigen Jerzy N.
- Dienstag, vor 22:00 UhrDie Polizei trifft in der Wohnung in der Wyspiańskiego-Straße ein und findet die beiden Leichen, nachdem der Verdächtige die Tür geöffnet hat.
- Mittwoch, 16. SeptemberDie Staatsanwaltschaft Koszalin leitet Ermittlungen ein und erhebt Anklage wegen Mordes mit besonderer Grausamkeit.
- Donnerstag, 17. SeptemberVerfahrenshandlungen mit dem Verdächtigen sind geplant, abhängig von seinem Gesundheitszustand.
Entdeckung in der Wyspiańskiego-Straße
Polizeibeamte in Koszalin entdeckten am späten Dienstagabend, kurz vor 22:00 Uhr, die Leichen zweier Personen in einer Wohnung in der Wyspiańskiego-Straße. Angehörige hatten die Strafverfolgungsbehörden alarmiert, nachdem sie seit Samstagnachmittag keinen telefonischen oder persönlichen Kontakt zu der 69-jährigen Liliana L. und ihrem 63-jährigen Partner Jerzy N. herstellen konnten. Als Streifenbeamte an der Adresse eintrafen, blieben ihre ersten Klopf- und Rufversuche unbeantwortet, weshalb sie die Freiwillige Feuerwehr zur Unterstützung bei einer gewaltsamen Öffnung hinzuzogen. Bevor die Einsatzkräfte die Tür aufbrechen konnten, öffnete der 53-jährige Bewohner Ryszard L. den Eingang und ließ die Beamten in die Wohnung. Die Polizeihauptmeisterin Izabela Sreberska von der Stadtpolizei Koszalin schilderte den ersten Einsatz.
„Bevor die Feuerwehr diese Maßnahmen ergriff, klopften die Polizeibeamten erneut und forderten die Öffnung der Tür. Daraufhin öffnete ein 53-jähriger Mann, ließ sie nach dem Anblick der Polizeistreife herein und deutete auf den Ort, an dem die beiden Leichen lagen.“
Untersuchung des Tatorts und der Opfer
Beim Betreten der Räumlichkeiten fanden die Beamten die Leichen beider Senioren mit zahlreichen Schnitt- und Stichwunden, die mit einer scharfen Waffe zugefügt worden waren. Lokale Medien berichteten, dass der Verdächtige die Polizei zum Badezimmer führte, wo sich die Opfer befanden. Die Verstorbenen wurden für forensische Obduktionen sichergestellt, um die genaue Todesursache und den Todeszeitpunkt zu ermitteln. Da der Kontakt zu den Opfern am Samstagnachmittag abgebrochen war, gehen die Ermittler davon aus, dass die Leichen möglicherweise mehrere Tage vor der Entdeckung zusammen mit dem Verdächtigen in der Wohnung verblieben waren.
Strafverfahren und Mordanklage
Die Bezirksstaatsanwaltschaft in Koszalin leitete am Mittwoch offiziell Ermittlungen wegen eines Doppelmordes mit besonderer Grausamkeit ein. Die Staatsanwaltschaft erließ eine förmliche Entscheidung, gegen den 53-jährigen Ryszard L., der als Bruder des weiblichen Opfers identifiziert wurde, zwei Anklagen wegen Mordes zu erheben. Die Sprecherin der Bezirksstaatsanwaltschaft, Ewa Dziadczyk, bestätigte die von den Ermittlern ergriffenen rechtlichen Maßnahmen.
„Es wurden Ermittlungen wegen eines Doppelmordes mit besonderer Grausamkeit eingeleitet. Es wurde eine Entscheidung getroffen, dem 53-jährigen Ryszard L. Anklage zu erheben. Am Donnerstag werden Verfahrenshandlungen unter seiner Beteiligung durchgeführt.“
Krankenhausaufenthalt des Verdächtigen und Motivermittlungen
Verfahrensschritte und formelle Vernehmungen von Ryszard L. wurden verschoben, da der Verdächtige sofortige medizinische Behandlung benötigte. Die Behörden erklärten, dass der Mann bei dem Vorfall schwere Verletzungen erlitten habe, darunter eine erhebliche Handwunde, die einen chirurgischen Eingriff in einem örtlichen Krankenhaus erforderlich machte. Die Sprecherin der Bezirksstaatsanwaltschaft, Ewa Dziadczyk, wies darauf hin, dass eine formelle Befragung vom Gesundheitszustand des Verdächtigen abhängig sei.
„Alles hängt vom Gesundheitszustand der festgenommenen Person ab, da sie sich im Krankenhaus befindet und sich bei diesem Vorfall wahrscheinlich recht schwer verletzt hat.“
Die Ermittler prüfen weiterhin mögliche Motive, darunter unbestätigte Berichte über einen Familienstreit im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf des Anwesens in der Wyspiańskiego-Straße. Polizeitechniker und forensische Spezialisten haben in der Wohnung materielle Beweise gesichert und warten auf die Ergebnisse der geplanten Obduktionen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- FAKT24.plPodwójne morderstwo w Koszalinie. Zabił bliskich i mieszkał z ich zwłokami?
- Super ExpressPodwójne zabójstwo w Koszalinie. Nowe informacje. Prokuratura stawia zarzuty
- rmf24.plPodwójne zabójstwo ze szczególnym okrucieństwem. Prokuratura stawia zarzuty
- Polska Agencja Prasowa SACiała dwóch osób w mieszkaniu. Jest śledztwo ws. podwójnego zabójstwa
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