Klima · Novi Sad, Corabia und Belgrad

Donau erreicht Rekordtief, legt Zweiter-Weltkriegs-Schiffe frei und stoppt Treibstofflieferungen in Rumänien, Serbien und Kroatien

Die Donau fiel diese Woche nach anhaltenden Hitzewellen und Dürre auf ihren niedrigsten Juli-Pegel seit Jahrzehnten und legte Hunderte Quadratkilometer Sandbänke, verrostete Nazi-Kriegsschiffe und einen Frachter von 1937 frei, während die serbischen Treibstoffimporte auf ein Viertel des Monatsziels sanken.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von adevarul.ro, Libertatea und G4Media.ro. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Novi Sad, Corabia, Belgrad · Serbien, Rumänien
Wie es dazu kam
  1. 16.07.Donau verzeichnet niedrigsten Abfluss seit drei Jahrzehnten, laut serbischem hydrometeorologischen Dienst.
  2. 24.07.Luftaufnahmen zeigen Dutzende gestrandete Schiffe in Corabia, Rumänien.
  3. 25.07.Serbien meldet Treibstoffimporte bei 25 % des Juli-Ziels; hydrometeorologischer Dienst prognostiziert nur leichten Anstieg.

Wasser verschwindet in drei Ländern

Die Donau fiel in der Woche bis zum 25. Juli 2026 in Serbien, Kroatien und Rumänien auf Rekordtiefs, nach anhaltenden Hitzewellen und schwerer Dürre, die Wasserstraßen in ganz Europa getroffen haben. In Novi Sad im Norden Serbiens trieben Dutzende Vergnügungsboote in grünem Schlamm, nachdem sich das Wasser mehrere hundert Meter vom Ufer zurückgezogen hatte. In der südrumänischen Stadt Corabia zeigten Luftaufnahmen vom Freitag, 24. Juli, zahlreiche Schiffe, die durch den zurückweichenden Fluss gestrandet waren. Der serbische hydrometeorologische Dienst meldete am Donnerstag, 16. Juli, dass die Donau den niedrigsten Abfluss seit drei Jahrzehnten verzeichnet habe.

Wracks tauchen nach acht Jahrzehnten wieder auf

Das fallende Wasser brachte die Geschichte an die Oberfläche. In Ostserbien tauchten verrostete Rümpfe einer deutschen Flussflottille, die 1944 während des Nazi-Rückzugs vor der Roten Armee versenkt worden war, aus der Donau auf und stellten eine Gefahr für die Schifffahrt dar. Weiter flussabwärts in Kroatien wurde ein 1937 gesunkenes Frachtschiff, das normalerweise unter Wasser liegt, wieder sichtbar. Die Wracks sind eine direkte Folge von Sandbänken, die sich über Hunderte Quadratkilometer erstrecken und normalerweise unter Wasser liegen würden.

„Aufgrund des Niederschlagsmangels und des Temperaturanstiegs infolge des Klimawandels haben wir mehr Verdunstung und verzeichnen extrem niedrige Wasserstände.“

Vladimir Stakic

Schifffahrt auf ein Minimum reduziert

Der kommerzielle Verkehr trägt die schwersten wirtschaftlichen Kosten. Serbiens Energieministerin Dubravka Djedovic Handanovic sagte, die Treibstoffimporte des Landes hätten nur 25 % des für Juli geplanten Niveaus erreicht, da Lastkähne und Tanker nur 30–40 % ihrer normalen Ladung transportieren könnten. Schiffe, die doch fuhren, mussten in den tiefsten verbleibenden Fahrrinnen ankern, während das Wasser um sie herum verschwand.

„Die Treibstoffimporte sind auf nur ein Viertel des Monatsziels gefallen, weil Schiffe nur 30 bis 40 Prozent ihrer üblichen Fracht transportieren können.“

Dubravka Djedovic Handanovic

Fischerei, Tourismus und Tierwelt betroffen

Neben dem Güterverkehr beeinträchtigen die niedrigen Pegelstände an Donau, Theiß und Save auch Fischerei und Tourismus. Von Reuters zitierte Experten warnten vor langfristigen Folgen für Ökosysteme und Tierwelt. In Belgrad stellte ein Restaurantbesitzer einen Tisch und Stühle auf einen Felsenhaufen, der mitten in der Save auftauchte – einem Abschnitt, der normalerweise tief unter Wasser liegt. Vladimir Stakic, Redakteur des serbischen Angling Magazine, machte den Klimawandel dafür verantwortlich und wies auf dieselben trockenen Felsen hin, auf denen er stand, um seine Kommentare abzugeben.

Kurzfristige Prognose bietet wenig Entlastung

Der serbische hydrometeorologische Dienst erwartet in den kommenden Tagen nur einen leichten Anstieg des Donaupegels, begünstigt durch Regenfälle flussaufwärts. Der Anstieg wird die durch die schwere Dürre verursachten Probleme nicht beseitigen, sodass Schifffahrt, Treibstoffversorgungsketten und freigelegte Kriegsmunition in den drei Ländern weiterhin akute Sorgen bereiten.

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